Ist Responsive Webdesign tatsächlich Schrott?

Unter der Überschrift “Warum Responsive Webdesign Schrott ist” hat gestern Patrick Voelcker im Blog Mobile Zeitgeist ziemlich vom Leder gezogen. In seinem ausführlichen Beitrag, der gleich auf massive Kritik gestossen ist, kommt er zu dem Fazit:

Responsive bedeutet, den ganzen Inhalt einer Seite samt allem Unnötigen (und etwas mehr wegen der technischen Verarbeitung) clientseitig (sprich: Auf Kosten des Besuchers) in eine kleine Form zu bringen, statt die beste Version bereits serverseitig auszuliefern, wie es bei einer mobilen Webseite der Fall ist. Dort kann der Nutzer dann zwischen beiden Darstellungsversionen immer noch wechseln… Auch das kann er bei Responsive Design nicht, sondern es zwingt sein Design dem User auf. Für mich der schlimmste Usability Fail überhaupt!

respdesEinmal abgesehen davon, dass das auch von der Umsetzung abhängt (wie diese zehn Positiv-Beispiele schön zeigen), gibt es für Unternehmen eine ganze Reihe von guten Gründen, sich mit dem Thema intensiv auseinander zu setzen. Denn jeden Tag steigt die Anzahl der Geräte, Plattformen und Browser, mit denen ein Internet-Auftritt oder Online-Shop optimal funktionieren sollte. Responsive Webdesign markiert hier eine grundsätzliche Änderung in der Art, wie wir unsere Websites im nächsten Jahrzehnt bauen werden.

Um ein einheitliches Kundenerlebnis auf der Vielzahl der bereits heute verfügbaren mobilen Geräte gewährleisten zu können, sollten in einem Markenkonzept Responsive Design, adaptive mobile Sites oder mobile Apps gleichermaßen berücksichtigt werden.

In diesem Webinar on Demand stellen die Marktforscher von Forrester eine mögliche Responsive-Design-Strategie vor und wie die Adobe-Technologie diese wirkungsvoll unterstützt. Danach – und da legt Patrick Voelcker völlig zu Recht den Finger in die Wunde – reicht häufig das automatische Anpassen der normalen Website für das mobile Marketing nicht aus und es sind spezielle Inhalte erforderlich. Deshalb verfügt der Adobe Experience Manager neben der “Responsive Delivery” auch über Funktionen wie “Adaptive Delivery” und “In-App Delivery”. Damit können dann etwa Apps in eine mobile Website einfach integriert werden.

mmg

“Responsive Design” ist auch das zentrale Thema bei einem kostenlosen Webinar im Rahmen der Digital Marketing Academy am Mittwoch, 21. August 2013 um 11.00 Uhr. Dort wird Martin Meyer-Gossner (Herausgeber TheStrategyWeb) und Achim Martini von Adobe auf die neuesten Trends im Mobile Marketing eingehen und das Für und Wider des Responsive Design-Ansatzes diskutieren. In der interaktiven Session, an der sich die Zuschauer per Chat beteiligen können, wird aber auch anhand von praktischen Beispielen gezeigt, wie Responsive Design einwandfrei funktioniert.

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2 Kommentare auf “Ist Responsive Webdesign tatsächlich Schrott?
  1. Sina says:

    Für Unternehmen führt kein Weg daran vorbei, Websites und Landingpages auch für den mobilen Zugang über Smartphones, Tablets usw. nutzerfreundlich zu gestalten.
    Weitere interessante Informationen zum Thema finden sich unter:
    http://real-estate-blog.ch/2013/08/05/immobilienmarketing-in-der-schweiz-teil-responsive-design-wird-immer-bedeutender/

  2. Olaf says:

    Responsive Webdesign ist ein gutes Mittel, um ein einheitliches Layout herzustellen. Darüber hinaus hat man für mobile und Desktop Version nur eine Seite zu verwalten. Responsive Design ist also alles andere als Schrott.

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