An Big Data im Mar­ket­ing führt längst kein Weg mehr vor­bei: Wer die riesi­gen Daten­men­gen gezielt zu nutzen weiß, sichert sich entschei­dende Wet­tbe­werb­svorteile. Dabei kommt es vor allem darauf an, die Daten richtig zu inter­pretieren und das Ver­hal­ten und die Ansprüche seiner Ziel­gruppe zu ken­nen. Dr. Torsten Schwarz, Leiter der Kom­pe­ten­z­gruppe Online-Marketing im eco – Ver­band der deutschen Inter­netwirtschaft e. V., nennt als Beispiel für diese Entwick­lung den bun­desweiten Konkur­ren­zkampf zwis­chen ver­schiede­nen Bau­mark­tket­ten.

Die in dieser Branche bisher übliche klas­sis­che Kun­denkom­mu­nika­tion, etwa über Prospekte, Flyer, nicht per­son­al­isierte E-Mails oder Kun­denkarten gehe kaum auf die indi­vidu­ellen Bedürfnisse der Kun­den ein und sorge nur für überschaubare Umsätze. Eine umfassende Big Data Analyse von Kunden-, Bon– und Pro­duk­t­daten zeige dage­gen schnell neue Chan­cen für das Geschäft. “Par­kett, Fliesen, Far­ben oder Natursteine sind soge­nan­nte Sig­nal­pro­dukte. Kun­den, die diese Pro­dukte kaufen, pla­nen in der Regel ein umfan­gre­iches Pro­jekt – sei es eine Woh­nungsren­ovierung oder einen Haus­bau”, so Dr. Schwarz.

Dieses Wis­sen eröffne dem Bau­markt zahlre­iche neue Optio­nen für ein effek­tives Mar­ket­ing: So lassen sich anhand der Analyse bedarf­s­gerechte Ange­bote erstellen sowie eine per­son­al­isierte Kom­mu­nika­tion mit dem Kun­den eröff­nen. Dieser wird nicht nur einen unter Umstän­den weit­eren Weg zum Bau­markt auf sich nehmen, son­dern bindet sich in den meis­ten Fällen für die Dauer seines Pro­jekts an den Markt. Dr. Schwarz ist überzeugt: „Lokale Nähe ist heute nicht mehr das entschei­dende Einkauf­skri­terium für den langfristi­gen Erfolg von Baumärk­ten und anderen Fachgeschäften. Nur wer die Bedürfnisse seiner Kun­den durch umfassende Analy­sen frühzeitig erkennt und über alle rel­e­van­ten Kanäle gezielt bedi­ent, setzt sich gegen seine Konkur­renz durch.“

Damit diese Möglichkeiten opti­mal genutzt wer­den kön­nen, hat Adobe neue Schlüs­sel­funk­tio­nen für die Adobe Mar­ket­ing Cloud vorgestell, die alle ihre sechs Lösun­gen betr­e­f­fen und die unter anderem Daten, Ein­blicke, Kon­text und Pro­file liefern. Mit dem neuen Mas­ter Mar­ket­ing Pro­file kön­nen Unternehmen etwa eine ein­heitliche Sicht auf ihre Kun­den und Inter­essen­ten gewin­nen, um so die beste­hende Geschäfts­beziehung zu ver­tiefen und per­son­al­isierte Ange­bote über alle Mar­ket­ingkanäle hin­weg zu ermöglichen.

Dynamis­che Kun­den­pro­file lassen sich mith­ilfe von Ver­hal­tens­daten aus den Lösun­gen der Mar­ket­ing Cloud sowie aus Fremdsys­te­men wie CRM, ERP, Transak­tions– und Zahlungsplat­tfor­men in Echtzeit aktu­al­isieren. Mar­ket­ingver­ant­wortliche kön­nen diese Pro­fil­daten nutzen, um Ziel­grup­penseg­mente zu bilden und diese über alle Lösun­gen der Mar­ket­ing Cloud hin­weg zu teilen. So lassen sich per­son­al­isierte Anzeigen und Inhalte für Web, Social, E-Mail und Apps entwick­eln, die ein durchgängiges Erschei­n­ungs­bild haben und für den einzel­nen Kun­den zum aktuellen Zeit­punkt äußerst rel­e­vant sind.

Das Mas­ter Mar­ket­ing Pro­file kom­biniert dabei als erste der­ar­tige Lösung am Markt sowohl Daten von authen­tifizierten Kun­den (die sich etwa für eine Bestel­lung ein­gel­oggt haben) und anony­me Daten aus der Web­analyse. Etwa von Shop-Besuchern, die ihren Einkauf schon vor dem Gang zur Kasse abge­brochen haben. Das schafft ein solides Sprung­brett, um ziel­gerichtete Kam­pag­nen mit rel­e­van­ten Inhal­ten zu starten, die in Echtzeit an den Inter­essen und Aktiv­itäten des Kun­den anknüpfen.

Mehr dazu in diesem Beitrag des Dig­i­tal Mar­ket­ing Blogs in den USA.