Creative Connection

Projekt: Antarktis – mit Creative Cloud im ewigen Eis

Drei Filmemacher aus Bremerhaven reisen zum Südpol, um einen Film im ewigen Eis zu drehen. Tim David Müller-Zitzke berichtet über seine Erfahrungen nach dem ersten Teil der Reise und gibt Einblicke in das Leben und Arbeiten auf einem Forschungsschiff.

“Die Reise, die wir für Projekt: Antarktis angetreten haben, hat uns wiederholt an unsere Grenzen gebracht: Neben eiskalten Temperaturen waren vor allem die häufig wechselnden Wetterbedingungen, starker Seegang und die absolute Abgeschiedenheit der Expedition eine Herausforderung für Team und Technik. Temperaturbedingte Kabelbrüche, Akkus, die nur für einen Bruchteil der sonstigen Nutzungszeit durchhielten und komplett durchnässte Kameras standen an der Tagesordnung.

Es standen bei uns Landgänge, Helikopterflüge, Schlauchboot-Trips und Bergtouren an. „Normal“ waren die Bedingungen dazu allerdings selten: Diese unterlagen stets den extremen, teilweise unvorhersehbaren Witterungen. Da wir wussten, dass verschiedene Situationen entsprechend einmalig seien und sich vermutlich nicht wiederholen würden, hatten wir teilweise mehr als 10 Kameras gleichzeitig im Einsatz. Insgesamt sind dabei fast 5 volle Tage an Video-Material zusammen gekommen. Glücklicherweise konnten wir uns auf dem Expeditionsschiff immer wieder aufwärmen und neu sortieren. Jeden Abend, oder wenn die Zeit zwischendurch es zuließ, haben wir unsere Daten auf die Laptops übertragen und gespiegelt.

Unerlässlich bei der gesamten Nutzung der Creative Cloud war für uns, dass alle Programme auch offline funktionieren. Gerade in der Naturfotografie oder Filmerei ist es wichtig, dass man ohne Internet auf voll funktionstüchtige Programme zurück greifen kann!

Alle Videos wurden direkt chronologisch und inhaltlich sortiert. In Premiere Pro CC haben wir auch schon erste Zusammenschnitte erstellt, Clips mit den Lumetri Tools farbkorrigiert, gegradet und mit der Verkrümmungsstabilisierung Verwacklungen minimiert. Der Großteil der Schnitt-Arbeit startet dennoch erst nach der Reise in Deutschland, wo wir auf unsere großen Monitore und auf Highend-Hardware zurückgreifen können. Unterwegs, in der engen Kabine und bei hohem Seegang, war es sehr schwer, konzentriert an den Videos arbeiten zu können. In Deutschland werden wir außerdem Unterstützung von unserem Assistenz-Team bekommen, das wir über die Team-Funktionen von Premiere Pro einbinden werden.


Unsere Fotos haben wir mit Bridge CC und Lightroom CC gesichtet, vorsortiert und anschließend entwickelt. Unsere Farblooks / Signature-Styles haben wir entweder mit Lightroom oder mit Camera Raw implementiert. Da der Workflow bei Fotos deutlich schlanker ist als bei Videos, konnten wir einen Großteil der Bilder schon unterwegs fertig bearbeiten. Einzig auf eine stabile Internetverbindung mussten wir natürlich warten, zum Beispiel um die Bilder in unserem Adobe Spark präsentieren zu können. Sobald die Internetverbindung bestand, waren die Fotos außerdem bereit für die weitere Verwendung auf unseren Social Media Kanälen und Internetseiten. Außerdem werden wir eine spezielle Auswahl unserer Antarktis-Shots bei Adobe Stock anbieten und dadurch das große Angebot durch ein paar exklusive Bilder aus dem ewigen Eis ergänzen!”

Das ganze Adobe Spark findet ihr direkt hier:

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