Adobe Analytics warnt jetzt vor Anomalien

Analytics-UpgradeWeihnachtsgeschenk von Adobe: Bis Ende des Jahres bekommt Adobe Analytics einige neue spannende Funktionen. Der Kernbestandteil der Adobe Marketing Cloud erhält u.a. Warnungen vor Anomalien, eine Datenvisualisierung in Echtzeit, Verbesserungen in der Video-Analyse sowie eine leistungsstarke Analyse für mobile Apps. Die Upgrades ermöglichen es den Nutzern, unmittelbar auf geschäftskritische Entwicklungen zu reagieren und so die Effizienz ihrer Marketing-Kampagnen zu steigern. Ziel ist ist eine topaktuelle 360-Grad-Sicht auf den Kunden.

Die neuen Funktionen im Detail:

  • Anomalie-Erkennung – Basierend auf gesammelten historischen Analyse-Daten werden im Rahmen der Predictive Analytics-Funktion nun relevante Außreißer (Anomalien) automatisch erkannt. Da das Volumen der Cross-Channel-Daten weiter ansteigt, wächst die Gefahr, dass solche Entwicklungen leicht übersehen werden. Die Anomalie-Erkennung ist über die Adobe Marketing Cloud-Benutzeroberfläche erreichbar oder kann auch in der neuen Adobe Analytics iOS-App genutzt werden. Dank offener Schnittstellen ist zudem eine Integration in individuelle Marketing-Dashboards realisierbar.
  • Erweitertes Echtzeit-Reporting – Dank eines optimierten Echtzeit-Reportings sind Marketingabteilungen, Redakteure oder Business-Anwender in der Lage, die Nutzung bestimmter Inhalte, den Erfolg von Kampagnen und Konversionen auf der Webseite quasi in Echtzeit zu erkennen. Marketinfverantwortliche können dabei Daten auf einer granularen Ebene sehen, die sich im 5-Sekunden-Takt aktualisiert.
  • Datenvisualisierungs-Upgrades – Marketer können jetzt Echtzeit-Datenströme filtern, um Kennzahlen zu isolieren und Erkenntnisse visuell hervorzuheben. Ein Online-Händler kann so beispielsweise optisch anzeigen lassen, ob das aktuelle “Tagesangebot” funktioniert und zu welchen Uhrzeiten besonders viele Bestellungen über seinen Shop getätigt werden. Zusätzlich lässt sich die Visualisierung des Echtzeitreportings auf großformatige Bildschirme ausgeben, um die Daten in einem Newsroom oder in einem Marketing-War-Room allen Personen sofort zugänglich zu machen.
  • Mobile Analysen Adobe misst für seine Kunden pro Quartal mehr als 400 Milliarden Transaktionen über das mobile Web oder entsprechende Apps. Das dabei gewonnene Know-how ist in das Upgrade von Adobe Analytics eingeflossen. Das neue Software-Development-Kit (SDK) ermöglicht einen vollständigen Zugriff auf die von mobilen Apps bereitgestellten Daten direkt innerhalb von Adobe Analytics. Zukünftig können auch GPS-Daten erfasst werden, um Location-Based-Services einbinden zu können.
  • Analysen von In-App-Konversionen Auf Basis von Konversionsdaten wie der Zeit, die ein Nutzer mit einer App verbringt oder welche Aktionen er in dieser Zeit durchführt, erhalten Marketingabteilungen einen besseren Einblick in das Kaufverhalten von Konsumenten – beispielsweise wann sie sich einen Artikel kaufen, nachdem sie ihn sich angesehen haben. Das kann bei der Identifizierung von besonders wirkungsvollen „App-Erlebnissen“ nützlich sein und gibt Hinweise darauf, wo in der Applikation Nutzer hängen geblieben sind und wie sie verbessert werden kann.
  • Video-Metriken – Verbesserte Analysen für Video geben Video-Publishern die Möglichkeit, standardisierte Reportings und Messungen für Video vorzunehmen. Diese neue Funktion erfasst das Nutzerverhalten beim Betrachten der Inhalte im 10-Sekunden-Takt und beim Betrachten von Werbung alle fünf Sekunden. Die gesammelten Daten werden an Adobe Analytics übertragen und unterstützen Erkenntnisse auf Minutenbasis. Mit Video-Anzeigen-Tracking, integriert mit der Inhaltsauslieferung, können Sender ihr Werbevolumen optimieren. Denn sie erfahren, was die besten Zeiten für Schaltungen sind, wie viele gezeigt werden sollten sowie die ideale Länge eines Clips, ohne dabei die Betrachter zu nerven.

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