Blog Post:SpiegelDer Begriff "Big Data" ist offensichtlich im Mainstream angekommen. "Der Spiegel" widmet ihm in dieser Woche seine Titelgeschichte und die "Rheinische Post" titelte am Montag auf ihrer Seite 2: "Das Mega-Geschäft mit den Daten". Während das Nachrichtenmagazin aus Hamburg unter der Überschrift "Leben nach Zahlen" beklagt, "wie die Datensammelwut von Regierungen und Unternehmen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik verändert und unser Leben lenkt", erkennt die Tageszeitung aus Düsseldorf immerhin auch einige Vorteile. "Wenn die scheinbar unübersichtliche Datenflut geordnet wird, zeigt sich, was sehr viele Menschen ganz aktuell beschäftigt, welche Interessen sie haben, zu Hause am Computer oder unterwegs mit dem Handy", heißt es in dem Artikel. Auf dieser Basis ließe sich dann "Werbung personalisieren" und es könnten Vorhersagen über künftiges Verbraucherverhalten getroffen werden. Doch wie sieht die Realität des "Data Driven Marketing" heute tatsächlich in Europa aus? Darauf will die neue Studie „Marketer Technologie-Atlas“ Antworten liefern. Sie wird zwar erst im Juni vollständig veröffentlicht, aber erste Erkenntnisse gibt es bereits. Basis ist eine Befragung von mehr als 1.000 Marketing-Experten – von CMOs und Marketingentscheidern bis hin zu Marketingmanagern und Technologie-Anwendern – aus 18 Ländern und neun Kernbranchen. Durchgeführt wurde die Studie von der Technischen Universität München und der Fachhochschule für angewandtes Management in Zusammenarbeit mit Teradata eCircle. Und das sind einige der Kernergebnisse: Für die Verfasser der Studie sind diese und weitere Ergebnisse "deutliche Zeichen des Paradigmenwechsels, der sich in den Köpfen und Budgets der europäischen Marketer vollzieht“. Datengetriebenes Marketing verändere die Spielregeln. Marketeingverantwortliche aus den Branchen Einzelhandel und Finanzdienstleistungen sind dabei die Vorreiter. Author: Date Created:16 Mai 2013 Date Published: Headline:Data Driven Marketing verändert die Spielregeln Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:http://blogs.adobe.com/digitaleurope/wp-content/themes/pagelines-template-theme/images/no-image.jpg

SpiegelDer Begriff “Big Data” ist offen­sichtlich im Main­stream angekom­men. “Der Spiegel” wid­met ihm in dieser Woche seine Titelgeschichte und die “Rheinis­che Post” titelte am Mon­tag auf ihrer Seite 2: “Das Mega-Geschäft mit den Daten”. Während das Nachricht­en­magazin aus Ham­burg unter der Über­schrift “Leben nach Zahlen” beklagt, “wie die Daten­sam­mel­wut von Regierun­gen und Unternehmen Wis­senschaft, Wirtschaft und Poli­tik verän­dert und unser Leben lenkt”, erkennt die Tageszeitung aus Düs­sel­dorf immer­hin auch einige Vorteile. “Wenn die schein­bar unüber­sichtliche Daten­flut geord­net wird, zeigt sich, was sehr viele Men­schen ganz aktuell beschäftigt, welche Inter­essen sie haben, zu Hause am Com­puter oder unter­wegs mit dem Handy”, heißt es in dem Artikel. Auf dieser Basis ließe sich dann “Wer­bung per­son­al­isieren” und es kön­nten Vorher­sagen über kün­ftiges Ver­braucherver­hal­ten getrof­fen werden.

Doch wie sieht die Real­ität des “Data Dri­ven Mar­ket­ing” heute tat­säch­lich in Europa aus? Darauf will die neue Studie „Mar­keter Technologie-Atlas“ Antworten liefern. Sie wird zwar erst im Juni voll­ständig veröf­fentlicht, aber erste Erken­nt­nisse gibt es bere­its. Basis ist eine Befra­gung von mehr als 1.000 Marketing-Experten – von CMOs und Mar­ketin­gentschei­dern bis hin zu Mar­ket­ing­man­agern und Technologie-Anwendern – aus 18 Län­dern und neun Kern­branchen. Durchge­führt wurde die Studie von der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München und der Fach­hochschule für ange­wandtes Man­age­ment in Zusam­me­nar­beit mit Ter­a­data eCircle.

Und das sind einige der Kernergebnisse:

  • Multi-Channel ist Real­ität: Im Durch­schnitt ver­wal­ten Mar­ket­ingver­ant­wortliche in Europa heute per­ma­nent mehr als sieben ver­schiedene Kanäle – von Social Media bis Print, von Such­maschi­nen bis TV. Mehr als ein Vier­tel der Unternehmen (26%) arbeiten daran, das Kun­den­er­leb­nis über 10 Kanäle und mehr hin­weg zu koordinieren.
  • Dig­i­tale Ver­schiebung läuft: Von den Top-10-Kanälen, in die europäis­che Mar­keter 2013 investieren, gehören die ersten sieben zu den dig­i­talen. Die Online-Investitionen sind außer­dem höher als die Bud­gets für „klas­sis­che“ Kanäle wie Call Cen­ter, Point of Sale-Kampagnen oder Veranstaltungen.
  • Es gibt eine Daten­lücke: Die starke Kor­re­la­tion zwis­chen der Nutzung von Daten als Grund­lage für Mar­ketin­gentschei­dun­gen und dem Kam­pagnen­er­folg darf nicht unter­schätzt wer­den. Mar­keter, deren Entschei­dun­gen auf Daten basieren, sind dop­pelt so zufrieden mit ihrem Mar­ketinger­folg wie ihre Kol­le­gen, die noch mit den Date­n­analy­sen kämpfen.

Für die Ver­fasser der Studie sind diese und weit­ere Ergeb­nisse “deut­liche Zeichen des Par­a­dig­men­wech­sels, der sich in den Köpfen und Bud­gets der europäis­chen Mar­keter vol­lzieht“. Datengetriebenes Mar­ket­ing verän­dere die Spiel­regeln. Mar­kete­ingver­ant­wortliche aus den Branchen Einzel­han­del und Finanz­di­en­stleis­tun­gen sind dabei die Vorreiter.