Creative Connection

Artist Spotlight: Birgit Palma

Birgit Palma ist eine Illustratorin und Schriftdesignerin, deren atemberaubendes Schriftdesign und surrealistische Kompositionen sich der Erforschung von Farbe, Geometrie und optischer Täuschung widmen.
Als Gründerin ihres eigenen Design-Studios hat Birgit für große internationale Marken wie Nike, Coca Cola und Diesel entworfen. Ursprünglich aus Österreich stammend kreiert und unterrichtet sie heute in Barcelona. Wir haben uns mit Birgit zusammengesetzt, um mehr über ihren kreativen Stil, den Einsatz von Adobe Stock und die Neudefinition von Identitätskonzepten durch ihre Designs zu erfahren.

Fotoquelle: Behance

Adobe Stock: Birgit, erzähl uns etwas über dich und deinen kreativen Hintergrund!

Birgit Palma: Ich bin eine leidenschaftliche, multidisziplinäre Illustratorin und Schriftkünstlerin aus Österreich. Seit acht Jahren arbeite und lebe ich in Barcelona, Spanien.

Adobe Stock: Wie würdest du deinen künstlerischen Stil beschreiben?

Birgit Palma: Ich würde meinen Stil als sehr verspielt und einfallsreich beschreiben. Ich liebe das Basteln an der Schnittstelle zwischen avantgardistischem Design, Illustration und Schriftzug.
Ich stehe auch auf Surrealismus, Op Art und abstrakte Geometrie. Ich mag Illustrationen, weil ich das Gefühl habe, dass sie die Augen auf einer anderen Ebene öffnen. Man kann ausdrücken, was man sich im Alltag nicht vorstellen kann, und das Unmögliche ist immer nur einen Schritt entfernt.

Adobe Stock: Wo findest du deine Inspiration?

Birgit Palma: Ich bin ein großer Fan von alten Meistern der Täuschung wie Dali, Vasarely und Escher. Allein durch die intensive Beobachtung ihrer Werke lernt man viel über Form, Komposition und Weltsicht. Ich lasse mich auch von der Literatur inspirieren. Vielleicht, weil es geschriebene Worte ohne Bilder sind, damit ich die Leere mit meiner Phantasie füllen kann. Auch muss ich zugeben, dass ich oft über meine Inspiration in der Alltagswelt stolpere.

Adobe Stock: Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Birgit Palma: Ich höre mir einfach alles an, was dabei herauskommt. Das kann von Salsa über Indie-Pop bis hin zu Tiki-Musik reichen. Momentan höre ich P.I.M.P. von 50 Cent.

Fotoquelle: Behance

Adobe Stock: Wie du weißt, sprechen wir diesen Monat auf dem Blog darüber, wie sich Konzepte von Identität verändern. Wie wirkt sich dieser Trend auf dich und deine Arbeit aus?

Birgit Palma: Den Begriff der Identität und seinen Wandel im letzten Jahrzehnt zu beobachten, ist eine sehr interessante Sache. Bei der Identität geht es nicht mehr um Einschränkungen und stereotype Einfachheit. Es geht darum, die Vielfalt anzunehmen und mit ihr zu arbeiten. Ich habe das gleiche Gefühl im Design – es verschmilzt ständig und entwickelt Hunderte von neuen Ausdrucksformen. Ich denke, es gehört zu unserer Verantwortung, auf diesen Wandel in der Individualität zu reagieren und ihn zu fördern. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.

Adobe Stock: Du hast für uns ein erstaunliches Kunstwerk geschaffen, das auf dem Thema des flüssigen Selbst basiert. Wie bist du an das Thema herangegangen?

Birgit Palma: Ich habe versucht, ein Element zu finden, das Identität als eine Reihe von sich ständig verändernden Ideen und Übergängen repräsentiert. Mir gefiel die Idee, mit einem Rubik’s Cube die ewigen Möglichkeiten von Identitäten aufzuzeigen. Der Mensch im Würfel stammt aus der griechischen Mythologie – Janus ist der Gott der Übergänge, der Gott eines langen Entwicklungsprozesses, den ich sehr passend fand.

Adobe Stock: Was war bisher dein Lieblingsprojekt?

Birgit Palma: Letztes Jahr habe ich mit Daniel Triendl einen Workshop für Adobe Deutschland auf verschiedenen Festivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Unser Ziel war es, eine Echtzeit-Zusammenarbeit zu schaffen und verschiedene Alphabete für die verschiedenen Städte, in denen wir den Workshop abhielten, zu entwerfen. Es war eine großartige Erfahrung und ich liebe die Ergebnisse und die Möglichkeit, mit so vielen verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten.

Fotoquelle: Behance

Adobe Stock: Was gefällt dir an der Zusammenarbeit mit Adobe Stock am besten?

Birgit Palma: Die nahtlose Integration macht das Arbeiten wirklich einfach und komfortabel. In meiner Kunst verwende ich oft Kombinationen aus Pinseln und hochauflösenden Texturen von Adobe Stock, und die einfache Implementierung in Photoshop beschleunigt meinen Workflow erheblich.

Adobe Stock: Auf welche Designtrends sollten wir in diesem Jahr achten?

Birgit Palma: Ich denke, dass die Grenzen von traditionellem Grafikdesign, Illustration, 3D und Beschriftung weiter verschmelzen werden. Ich bin gespannt, was in diese Richtung kommt!

Vielen Dank an Birgit für ihren Stil, ihre Inspirationen, ihre internationale Zusammenarbeit und ihre kreative Arbeit! Weitere Entwürfe von Birgit findest in ihrem Portfolio.

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