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November 5, 2015 /Kreativ-Business /

7 Dinge, die gute Kreativ-Manager ausmachen

Bist du ein Kreativ-Manager?

Wir wissen, dass gutes Design und blühendes Business Hand in Hand gehen. Um hier erfolgreich zu sein, braucht man jedoch nicht nur die besten Kreativ-Talente – sondern auch Menschen, die jene Talente in bester Weise managen und so sicherstellen, so dass sie sich entfalten und so brillante Ergebnisse erzielen können.

Kurzum: Gute Kreativ-Manager werden aktuell mehr als je zuvor benötigt. Wenn du also in der Position bist, Kreative zu managen, dann haben wir hier 7 Tipps für dich, auf die du achten solltest.

 

1. Gute Kreativ-Manager wissen, dass nicht sie im Mittelpunkt stehen.

Menschen zu führen ist etwas grundlegendes anderes, als einfach „nur“ mit ihnen zusammenzuarbeiten. Klar, man ist immer noch ein Team, aber als Vorgesetzter erweitert sich der Rahmen dessen, was beachtet werden muss, erheblich. Nicht nur die eigene Arbeit, Pläne und Bedürfnissen, sondern auch die der anderen gilt es zu berücksichtigen.

Hierfür braucht es eine klare Vision dessen, wie das eigene Team motiviert, geführt und zu bestmöglichen Leistungen gebracht werden soll. Dazu gehört es auch, entsprechende Ressourcen und benötigte Mittel bereitzustellen sowie immer ansprechbar zu sein, falls Fragen auftauchen.

 

2. Gute Kreativ-Manager geben eine klare Richtung vor. 

Wenn dein Team nicht weiß, wofür und woraufhin es arbeiten soll, hast du als Manager versagt. Um ein kreatives Team effektiv zu führen, musst du es wissen lassen, was genau du erreichen möchtest. Außerdem musst du Richtlinien aufstellen, die dem Team dabei helfen, eben diese Ziele bestmöglich zu verfolgen.

Es gehört zur Natur von gutem Design, dass es gemeinsam entsteht und sich dabei ständig weiterentwickelt. Klarheit ist daher essentiell für Kreativ-Teams, um die geforderten Ziele mit wirklich außergewöhnlichen Ergebnissen erreichen zu können.

 

3. Gute Kreativ-Manager werden auch selbst kreativ tätig.

Klar, du bist jetzt eigentlich Kreativ-Manager – aber dennoch hat dich der kreative Funke nie wirklich verlassen, oder? Du möchtest dich auch weiterhin selber kreativ verwirklichen, während du die kreativen Arbeiten der anderen koordinierst.

Eine gute Möglichkeit,  dies tun zu können ist es, beispielsweise Assistenten einzustellen, die dir einen Teil der organisatorischen Arbeiten abnehmen. So schaffst du dir den nötigen Freiraum, selbst wieder mehr kreativ zu werden.

Und das wiederum ist nicht nur gut für dich als Kreativer, sondern auch als Führungskraft. Denn so hast du einen direkten und kontinuierlichen Austausch mit deinem Team und kannst deren tägliche Herausforderungen besser nachvollziehen und darauf eingehen.

 

4. Gute Kreativ-Manager nehmen sich die Zeit, um sich zu fokussieren.

Angenommen, du bist bereits in einer Position, in der du an deinen eigenen Kreativ-Projekten arbeiten kannst. Trotzdem scheint es so, dass du nicht eine einzige Minute arbeiten kannst, ohne unterbrochen zu werden.

Nun, die gute Nachricht ist: Es ist in Ordnung, sich ganz bewusst auch mal Zeit für die eigene Arbeit zu nehmen. Dafür gibt es verschiedene Methoden, wichtig ist vor allem: Räume dir selbst Zeit ein, in der du konzentriert und fokussiert an deine Projekte denkst und diese effektiv vorantreibst, anstatt andere in ihren Aktivitäten zu unterstützen.

 

5. Gute Kreativ-Manager nutzen die richtigen Kommunikationskanäle.

Als Kreativ-Manager ist es von zentraler Bedeutung,  auf bestmögliche Weise mit deinem Team zu kommunizieren. Egal, ob es um das Ansetzen von Meetings, das Schreiben von Mails für wichtige Projekt-Updates oder ab und an kurze (Chat-)Messages für schnelle Fragen oder kleinere Probleme geht.

Unser Tipp: Nutze die Möglichkeiten der Creative Cloud Libraries, um sicherzustellen, dass alle in deinem Team immer up-to-date sind und von überall Zugriff auf den aktuellen Stand des Projekts haben. Denn Fakt ist: Alle Kreativität reicht nicht, wenn ihr nicht angemessen miteinander kommuniziert.

 

6. Gute Kreativ-Manager unterstützen ihr Team – im angemessenen Rahmen.

Unterstützung ist wichtig – Autonomie, sprich eigenverantwortliches Arbeiten, aber mindestens genauso. Kluge Kreativ-Manager wissen, wie sie herausfinden, welche Art der Unterstützung ihre Angestellten gerade benötigen. Aber sie wissen auch, wie wichtig es ist, die Erwartungshaltung an die Angestellten klar zu definieren, so dass das Team glatt durch ein Projekt läuft.

Bei den täglichen Check-In Meetings ist es beispielsweise wichtig, ein Zeitlimit zu bestimmen. Wenn du mehr Wert auf E-Mail-Kommunikation legst, definiere ein bestimmtes Zeitfenster, in dem auf Mails geantwortet werden soll.

Merke: Gib deinen Mitarbeitern was sie brauchen und sie werden mehr Kapazitäten für das haben,  was du brauchst. 

 

7. Gute Kreativ-Manager finden Möglichkeiten, ihr Team zu unterstützen.

Die erfolgreichsten Teams beruhen auf einer „Geben-und Nehmen-Mentalität“. Wenn du dein Team effektiv unterstützt, bist du in der besten Lage, von deinem Team die Unterstützung zu erhalten, die du benötigst. Wenn jemand anderes die Aufgabe erledigen kann, dann delegiere.

Design als Gemeinschaftsarbeit bedeutet, dass nicht alles auf deinen Schultern lastet. Und genau dafür ist dein Team da – um Unterstützung zu gewährleisten, wo sie gebraucht wird. Es gibt hierfür keine festgelegten Regeln. Vielmehr gehört hierzu, das richtige Feingefühl und Empathie zu entwickeln.

Je eher du weißt, wo du unterstützen kannst und wo du selbst Hilfe brauchst, desto eher hast du die richtigen Leute um dich herum, die dir in den jeweiligen Gebieten zur Seite stehen.

 

Kreativ-Manager verstehen den Vorteil von Design

Design kann den entscheidenden Vorteil bedeuten. Kreativ-Manager zu sein, bedeutet, sich dessen bewusst zu sein und zu wissen, dass der Zugang zu einem starken Team und die Nutzung gemeinsamer Workflows und vernetzter Assets, der Schlüssel für bestmögliche Ergebnisse ist.

Weitere Infos zur Rolle von Kreativ-Managern findest du übrigens auch in unserem kostenlosen Design Advantage Report.
Nach 99u’s Original-Artikel „7 Secrets to Being an Extraordinary Creative Manager“.

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