Immer mehr Europäer nutzen Smart­phones von Sam­sung, um mobil im Web zu sur­fen. Das ist eines der Ergeb­nisse des aktuellen Adobe Dig­i­tal Index-Reports („The State of Mobile Bench­mark“). So wuchs die Zahl der Webseiten-Besuche über Samsung-Geräte in Europa in den let­zten 12 Monaten um 9 auf 30 Prozent. Basis der Unter­suchung ist die Auswer­tung von 150 Mil­liar­den Besuchen auf 1.500 Web­seiten in 19 europäis­chen Län­dern. Spitzen­re­iter bleibt allerd­ings weit­er­hin das iPhone, über das 48 Prozent der Page Vis­its dies­seits des Atlantiks erfol­gen (+ 4 Prozent). Platz 3 belegt HTC, in Deutsch­land hat Sony Eric­s­son Platz 4 inne, in Frankre­ich ist es Motorola und in Großbri­tan­nien hält Black­berry Posi­tion 4.

90 Prozent der Smartphone-Suchen erfol­gen über iOS & Android

iOS und Android teilen den Markt für Handy-Betriebssysteme weltweit weit­er­hin unter sich auf und kon­nten ihre Anteile noch ein­mal um 4 bzw. 1 Prozent ver­größern. Unter­schiede gibt es in den unter­suchten Län­dern bei der Präferenz für iOS oder Android: Während beispiel­sweise in Frankre­ich (51 zu 41 Prozent) und Großbri­tan­nien (53 zu 37 Prozent) Apple klar die Nase vorne hat, sur­fen die Deutschen lieber über Android (49 zu 45 Prozent). Win­dows Phone kon­nte in Europa in den ver­gan­genen Monaten kaum zule­gen – auch wenn die Plat­tform mit­tler­weile an erster Stelle bei Nokia-Geräten steht – und wuchs lediglich um 0,5 auf 2 Prozent der Visits.

iPad bleibt das Tablet Num­mer 1

Auch wenn andere Anbi­eter mit oft gün­stigeren Tablets auf den Markt drän­gen, bleibt das iPad mit iOS als Betrieb­ssys­tem weltweit an der Spitze, wenn es um das Sur­fen im Netz geht.

Welche Lehren soll­ten Mar­ket­ingver­ant­wortliche ziehen?

Die Ergeb­nisse zeigen, dass es neue mobile Betrieb­ssys­teme schwer haben, auf den von iOS– und Android-dominierten Märk­ten Fuß zu fassen. Kun­den sind zu sehr an die etablierten Sys­teme gewöhnt und Wech­selkosten sind hoch, unter anderem wegen der erfol­gre­ichen und gut entwick­el­ten App-Angebote. Mar­ket­ingver­ant­wortliche mit begren­zten Ressourcen soll­ten sich daher weiter auf die bei­den Platzhirsche iOS und Android konzen­tri­eren, um die Mehrheit der mobilen Kun­den ansprechen zu können.

Den voll­ständi­gen „State of Mobile Benchmark”-Report gibt es hier: http://​adobe​.ly/​1​0​y​N​nzw

Die Ver­gle­ichsstudie aus den USA wird im Dig­i­tal Mar­ket­ing Blog vorgestellt.