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Ulla Lohmanns “Abenteuer Europa”, Etappe 1: Die niedrigsten hohen Berge

In unserem ersten Blogpost haben wir euch bereits von Travel- und Adventurefotografin Ulla Lohmann und ihrem “Abenteuer Europa” erzählt, bei dem sie die 47 höchsten Berge der 47 europäischen Länder in 470 Tagen besteigen möchte. Heute möchten wir euch von ihrer ersten Etappe auf diesem ganz besonderen Trip durch Europa berichten.

Aller Anfang ist … leicht?

Zugegeben, die Meisten von euch werden bei Ländern wie den Niederlanden oder dem Vatikan nicht gleich an hohe Berglandschaften denken. Da sich Ulla jedoch nun einmal dazu entschieden hat, jeden der höchsten Berge des jeweiligen Lands zu besteigen, egal wie hoch (oder eben niedrig) er auch sein mag, hat sie sich – zum warm machen sozusagen– dazu entschieden, die niedrigsten Berge Europas in der ersten Etappe zu vereinen. Denn es wäre eben nicht das Abenteuer Europa, wenn nicht auch Monaco oder die Benelux-Staaten Teil dieses Abenteuers wären.

Ullas erste Etappe führt sie über die “Berglandschaften” der Niederlande bis auf den “Monte Titano” nach San Marino | Grafik by Carolin Eitel

Zum Auftakt des Abenteuers Europa verschlug es Ulla zunächst zu unseren Niederländischen Nachbarn. Da sich der höchste Berg der Niederlande (der Vulkan Mount Scenery mit 877 Metern) jedoch auf den niederländischen Antillen in der Karibik befindet, beschließt Ulla mit ihrem Camper die höchste Erhebung des niederländischen Festlandes, den Vaalser Berg, zu “besteigen”. Mit einer übersichtlichen Höhe von 322,4 Metern liegt der Punkt genau auf dem Dreiländereck Niederlande-Belgien-Deutschland.

Nur 35 Kilometer entfernt findet Ulla dann bereits ihr nächstes Etappenziel: Den höchsten Berg Belgiens, den Botrange mit 694,24 Metern. Um den Botrange erstreckt sich ein 600 Quadratkilometer großer Naturpark, „Hohe Venn“ genannt. Die leichte Steigung bis zum “Gipfel” des Berges wurden nicht fußläufig, sondern motorbetrieben bewältigt, sodass lediglich die “Spitze” des Botrange zu Fuß erklommen werden musste – ganze 20 Treppenstufen.

Über Belgien führt der Weg weiter nach Luxemburg

Auch das Großfürstentum Luxemburg stellte die erfahrene Bergsteigerin vor keine größere Herausforderung. Mit dem Camper konnte Ulla nahezu bis auf die Spitze des „Hügels Kneiff“ fahren und musste lediglich noch die Letzten der 560,08 Meter zu Fuß zurücklegen.

Die Suche nach dem nächsten “Berg” führte Ulla nach Monaco. Auf der Suche nach dem höchsten Punkt des Stadtstaats, hatte sie lediglich ein aus dem Internet ausgedrucktes Bild und einige Koordinaten zur Orientierung. Eine Ausschilderung gab es ebenfalls nicht. Der GPS-Anweisungen folgend, gelangte sie nach kurzer Suche dann schließlich an den höchsten Punkt des Landes (der mit 164 Metern Höhe übrigens keinen eigenen Namen hat). Genauso schnell, wie sie angekommen war, wollte sie auch wieder weg, was sich Dank Fahrstuhl zurück auf die Straße einfach gestaltete.

Der höchste Punkt im kleinsten Staat der Welt? Der Vatikanische Hügel mit 75 Metern. Statt einer strammen Wanderung stand Ulla Stunden lang in der Schlange an, um auf die Kuppel des Petersdoms steigen zu können. Wenn der Petersdom auch kein Berg ist, beeindruckt war die erfahrene Bergsteigerin dennoch vom imposanten Gotteshaus. 551 Stufen später Ulla lag ihr ein ganzes Land (naja gut, ein Staat) zu Füßen.

Die erste wirkliche Herausforderung?

Nach etwa 350 weiteren Kilometern erreichte Ulla schließlich das nächste Ziel und den – im wahrsten Sinne des Wortes – Höhepunkt der ersten Etappe: Monte Titano in San Marino, Italien. Ganz zu ihrer Freude kann sie hier sogar wirklich ihre Kletterausrüstung aus dem Camper holen, die sich bis dahin als eher unnötig erwiesen hat.
Der Wettergott war allerdings nicht ganz auf Ullas Seite, denn oben angekommen wurde sie nicht mit einer wunderschönen Aussicht belohnt, sondern von heftigen Gewittern empfangen. Nicht nur der anhaltende Regen machte ihr einen Strich durch die Rechnung, auch Blitze, die ganz in ihrer Nähe einschlugen, zwangen sie zu einer Pause, bevor es für Ulla und ihre Begleitung zurück in die Heimat ging.

Der Großteil ihrer ersten Etappe erlaubt es Ulla noch, mit ihrem Camper die höchsten Berge anzusteuern. © Ole Freier

Schluss mit Warm machen, jetzt wird es ernst!

Heroischer Alpinismus war auf dieser ersten Etappe wirklich noch nicht vertreten. So wird es allerdings nicht bleiben. Bereits die nächste Etappe verschlägt es Ulla in den Norden Europas, wo die ersten hohen Berge auf sie warten und ihr einiges abverlangen werden. Natürlich halten wir euch hier mit allen aktuellen News zum Abenteuer Europa immer auf dem Laufenden, teilen Ullas Impressionen mit euch und sprechen mit ihr über die Herausforderungen, die ihr auf ihrer Reise begegnen. Was darf da nicht fehlen? Tipps von Ulla für richtig gute Alpine Fotos! Genug Gründe also, um dran zu bleiben und hautnah mitzuerleben, wie Ulla auch die kommenden Berge bezwingt.

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