Laut einer jetzt veröf­fentlichten Studie des franzö­sis­chen Beratung­sun­ternehmens Yuseo sind für 54% der Befragten beim Kauf von Mode im Web die Qual­ität der Pro­duk­t­fo­tos entschei­dend. Diese müssen hochw­er­tig und emo­tional sein.  Erst danach fol­gen Ver­lässlichkeit der Liefer­ung (49%), Auswahl  (48%) sowie aus­führliche und trans­par­ente Pro­duk­tbeschrei­bun­gen (45%). Für die langfristige Kun­den­bindung zählen vor allem der Ruf und das Image der Marke (58%),  attrak­tive Preise und Pro­mo­tion­ak­tio­nen (eben­falls 58%) und das Ver­trauen, dass man auf der Web­site das Gesuchte auch findet (57%).

Für die Studie wur­den 5.900 Kun­den nach ihrem Ein­druck von den Web­sites bekan­nter Mode­marken wie Boohoo, River Island, Top­shop, Next, Very, Zara, John Lewis, Asos und H&M befragt. Boohoo, River Island and Top­shop schnit­ten vor allem wegen der Qual­ität ihrer Pro­duk­t­fo­tos im Ver­gle­ich sehr gut ab, 62% ihrer Kun­den bew­erteten sie positiv.

Kein Wun­der, dass viele der Top-Fashion-Shops auf Adobe Scene7 set­zen, um ihre Kon­ver­sion­sraten zu steigern. Darunter auch River Island, die damit eine Rich-Media-Publishing-Plattform ein­gerichtet haben. Sie ermöglicht den Ver­brauch­ern das Zoomen in die Pro­duk­t­de­tails auf den Fotos, das Anschauen von Videos und eine 360 Grad-Ansicht.

Adobe Scene7: Beim Online-Shopping kommt es auf jedes Detail an

In Deutsch­land gehören Marken wie QVC, hess­natur, Otto, Ulla Pop­ken oder trigema zu den Scene7-Anwendern.  Sie real­isieren damit auf dynamis­che Weise beliebig viele Vari­anten von Rich-Media-Inhalten in Echtzeit – etwa von Bildern in Online-Katalogen über inter­ak­tives Zoomen, 360-Grad-Ansichten sowie ver­schiedene Bild­größen. Durch die verbesserte visuelle Suche erhal­ten die Kun­den detail­lierte Pro­duk­t­bilder und  kaufen dadurch eher online.

In die gle­iche Rich­tung geht auch der anhal­tende Boom von Pin­ter­est, das ja auch auf schöne Bilder setzt. 60 der Hot 100-Retailer in den USA sind inzwis­chen auf diesem soziale Net­zw­erk vertreten. Wie Unternehmen es nutzen kön­nen, beschreibt sehr schön diese Präsen­ta­tion von “Datenonkel” Andreas Werner: