Digital Marketing Trends 2013

Die ersten Tage des Jahres werden von Medien und Blogs gern genutzt, um Prognosen und Trends für die nächsten 12 Monate mitzuteilen. Da wollen auch wir keine Ausnahme machen und haben Ulrich Rohde, Marketing Manager DACH Adobe Social und AdLens bei der Adobe Systems GmbH, um seine 4 Toptrends für 2013 gebeten. Hier sind sie:

Trend 1: Mobile Devices

Für das Thema mobile Geräte unterstreicht unter anderem der letzte Adobe Digital Index Report diese Prognose. Der Bericht basiert auf der regelmäßigen Auswertung von ausgewählten anonymen und gesammelten Daten von über 5.000 Anwenderunternehmen der Adobe Marketing Cloud weltweit.

Die Ergebnisse des Berichts besagen unter anderem, dass Onlinewerbeausgaben für den Searchbereich bereits in 2012 verstärkt auf mobile Geräte wie Tablets und Smartphones umgeleitet wurden. Daraus resultiert auch die Zunahme der Conversion-Rate bei mobilen Betriebssystemen. Auch einer der wachstumsstärksten Bereiche, nämlich das Markenengagement über Facebook, findet inzwischen verstärkt via mobiler Geräte statt. Für 2013 wird erwartet, dass der mobile Datenverkehr über Tablets und Smartphones auf 20 Prozent der bezahlten Search-Klicks anwachsen wird. Marketingexperten werden (und sollten) folglich zunehmend maßgeschneiderte Kampagnen für diese Plattformen fokussieren.

Trend 2: Integrierte Lösungen

Gleichzeitig ist mobile Datennutzung Auslöser und Triebfeder des zweiten Trendthemas für Digital Marketiers: Die Produktion und Auslieferung integrierter Lösungen. Integration umfasst in diesem Zusammenhang nicht nur Initiativen und Maßnahmen im digitalen Marketing, sondern auch die zugrundeliegenden Technologien.

So gilt es also die Teilbereiche Content Management von Webseiten, Datenbanken für Produkte und Inhalte, Virtualisierungslösungen für Waren und Dienstleistungen sowie hochskalierbare Datenanalyse-Systeme für Traffic und Nutzerprozesse auf jedem Endgerät zu integrieren. Hinzu kommen Variantenoptimierung für alle Angebote und das Kampagnenmanagement. Im Endergebnis geht es also darum, den Nutzern eine einzigartige Erfahrung über alle Gerätearten hinweg zu liefern und als Werbetreibender dabei die volle Transparenz darüber erhalten, was auf den Angeboten, ob stationär und mobil, passiert.

Dabei genügt es jedoch nicht, unterschiedliche Komponenten zu einem größeren Ganzen zusammenzubauen. Entscheidend ist, einen konsolidierten Datenaustausch über die unterschiedlichen Schnittstellen zu gewährleisten, um so das “Big Picture” zu erhalten.

Trend 3: Big Data

Big ist auch das Stichwort für den Trend Nummer 3 im Digital Marketing 2013: Big Data ist in aller Munde. Die Bedeutung der schier unüberwindbaren Datenberge, die sich in Unternehmen, nicht zuletzt über das Web, angesammelt haben und denen nun mit neuen, intelligenteren Lösungen zu Leibe gerückt werden muss, um ihr volles Potenzial zu heben, liegt auch für das Marketing auf der Hand. Moderne Technologien ermöglichen es, Daten zu jedem beliebigen Aspekt des Lebens zu sammeln und zu speichern.

Im Falle von Werbung und Marketing betrifft dies detaillierte Informationen über das Konsumentenverhalten im Internet, zu Vorlieben und Interessen. Marketiers können aus diesen Erkenntnissen verschiedenste Vorteile ziehen, indem sie die Kunden etwa genau zur richtigen Zeit im richtigen Kontext ansprechen können. Um dies zu erreichen, ist jedoch eine Vielzahl an Daten auszuwerten. Auch dafür bedarf es integrierter Technologien wie Werkzeuge für soziales und mobiles Marketing, Analyse, Personalisierung etc. Plattformübergreifende Kampagnen müssen so ausgewertet werden, dass die dort gesammelten „Big Data“ in nutzbare Informationen umgewandelt werden.

Trend 4: Product Listing Ads

Der Übergang von Google Shopping Listings auf die bezahlten Product Listing Ads (PLA) hat viele Marketiers bereits in 2012 beschäftigt. Google hatte zum breiten Betatest aufgerufen und wird das Feature am 13. Februar 2013 für alle Anzeigenkunden zur Verfügung stellen. Bereits heute fließen 10 Prozent der Ausgaben für das Suchmaschinenmarketing dorthin, mit einem durchschnittlichen ROI von 119 Prozent. Um von diesen Erfolgen profitieren zu können, müssen Händler ihre Suchergebnisse möglichst genau an die Suche der User anpassen und damit auch beim Bidding strategisch vorgehen. Dieser erhöhten Komplexität lässt sich mit den richtigen Werkzeugen begegnen. Zu den wenigen Bid Management-Systemen, die das Feature bereits heute implementiert haben, gehört Adobe AdLens. Damit lässt sich der anspruchsvolle Workflow effizient umsetzen, indem sich die Bids an die jeweils individuelle Suche anpassen. Wer bereits heute diese Chancen nutzt, verschafft sich einen enormen Vorsprung für 2013.

Fazit:

Auch 2013 bleibt das Spielfeld des Digitalen Marketing nach wie vor dynamisch, und den Verantwortlichen werden die Hausaufgaben bis auf Weiteres nicht ausgehen. Es bleibt spannend, wohin die Reise letztendlich geht, wenn erst diese Hürden auf breiter Front erfolgreich genommen sind.

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Veröffentlicht unter Adobe Marketing Cloud
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