Blog Post:Fast drei Viertel der europäischen Marketingverantwortlichen ist der Meinung, dass sie ihre eigene Rolle neu definieren müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Das ist eines der Ergebnisse der europäischen Ausgabe der Studie "Digital Roadblock: Marketers Struggle to Reinvent Themselves". Dafür hat Adobe über 350 Marketingexperten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragen lassen. Das Ziel war es, mehr über die Einstellung der Interviewten zum Wandel der digitalen Marketinglandschaft zu erfahren. Roadblock Über zwei Drittel (68 Prozent) der Verantwortlichen bestätigt, dass sich das Marketing in den letzten zwei Jahren stärker verändert hat als in den 50 Jahren davor. Über die Hälfte (54 Prozent) geht davon aus, dass sich auch ihre eigene Rolle im Laufe der kommenden zwölf Monate verändern wird. Als die größten Treiber von Veränderungen nennen die befragten Marketingverantwortlichen die "zunehmende Zahl an Kanälen und Plattformen für die Zielgruppenansprache", gefolgt von "neuen Denkweisen über das Kunden-Engagement" und "neuen Technologien, um die Effizienz von Marketing zu analysieren". Road Hürden für die Digitalisierung des Marketings Die Studienteilnehmer geben häufiger organisatorische als persönliche Herausforderungen als Hindernisse dafür an, ihre Aufgabenfelder neu zu definieren. Über die Hälfte (58 Prozent) meint, dass Marketingerfolge von organisatorischen Veränderungen abhängen. Als weitere Hürden werden fehlende Fortbildung (30 Prozent), unklare Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten und die mangelnde Bereitschaft der Unternehmen Neues auszuprobieren genannt (beide ebenfalls 30 Prozent). Auf der persönlichen Ebene glauben Marketingverantwortliche in Großbritannien eher, dass sie sich an den Wandel anpassen können (79 Prozent) als ihre Kollegen in Deutschland und Frankreich (jeweils 69 Prozent). Gleichzeitig fühlen sich britische (74 Prozent) und deutsche Marketingexperten (72 Prozent) persönlich besser aufgestellt, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten auszubauen als ihre Kollegen in Frankreich (61 Prozent). „Marketingexperten in Europa wissen, dass sich ihre Welt unglaublich schnell verändert. Aber sie fühlen sich nicht ausreichend befähigt, sich selbst und ihre Arbeit neu zu definieren“, beschreibt Mark Phibbs, Vice President Marketing EMEA bei Adobe, die digitalen Strassensperren. Sein Fazit: „Das ist ein Weckruf für die Führungsebene. Der Erfolg im digitalen Zeitalter wird sich erst einstellen, wenn Marketingteams davon überzeugt sind, die dafür notwendige Fortbildung und Unterstützung zu erhalten. An dieser Stelle muss richtig investiert werden. Unternehmen, die sich nicht schnell genug verändern können, werden bald das Nachsehen haben.“
Werkzeuge und Know-how - darauf kommt es an
54 Prozent der befragten Marketingspezialisten betrachten soziale Medien als wichtigstes Werkzeug im digitalen Marketing, dicht gefolgt von Onlinewerbung (40 Prozent) und Mobile Marketing (39 Prozent). Bei Neueinstellungen in Deutschland und Frankreich sind Erfahrungen im Social Marketing und E-Commerce Management das wichtigste Kriterium. In Großbritannien sind vor allem Datenanalysten begehrt. Als wichtigste Erfolgsfaktoren gelten in allen drei Ländern das kanalübergreifende Arbeiten und messbare Ergebnisse. Jedoch betrachten die Experten in Frankreich besseres Storytelling als doppelt so wichtig für den Marketingerfolg wie die Fachleute in Deutschland und Großbritannien. Die hohe Bedeutung der Hyperpersonalisierung bestätigen in Frankreich 70 Prozent, in Großbritannien 66 und in Deutschland 60 Prozent der Befragten. Zudem enthüllt die Studie gravierende Abweichungen bei der Leistungsfähigkeit der Marketingverantwortlichen. Bei der Frage nach der Bedeutung von zentralen Digital Marketing-Disziplinen und der Bewertung der Leistung des eigenen Unternehmens auf den jeweiligen Gebieten, klaffen erhebliche Lücken: bei Personalisierung, Targeting und Response Management sehen die Befragten ihr Unternehmen nicht gut aufgestellt (Abweichung von jeweils 24 Prozent). Ähnlich verhält es sich bei Content Management (22 Prozent Abweichung), Erfolgsmessung (21 Prozent) und Social Marketing (19 Prozent).
 Ohne Datenanalyse keine Optimierung
Die Mehrheit der Marketingprofis in Europa (73 Prozent) betrachtet die Auswertung von Daten als wichtigen Erfolgsfaktor. Es gibt jedoch länderspezifische Unterschiede. In Frankreich und Großbritannien herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass sich die Herangehensweisen im Marketing durch die Datennutzung verändert haben. So geben 68 bzw. 70 Prozent der Marketer in Frankreich Großbritannien an, dass die Erfassung und Auswertung von Daten als Informationsquelle und für die Optimierung des Marketings bereits heute sehr wichtig ist – verglichen mit nur 56 Prozent der Befragten in Deutschland. Gleichermaßen sind sich die Marketingexperten aus Frankreich (69 Prozent) und Großbritannien (65 Prozent) einig darin, dass Daten für die Weiterentwicklung der Kreativarbeit dienen (zum Vergleich: nur 56 Prozent der Marketingspezialisten hierzulande stimmen dieser Aussage zu). Die Hälfte der Befragten aus Großbritannien möchte in den kommenden zwölf Monaten die Daten und Verhaltensmuster von Kunden verstärkt für ihre Marketingstrategie nutzen. In Frankreich und Deutschland sagen dies nur 37 bzw. 33 Prozent. Die komplette Studie gibt es hier zum kostenlosen Download.
Author: Date Created:19 Mai 2014 Date Published: Headline:Auch in Europa gibt es digitale Strassensperren Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:http://blogs.adobe.com/digitaleurope/files/2014/05/Road.jpg

