Die Marketing-Zeitschrift One-to-One beschäftigt sich in ihrer aktuellen Aus­gabe mit dem geplanten Kauf des Dien­stleis­ters Effi­cient Fron­tier (EF) durch Adobe und stellt fest: “Das Technologie-Unternehmen fokussiert sich offen­bar immer mehr darauf, eine umfassende Plat­tform für die Online-Marketing-Analyse aufzubauen.” EF biete eine eige­nen­twick­elte Performance-Management-Plattform an, die Kam­pag­nen in Such-, Dis­play– und Social– Media-Kanälen opti­miere. “Mit dem Tool des Dien­stleis­ters will Adobe die bere­its existierende Dig­i­tal Mar­ket­ing Suite erweit­ern und die Customer-Journey-Analyse vorantreiben”, so One-to-One.

In dem Artikel wird als Beispiel auch auf die ital­ienis­che Uni­Credit Bank ver­wiesen, die “inten­siv und strate­gisch in die eige­nen Web­sites und andere Online-Kanäle investiert, da man einen hohen Return-of-Investment verze­ich­net”. Das Investi­tionsvol­u­men sei laut der Bank inner­halb der ver­gan­genen drei Jahre vervier­facht wor­den. Einen wesentlichen Erfolg daran habe der Ein­satz der Adobe Dig­i­tal Mar­ket­ing Suite.

Uni­Credit setze die Plat­tform nach eige­nen Angaben zur Pla­nung, Kon­trolle und Analyse sämtlicher Aspekte von Web­sites und Online-Kampagnen ein. „Mit Hilfe der umfan­gre­ichen Analyse-Tools unter­stützt uns die Lösung dabei, unsere Kun­den besser zu ver­ste­hen, unsere Marke kon­sis­tent über alle Web-Kanäle zu kom­mu­nizieren und die Kon­ver­sion­srate zu erhöhen“, wird Jonathan Elliott, Head of Web Ana­lyt­ics bei der Finanzhold­ing, zitiert.

Konkret habe Uni­Credit das Kun­dengeschäft durch Online-Kanäle in einem Jahr um 60 Prozent steigern kön­nen. Einge­setzt wurde das Tool „Test & Tar­get­ing“, mit dem es möglich ist, ver­schiedene Content-Varianten auszupro­bieren und zu analysieren, welche Inhalte die Besucher am meis­ten ansprechen. Elliot zufolge kon­nte man die Kosten pro Lead im ersten Jahr um 43 und im zweiten Jahr noch ein­mal um 19 Prozent senken. “Durch die Opti­mierung der Exit-Seite sowie des Langing-Page-Layouts gener­ierte die Bank nach eigener Aus­sage zusät­zlich je 20 Prozent mehr Leads”, schreibt die Zeitschrift. Auch die Per­for­mance der Sponsoring-Kampagne für die UEFA Cham­pi­ons League — mit Mobile-Apps, einer Microsite, Face­book, Twit­ter und Youtube — habe durch den Ein­satz des Adobe-Tools stark profitiert.

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