Creative Connection

Font-Fans aufgepasst: Freut euch über 600 neue Schriftarten – und das kommende Update für InDesign CC und Illustrator CC!

Übung, Beobachtung, Instinkt und persönlicher Geschmack: Die richtige Schriftart für ein Projekt zu finden, ist Wissenschaft und Kunst zugleich. Die kommenden Versionen von InDesign CC und Illustrator CC sollen den Auswahlprozess in Zukunft vereinfachen.

Das bedeutet unter anderem, dass ihr in Kürze direkt in InDesign CC und Illustrator CC auf die über 9.000 Schriften zugreifen könnt, die in der Creative Cloud-Mitgliedschaft beinhaltet sind.

Auch die Benutzeroberfläche wurde optimiert, so dass es jetzt noch einfacher ist, die Schriften zu filtern und zu sortieren. Ihr wollt wissen, wie eine Schrift als Überschrift aussehen würde? Wir haben daran gearbeitet, dass ihr den Beispielanzeigetext so anpassen könnt, dass er jeden von euch eingegebenen Text anzeigt.



Endlich könnt ihr das volle Potential der 9.000 Schriften direkt in InDesign CC oder Illustrator CC nutzen und alle Schriftarten durchsuchen, ohne die App zu verlassen. Außerdem könnt ihr Schriften in eurem Design in der Vorschau anzeigen lassen, ohne zu synchronisieren. Wenn euch dann gefällt was ihr seht, braucht es nur einen Klick um diese Schrift zu aktivieren und zu lizenzieren.

Doch das waren noch lange nicht alle tollen Neuigkeiten für Creative Cloud Nutzer: Dank Monotype habt ihr ab sofort Zugriff auf 665 neue Fonts aus 41 verschiedenen Schriftfamilien.

Viele dieser Schriften wurden im frühen 20. Jahrhundert entworfen und haben seitdem eine Reihe anderer Schriften inspiriert, was sie zu einem wertvollen Bestandteil eures Design-Toolkits macht. Ähnlich wie guter Wein sind auch die Schriften über die Jahre gereift, besser geworden: Sie wurden perfektioniert und nach und nach digitalisiert. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir freuen uns, euch heute die Schriften zur Verfügung stellen zu können! Als kleiner Vorgeschmack hier schon einmal ein paar Highlights:

 

ITC Benguiat

Ja, das habt ihr richtig erkannt: Es ist die Schriftart der Erfolgsserie „Stranger Things“! Ein echter Klassiker unter den Schriftarten, der auch auf vielen Buchumschlägen der 80er Jahre verwendet wurde und auch heute noch häufig auftaucht. Die Schrift von Ed Benguiat sieht ikonisch aus, ohne dass ihr weitere Änderungen am Schriftsatz vornehmen müsst. Falls ihr trotzdem Lust auf typographische Spielereien habt, dürft ihr euch über einige Schriftalternativen freuen.

 

ITC Avant Garde Gothic

Auch hier hatte Ed Benguiat seine Finger im Spiel, in diesem Fall arbeitete er jedoch nach Originalentwürfen von Herb Lubalin und Tom Carnase, um die Schriftart zu erweitern, die sie für das Cover des „Avant Garde Magazine“ in den 70er Jahren entwarfen. ITC Avant Garde Gothic ist wahnsinnig flexibel, mit einer Persönlichkeit, die sich durch den durchdachten Einsatz der alternativen Glyphen auszeichnet.

 

Gill Sans Nova

Mind the Gap! Gill Sans ist inspiriert von dem Font, der in der Londoner U-Bahn verwendet wird – und trotzdem alles andere als einseitig. In den Jahrzehnten seit Eric Gills erster Arbeit haben einige andere Designer weiter daran gearbeitet. Das Ergebnis: eine kondensierten Breite und sogar einige lustige Schattierungs- und Konturvarianten.

 

 

Plantin

Vor nicht allzu langer Zeit feierte diese Schrift ihren 100. Geburtstag. Tatsächlich war sie sogar eine Inspiration für den Star unter den Schriften: Times New Roman. Trotzdem ist Plantin jung geblieben! Benannt nach einem Drucker aus dem 16. Jahrhundert mit dem Namen Christopher Plantin, wurden die ursprünglichen Schnitte für diese wiederauflebende Schrift 1913 für den Heißmetallsatz angefertigt. Jetzt haben wir die ordentliche digitale Version davon.

 

 

Rockwell Nova

Was passiert, wenn man einer geometrischen Schrift wie Futura Serifen hinzufügt? Die Designer von Monotype stellten diese Frage bereits im Jahr 1934, und die Antwort war Rockwell. Diese Schrift passt fast überall hin, besonders wenn ihr die Condensed-Breite für engere Platzverhältnisse wählt.

 

Sabon

Sabon wurde nach ganz genauen Vorgaben entworfen, die für Schriftdesigner heutzutage ziemlich merkwürdig klingen mögen:

  • muss auf Monotype-, Linotype- und Buchdruckern identisch funktionieren
  • Die Buchstaben sind alle komplett in sich geschlossen, wobei kein Querbalken gegen den Nachbarbuchstaben stößt
  • Kursiv- und Fettdruck dürfen keinen zusätzlichen Platz beanspruchen
  • es soll trotzdem wie Garamond aussehen.

Zum Glück war Jan Tschichold dieser Aufgabe gewachsen. Die 1967 erschienene Schrift wurde vor allem für den Buchsatz enorm populär.

 

Trade Gothic Next

Im Arsenal eines Designers ist immer Platz für eine Schrift wie Trade. Sie ist ein Muss für klare Schlagzeilen und Infografiken. Die Option “Soft Rounded” eignet sich perfekt, um den Stil zu reduzieren, wenn er sich etwas hart anfühlt.

 

All diese Schriften sind jetzt Teil eures Creative Cloud-Abos.

Übrigens: Wir sind jetzt auf Instagram! Folgt @adobecreativecloud_de und zeigt uns unter dem Hashtag #AdobeCreativeCrowd, was ihr draufhabt. Wir freuen uns!

 

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