Fast drei Vier­tel der europäis­chen Mar­ket­ingver­ant­wortlichen ist der Mei­n­ung, dass sie ihre eigene Rolle neu definieren müssen, um auch in Zukunft erfol­gre­ich zu sein. Das ist eines der Ergeb­nisse der europäis­chen Aus­gabe der Studie “Dig­i­tal Road­block: Mar­keters Strug­gle to Rein­vent Them­selves”. Dafür hat Adobe über 350 Mar­keting­ex­perten in Deutsch­land, Frankre­ich und Großbri­tan­nien befra­gen lassen. Das Ziel war es, mehr über die Ein­stel­lung der Inter­viewten zum Wan­del der dig­i­talen Mar­ket­ing­land­schaft zu erfahren.

Roadblock

Über zwei Drit­tel (68 Prozent) der Ver­ant­wortlichen bestätigt, dass sich das Mar­ket­ing in den let­zten zwei Jahren stärker verän­dert hat als in den 50 Jahren davor. Über die Hälfte (54 Prozent) geht davon aus, dass sich auch ihre eigene Rolle im Laufe der kom­menden zwölf Monate verän­dern wird. Als die größten Treiber von Verän­derun­gen nen­nen die befragten Mar­ket­ingver­ant­wortlichen die “zunehmende Zahl an Kanälen und Plat­tfor­men für die Ziel­grup­penansprache”, gefolgt von “neuen Denkweisen über das Kunden-Engagement” und “neuen Tech­nolo­gien, um die Effizienz von Mar­ket­ing zu analysieren”.

Road

Hür­den für die Dig­i­tal­isierung des Marketings

Die Stu­di­en­teil­nehmer geben häu­figer organ­isatorische als per­sön­liche Her­aus­forderun­gen als Hin­dernisse dafür an, ihre Auf­gaben­felder neu zu definieren. Über die Hälfte (58 Prozent) meint, dass Mar­ketinger­folge von organ­isatorischen Verän­derun­gen abhän­gen. Als weit­ere Hür­den wer­den fehlende Fort­bil­dung (30 Prozent), unklare Def­i­n­i­tion von Rollen und Ver­ant­wortlichkeiten und die man­gel­nde Bere­itschaft der Unternehmen Neues auszupro­bieren genannt (beide eben­falls 30 Prozent).

Auf der per­sön­lichen Ebene glauben Mar­ket­ingver­ant­wortliche in Großbri­tan­nien eher, dass sie sich an den Wan­del anpassen kön­nen (79 Prozent) als ihre Kol­le­gen in Deutsch­land und Frankre­ich (jew­eils 69 Prozent). Gle­ichzeitig fühlen sich britis­che (74 Prozent) und deutsche Mar­keting­ex­perten (72 Prozent) per­sön­lich besser aufgestellt, ihre Fähigkeiten und Fer­tigkeiten auszubauen als ihre Kol­le­gen in Frankre­ich (61 Prozent).

