Seit Son­ntag läuft es wieder unter der Sonne Süd­frankre­ichs: Das Cannes Lions Inter­na­tional Adver­tis­ing Fes­ti­val. Auf der weltweit bekan­ntesten Ver­anstal­tung der Wer­be­branche tum­meln sich aber längst nicht nur an die 10.000 Kreativdi­rek­toren und Grafikprofis aus aller Welt. Zwar geht es vie­len Agen­turen vor allem um die Auf­nahme in die leg­endäre “Cannes Rolle” mit den prämierten Werbespots und einen der begehrten Cannes-Löwen in Gold, Sil­ber und Bronze als Trophäe, die dem Stel­len­wert des Oscars in der Film­branche entsprechen. 34.301 Arbeiten wur­den in diesem Jahr dafür ein­gere­icht, ein Fün­f­tel mehr als im Vorjahr.

Doch mit dem Siegeszug des Dig­i­talen Mar­ket­ings gewin­nen auch andere The­men auf dem ein­wöchi­gen Branchenkongress an Bedeu­tung. “Daten con­tra Kreativ­ität?” fragte deshalb Adobe gestern in einem Work­shop und führt während des gesamten Fes­ti­vals in den sozialen Medien eine Diskus­sion zum Thema “Cre­ativ­ity: Then & Now” oder “War früher alles besser?” Als Antwort auf dem Twit­ter­ac­count @Adobe kann man sich mit dem Hash­tag #ThenAnd­Now daran beteiligen.

Adobe ist auch in diesem Jahr wieder Spon­sor des Löwen für Cre­ative Effec­tive­ness. Bei dieser Ausze­ich­nung wird Strate­gie und Idee einer Wer­bekam­pagne nur zu 50 % bew­ertet, die andere Hälfte der Punkte hängt vom Verkauf­ser­folg ab, der mit ihrer Hilfe erzielt wurde. Denn darauf kommt es ins­beson­dere im Dig­i­tal Mar­ket­ing an. Voraus­set­zun­gen dafür sind Mess­barkeit und ständige Opti­mierung, wie sie die Adobe Dig­i­tal Mar­ket­ing Suite möglich macht. In Cannes zeigt sich in diesem Jahr deut­licher denn je, dass sich die Wer­be­branche durch die tech­nol­o­gis­che Entwick­lung drama­tisch verändert.

Mor­gen Abend wird übri­gens Twit­ter–Grün­der Jack Dorsey bei den Cannes-Löwen als „Media Per­son of the Year“ aus­geze­ich­net. Das Fes­ti­val vergibt die Ausze­ich­nung jährlich an promi­nente Per­sön­lichkeiten, die die Entwick­lung der heuti­gen und zukün­fti­gen Medi­en­land­schaft maßge­blich bee­in­flussen. “Seit der Grün­dung im Jahr 2006 entwick­elte sich Twit­ter zu einer Kom­mu­nika­tion­splat­tform, auf der sich Men­schen in allen Teilen der Welt über The­men aus­tauschen kön­nen, die ihnen wichtig sind”, heißt es in der Begrün­dung der Jury.