Infografik: „One size fits all“ ist nicht nur in der Modebranche out

Die Absatzwirtschaft hat kürzlich auf eine interessante Studie hingewiesen. Laut dieser Untersuchung bieten die Onlineshops im Modebereich ihren Kunden bisher nur wenige Möglichkeiten, einzelne Aspekte wie Empfehlungen, Newsletter oder Bestell- und Versandoptionen an deren Interessen und Wünsche individuell anzupassen. So lassen sich derzeit etwa nur 50 Prozent der Newsletter individualisieren. Auch Produktempfehlungen werden nur vereinzelt personalisiert. Bislang – so die Studie ­ offerieren auch nur sehr wenige Fashion-Anbieter ihren Kunden die Möglichkeit, ein eigenes Profil innerhalb des Shops anzulegen, um Kontaktangaben, Interessen und Präferenzen zu verwalten.

Jede Kundengruppe sieht ein anderes Angebot

Im Rahmen der Studie wurde die Kundenorientierung im Einkaufsprozess von insgesamt 30 nationalen und internationalen Online-Fashion-Shops unter die Lupe genommen. Die gute Nachricht: Alle untersuchten E-Commerce-Angebote zeigten eine kundenfreundliche Gestaltung des Einkaufsprozesses. So sind beispielsweise Navigationselemente und Produktpräsentationen in der Regel sehr übersichtlich gestaltet und ermöglichen den Kunden ein bequemes Shopping-Erlebnis. Zudem bieten 90 Prozent der Fashion-Anbieter vielfältige Such- und Filterfunktionen und erhöhen damit die Chance, dass Produkte schnell und sicher gefunden werden. Produktdarstellungen und -beschreibungen sind insgesamt sehr umfänglich. Auch der Bestellprozess ist bei der Mehrheit der Shops transparent gestaltet und benötigt im Durchschnitt nur vier Bestellschritte.

Doch das alleine wird in Zukunft nicht mehr ausreichen. Die Verbraucher wollen heute individuell angesprochen werden. „One size fits all“ ist Vergangenheit. Um sich vom Wettbewerb zu differenzieren und Kunden nachhaltig zu binden, bedarf es auch im Web noch mehr Individualisierungsmöglichkeiten. Kunden sind heute bereit, Informationen über Wünsche und Interesse preis zu geben, wenn sie dafür speziell auf sie ausgerichtete Angebote und Services erhalten. Das bestätigt der Erfolg einzelner Shops mit Konversionsraten, die weit über dem Durchschnitt liegen. Voraussetzung dafür sind agile, dynamische Lösungs-Plattformen, die sich in Echtzeit an den Online-Kunden anpassen. Wie etwa die Adobe Digital Marketing Suite und die Lösung für das Web Experience Management (WEM), deren Herzstück die weltweit führende Plattform Adobe CQ ist.

Zusammen mit Econsultancy hat Adobe gerade 400 Marketingexperten in Europe und den USA zu diesem Thema befragt. Ziel der Studie (kostenloser PDF-Download) war es, den aktuellen Stand der personalisierten Kundenansprache  im Web zu ermitteln und wie ihr Einfluss auf den Geschäftserfolg gemessen werden kann? Ein weiterer Aspekt: Wie bekommt man die dafür notwendige Verwendung von persönlichen Informationen und den Datenschutz unter einen Hut?

Zu den Ergebnissen der Studie gehört unter anderem, dass die Möglichkeit zur Personalisierung der Web Experience zunehmend zu einem fundamentalen Erfordernis im Digital Marketing wird. 52 % der Befragten stimmen dieser Aussage zu und halten die Personalisierung für einen kritischen Punkt ihrer Online-Strategie. Allerdings verwenden derzeit erst  6 % der Marketingverantwortlichen die Daten des “Social Graph“ zur Bereitstellung von maßgeschneidertem Content. Aber immerhin haben 88 % der Unternehmen, die dies bereits tun, einen hohen Einfluß auf das Engagement ihrer Kunden festgestellt und sprechen von einem raschen RoI in entsprechende Technikinvestitionen. Weitere Ergebnisse des Reports zeigt diese Infografik:

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Veröffentlicht unter Adobe Digital Marketing Suite, Web Experience Management
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