Mar­keting­ex­perten in Europa wis­sen, dass sich ihre Welt unglaublich schnell verän­dert. Aber sie fühlen sich nicht aus­re­ichend befähigt, sich selbst und ihre Arbeit neu zu definieren“, beschreibt Mark Phibbs, Vice Pres­i­dent Mar­ket­ing EMEA bei Adobe, die dig­i­talen Strassensper­ren. Sein Fazit: „Das ist ein Weck­ruf für die Führungsebene. Der Erfolg im dig­i­talen Zeital­ter wird sich erst ein­stellen, wenn Mar­ket­ingteams davon überzeugt sind, die dafür notwendige Fort­bil­dung und Unter­stützung zu erhal­ten. An dieser Stelle muss richtig investiert wer­den. Unternehmen, die sich nicht schnell genug verän­dern kön­nen, wer­den bald das Nach­se­hen haben.“

Werkzeuge und Know-how — darauf kommt es an

54 Prozent der befragten Mar­ket­ingspezial­is­ten betra­chten soziale Medien als wichtig­stes Werkzeug im dig­i­talen Mar­ket­ing, dicht gefolgt von Onlinewer­bung (40 Prozent) und Mobile Mar­ket­ing (39 Prozent). Bei Neue­in­stel­lun­gen in Deutsch­land und Frankre­ich sind Erfahrun­gen im Social Mar­ket­ing und E-Commerce Man­age­ment das wichtig­ste Kri­terium. In Großbri­tan­nien sind vor allem Date­n­an­a­lysten begehrt.

Als wichtig­ste Erfol­gs­fak­toren gel­ten in allen drei Län­dern das kanalüber­greifende Arbeiten und mess­bare Ergeb­nisse. Jedoch betra­chten die Experten in Frankre­ich besseres Sto­ry­telling als dop­pelt so wichtig für den Mar­ketinger­folg wie die Fach­leute in Deutsch­land und Großbri­tan­nien. Die hohe Bedeu­tung der Hyper­per­son­al­isierung bestäti­gen in Frankre­ich 70 Prozent, in Großbri­tan­nien 66 und in Deutsch­land 60 Prozent der Befragten.

Zudem enthüllt die Studie gravierende Abwe­ichun­gen bei der Leis­tungs­fähigkeit der Mar­ket­ingver­ant­wortlichen. Bei der Frage nach der Bedeu­tung von zen­tralen Dig­i­tal Marketing-Disziplinen und der Bew­er­tung der Leis­tung des eige­nen Unternehmens auf den jew­eili­gen Gebi­eten, klaf­fen erhe­bliche Lücken: bei Per­son­al­isierung, Tar­get­ing und Response Man­age­ment sehen die Befragten ihr Unternehmen nicht gut aufgestellt (Abwe­ichung von jew­eils 24 Prozent). Ähn­lich ver­hält es sich bei Con­tent Man­age­ment (22 Prozent Abwe­ichung), Erfol­gsmes­sung (21 Prozent) und Social Mar­ket­ing (19 Prozent).

 Ohne Date­n­analyse keine Optimierung

Die Mehrheit der Mar­ket­ing­profis in Europa (73 Prozent) betra­chtet die Auswer­tung von Daten als wichti­gen Erfol­gs­fak­tor. Es gibt jedoch län­der­spez­i­fis­che Unter­schiede. In Frankre­ich und Großbri­tan­nien herrscht weit­ge­hend Einigkeit darüber, dass sich die Herange­hensweisen im Mar­ket­ing durch die Daten­nutzung verän­dert haben. So geben 68 bzw. 70 Prozent der Mar­keter in Frankre­ich Großbri­tan­nien an, dass die Erfas­sung und Auswer­tung von Daten als Infor­ma­tion­squelle und für die Opti­mierung des Mar­ket­ings bere­its heute sehr wichtig ist – ver­glichen mit nur 56 Prozent der Befragten in Deutschland.

Gle­icher­maßen sind sich die Mar­keting­ex­perten aus Frankre­ich (69 Prozent) und Großbri­tan­nien (65 Prozent) einig darin, dass Daten für die Weit­er­en­twick­lung der Kreati­var­beit dienen (zum Ver­gle­ich: nur 56 Prozent der Mar­ket­ingspezial­is­ten hierzu­lande stim­men dieser Aus­sage zu). Die Hälfte der Befragten aus Großbri­tan­nien möchte in den kom­menden zwölf Monaten die Daten und Ver­hal­tens­muster von Kun­den ver­stärkt für ihre Mar­ket­ingstrate­gie nutzen. In Frankre­ich und Deutsch­land sagen dies nur 37 bzw. 33 Prozent.

Die kom­plette Studie gibt es hier zum kosten­losen Down­load.