Laut einer Unter­suchung zu den Webanalyse-Tools, die von Online-Shops in Deutsch­land einge­setzt wer­den, rang­iert Adobe Site­Cat­a­lyst mit einem Anteil von knapp 30 % auf dem zweiten Platz, hin­ter dem kosten­losen Google Ana­lyt­ics (49 %). Für diese Studie hat die Berliner Online-Marketingagentur aufge­sang 183 E-Commerce-Angebote aus den Bere­ichen Kos­metik (12 Shops), Tier­nahrung (11 Shops), Elek­tronik  (23 Shops), Heimw­erker (8 Shops), Möbel (17 Shops), Spiel­waren (10 Shops), Büroausstat­tung (12 Shops), Auto– & Motorrad-Zubehör (13 Shops), Medien (18 Shops), Klei­dung (22 Shops), Kom­plettsor­ti­ment ( 20 Shops) und Arzneimit­tel (20 Shops) unter die Lupe genom­men. Ergeb­nis: Welche Analy­se­tools bevorzugt einge­setzt wer­den, unter­schei­det sich sehr stark von Branche zu Branche. So ist Google Ana­lyt­ics beson­ders bei den Shops für Tier­nahrung, Möbel, Arzneimit­tel und Kos­metik das dominierende Analy­se­in­stru­ment.

Aber egal, welches Werkzeug einge­setzt wird: Der Daten­schutz, der laut einer aktuellen Studie für die Men­schen in Deutsch­land eine anhal­tend hohe Bedeu­tung hat, muß beachtet wer­den. Deshalb hat die “Unit Search” im Bun­desver­band Dig­i­tale Wirtschaft (BVDW) e.V. gestern mit dem Whitepa­per “Web­analyse und Daten­schutz“ (PDF-Download)  eine umfan­gre­iche Über­sicht über die in Deutsch­land zu berück­sichti­gen­den, daten­schutzrechtlichen Anforderun­gen in der Web­analyse vorgelegt. Der Leit­faden richtet sich an alle Web­seit­en­be­treiber, die Google Ana­lyt­ics und andere Web­analy­se­tools ein­set­zen und diese daten­schutzkon­form betreiben möchten. Unter anderem erläutert das Doku­ment die richtige Anwen­dung des Daten­schutzrechts in Puncto Ein­willi­gung, Hin­weispflicht, Anonymisierung und Pseu­do­nymisierung sowie Wider­spruch und Löschung von Daten. Eine kurze Check­liste für den daten­schutzkon­for­men Ein­satz von Web­analy­se­tools run­det das kosten­los erhältliche Whitepa­per ab.

Adobe tritt ohne Wenn und Aber das Recht auf Pri­vat­sphäre im Inter­net ein und stellt seinen Kun­den deshalb Lösun­gen zur Ver­fü­gung, mit denen die Besucher ihrer Web­sites dieses Recht kom­fort­a­bel in Anspruch nehmen kön­nen. So ver­schleiert Adobe Site­Cat­a­lyst in der Stan­dard­e­in­stel­lung für europäis­che Anwen­der die IP-Adressen der Website-Besucher vor der Spe­icherung und stellt einen Opt-Out-Mechanismus zur Ver­fü­gung, über den diese die Wahl ange­boten wer­den kann, nicht getrackt zu wer­den. Damit erfüllt dieses Tool die zum Teil sehr stren­gen Daten­schutza­u­fla­gen in Europa und stellt  alle tech­nis­chen Voraus­set­zun­gen zur Ver­fü­gung, um den juris­tis­chen Empfehlun­gen des BVDW-Whitepapers fol­gen zu können.