Aus der Welle an Neu­vorstel­lun­gen auf dem Adobe Sum­mit let­zte Woche in Salt Lake City  eine einzige her­auszupicken, fällt schwer. Doch wir ver­suchen es ein­mal mit dem umfassenden Update des Adobe Expe­ri­ence Man­agers. Zahlre­iche neue Fea­tures wur­den dieser wichti­gen Lösung im Rah­men der Adobe Mar­ket­ing Cloud spendiert, die u.a. aus dem branchen­führen­den Web Con­tent Management-System CQ, der Dig­i­tal Asset Management-Plattform (DAM) und Adobe Scene7 zur Aus­gabe dynamis­cher Medi­en­in­halte besteht.

Damit ist es nun noch besser möglich, per­son­al­isierte Ange­bote über das Inter­net, mobile Geräte, soziale Net­zw­erke und per Video zu veröf­fentlichen. Die Touch-fähigen Anwen­dun­gen kön­nen in der Cloud oder als lokale Instal­la­tion einge­setzt wer­den, um z.B. E-Commerce-Aktivitäten aufzubauen und die Marken­bindung zu stärken.

Die neuen Funk­tio­nen beinhalten:

  • Mobil: Ermöglicht eine rasche Vorschau auf Respon­sive Web-Design-Layouts schon während der Gestal­tung von Inhal­ten, um direkt nachvol­lziehen zu kön­nen, wie sie auf Desk­tops, Tablets und Smart­phones wirken. Mar­ket­ingver­ant­wortliche kön­nen so die best­mögliche Darstel­lung für Bilder und Videos sich­er­stellen. Zusät­zlich ermöglicht der Adobe Expe­ri­ence Man­ager ein ein­heitliches Authoring-Erlebnis und Shared Con­tent mit Phone­Gap für die schnelle Entwick­lung mobiler Apps.
  • Social Com­mu­ni­ties: Mit dem Adobe Expe­ri­ence Man­ager ist es möglich, nutzer-generierte Inhalte und andere Social Media-Elemente in Web­seiten einzu­binden und so die dig­i­tale Präsenz zu erhöhen. Zudem lassen sich Marken-Communities gestal­ten, in denen sich Ziel­grup­pen auf Basis gemein­samer Inter­essen ver­net­zen kön­nen. So erhal­ten Unternehmen einen voll­ständi­gen Überblick über ihre Kun­den­beziehun­gen. Die Inte­gra­tion mit Pro­filen auf Plat­tfor­men wie Face­book und Twit­ter ermöglicht zudem einen stärk­eren Aus­tausch zwis­chen eige­nen Web­seiten und denen von Drittanbietern.
  • Con­tent Mar­ket­ing: Durch neue Artikel-basierte Autoren­funk­tio­nen und die Inte­gra­tion mit der Adobe Dig­i­tal Pub­lish­ing Suite kön­nen Content-Anbieter Kosten deut­lich senken, indem sie Inhalte mehrfach ver­wen­den, von Web­sites über Online-Publikationen bis hin zu Tablet– und Smartphone-Apps.
  • Analyse und Tar­get­ing: Neue Funk­tio­nen für Test und Targeting-Szenarien erlauben es, jede Kom­po­nente einer Web­seite mit Hilfe der Per­son­al­isierungs­funk­tio­nen von Adobe Tar­get zu opti­mieren. Jetzt haben Mar­ket­ingver­ant­wortliche  unmit­tel­bar aus dem Adobe Expe­ri­ence Man­ager her­aus Zugriff auf umfassendere Daten von Adobe Ana­lyt­ics zum besseren Ver­ständ­nis des Kundenverhaltens.
  • Kam­pag­nen Man­age­ment: Marketing-Kampagnen lassen sich über E-Mail, Mobil­geräte und Web­seiten hin­weg pla­nen, gestal­ten und aus­liefern. Für E-Mail-Kampagnen kön­nen sogar opti­mierte Land­ing Pages beispiel­sweise über eine vorkon­fig­uri­erte ExactTarget-Integration erstellt werden.

Die sta­tis­che Web­site ist längst über­holt”, betonte Brad Rencher, Senior Vice Pres­i­dent und Gen­eral Man­ager für das Dig­i­tal Mar­ket­ing Busi­ness bei Adobe, während der Präsen­ta­tion der neuen Funk­tio­nen. Stattdessen seien heute per­son­al­isierte Inhalte von essen­tieller Bedeu­tung für Web Con­tent Management-Lösungen. Rech­ncher: “Wir haben unsere Pro­dukte längst auf diese neuen Anforderun­gen hin aus­gerichtet und wer­den unsere Führungspo­si­tion mit dem neuen Adobe Expe­ri­ence Man­ager weiter aus­bauen“.