Screenshot of Adobe Summit EMEA 2014 iOS app

Screen­shot der Adobe Sum­mit EMEA 2014 iOS App

Die Bere­it­stel­lung der Adobe EMEA Sum­mit 2014 iOS App im iTunes Store will ich nutzen, eine der span­nend­sten Per­son­al­isierungsmöglichkeiten im Mar­ket­ing in diesem Jahr zu erwäh­nen – iBea­con. Wenn die Teil­nehmer mor­gen den Kon­feren­zraum betreten, wer­den sie auf ihre mobilen Endgeräte rel­e­vante, per­son­al­isierte Nachrichten geschickt bekom­men – basierend auf den Inhal­ten der Reden in den Keynote-Sessions oder den Beispie­len in den Work­shops. All dies geschieht mit Hilfe der iBeacon-Technologie von Apple und den Mobil-Services für die Adobe Mar­ket­ing Cloud.

Als Ver­braucher von Pro­duk­ten und Inhal­ten erwarten wir heute, dass wir jed­erzeit Infor­ma­tio­nen darüber erhal­ten und sie auch direkt kaufen kön­nen. Und über­all geschriebene Inhalte oder Videos in hoher Qual­ität auf unseren Tablets und Smart­phones emp­fan­gen kön­nen. Wir sind mit­tler­weile an die Mobil­tech­nolo­gie gewohnt und der mobile Kanal ist Teil des Kun­den­er­leb­nisses.

Wir erwarten aber auch, dass Marken sich schnell auf neue und inno­v­a­tive Wege ein­stellen, über die unsere mobilen Endgeräte mit span­nen­dem Con­tent ver­sorgt wer­den. Darum wun­dere ich mich sehr, dass so wenige Unternehmen in Europa bisher den iBeacon-Ansatz unter­stützen und die unüberse­hbaren Vorteile dieser Tech­nolo­gie nutzen, um das Benutzer­erleb­nis für ihre Kun­den zu verbessern.

So wie der The­men­park “Fluwel’s Tulpen­land” in Hol­land, der seit let­ztem Monat mit Hilfe von iBea­cons kon­textbe­zo­gene Infor­ma­tio­nen in jeder Ecke des Parks auf die Smart­phones der Besucher in der Nähe sendet. Einige von uns haben ja auch das Glück und leben im britis­chen Chelms­ford, wo sie am iBeacon-Feldversuch von Tesco in einem örtlichen Super­markt teil­nehmen können.

Die iBeacon-Technlogie wurde von Apple als Teil von iOS7 auf der weltweiten Entwick­lerkon­ferenz WWDC im Juni 2013 erst­mals angekündigt und beim Release des Mobil­be­trieb­ssys­tems am 18. Sep­tem­ber 2013 Real­ität. Das liegt nun alles schon ein paar Monate zurück und ich bin erstaunt, dass seit­dem nicht mehr passiert ist. Mag sein, dass die Fir­men noch nach den besten Ein­satzmöglichkeiten suchen oder sie Angst vor der Daten­schutzdiskus­sion haben, die mit dieser Funk­tech­nik ver­bun­den ist. Aber da es sich im Wesentlichen nur um eine Erweiterung der bere­its bekan­nten Loca­tion Based Ser­vices han­delt, hält sich die Aufre­gung bisher in Grenzen.

summit-ibeaconIch freue mich sehr, dass wir mit unserem Ein­satz von iBea­cons auf dem Adobe EMEA Sum­mit 2014 für etwas Aufmerk­samkeit sor­gen wer­den und Leben in die Diskus­sion brin­gen. Wir haben eine größere Anzahl von Bea­cons auf dem Ver­anstal­tungs­gelände instal­liert. Alle Teil­nehmer soll­ten sich­er­stellen, dass sie Lokalisierung und Blue­tooth auf ihren Hand­ies aktiviert haben und sich dann über­raschen lassen.

Wer mehr darüber erfahren will, wie wir die iBeacon-Funktionen in die App imple­men­tiert haben, sollte an der Ses­sion The new mobile expe­ri­ence: per­son­al­i­sa­tion, tar­get­ing, push, hyper-localisation, ana­lyt­ics and a whole lot more” mit unserem Mobile Solu­tions Pro­duk­t­man­ager Roger Woods teil­nehmen. Und auch im Per­son­al­i­sa­tion & Opti­mi­sa­tion Track gibt es unter der Über­schrift Loca­tion, loca­tion, loca­tion! Effec­tive mobile tar­get­ing in an app-centric world” eine span­nende Ver­anstal­tung zu diesem Thema. Dort wird unser Mobile Services-Experte Ray Pun eine Panel-Diskussion zur Nutzung der Lokalisierung­stech­nolo­gie in Mobil-Apps leiten und einige Beispiele von Fir­men aus den USA vorstellen, die Bea­cons bere­its erfol­gre­ich einsetzen.

Also: Keine Angst vor den iBea­cons oder Gim­bal und Datz­ing für Android-Geräte. Auf dem Adobe Sum­mit EMEA 2014 kann man sie sich im Live-Betrieb anschauen, an den entsprechen­den Diskus­sion­srun­den teil­nehmen oder ler­nen, wie der rei­bungslose Start zur Nutzung dieser neuen Möglichkeiten der per­son­al­isierten Kun­de­nansprache in einem klas­sis­chen Ladengeschäft ausse­hen kann.