Die gute Nachricht zum Jahre­sende zuerst: Immer mehr Unternehmen in Deutsch­land set­zen bei ihren Social-Media-Aktivitäten auf ein strate­gis­ches Vorgehen. Bere­its 78 Prozent der im Auf­trag der Fach­gruppe Social Media im Bun­desver­band Dig­i­tale Wirtschaft (BVDW) e.V. online befragten 140Firmen aus unter­schiedlich­sten Branchen ver­trauen danach inzwis­chen auf eine eigene Strate­gie für Social Media. Von den 22 Prozent der Unternehmen, die ihre Social-Media-Aktivitäten noch gän­zlich ohne überge­ord­nete Strate­gie und aus dem Bauch her­aus betreiben, wollen immer­hin rund 69 Prozent eine solche langfristig ein­führen. Im Zuge der Pro­fes­sion­al­isierung von Social Media — so die Studie „Social Media in Unternehmen“ (PDF-Download) — dominieren die bei­den Unternehmens­bere­iche Mar­ket­ing und Pub­lic Rela­tions. Sowohl bei der Pla­nung als auch bei der Umset­zung der Aktiv­itäten in Social Media gel­ten diese als treibende Fachbereiche.

Und die schlechte Nachricht? Per­son­al­abteilung, Ver­trieb und Mark­t­forschung spie­len derzeit in den meis­ten Unternehmen bei der strate­gis­chen Pla­nung und Umset­zung von Social Media immer noch eine unter­ge­ord­nete Rolle, obwohl sie einen großen Nutzen davon haben kön­nten. Und bei der Pla­nung und Umset­zung ihrer Aktiv­itäten in Social Media sehen die Fir­men laut der Umfrage immer noch etliche Hin­dernisse. Sechs von zehn der Unternehmen (58 Prozent) nan­nten in erster Linie fehlende Ressourcen — wie den dafür notwendi­gen Zeitaufwand, die anfal­l­en­den Kosten oder Per­sonal­man­gel — als Hür­den. An zweiter Stelle geben 49 Prozent der Unternehmen Bedenken in puncto Daten­schutz an. Für 37 Prozent aller Unternehmen erweist sich die fehlende interne Zusam­me­nar­beit der einzel­nen Abteilun­gen als schwierig. Interne Wider­stände durch Vorge­set­zte hin­dern immer noch 34 Prozent der Unternehmen daran, die Social-Media-Aktivitäten zu pla­nen oder umzusetzen.

Was die Unternehmen in den sozialen Net­zw­erken so treiben und wie sich diese Aktiv­itäten im Ver­gle­ich zum Vor­jahr entwick­elt haben, zeigt diese Info­grafik: