Blog Post:Die Diskussion  über das (inzwischen abgesagte) Forschungsprojekt der Schufa, die Daten aus sozialen Netzwerken für die Bonitäts-Bewertung von Kreditnehmern  nutzen wollte, hat letzte Woche heftige Wellen geschlagen. Sie zeigte wieder einmal, wie groß die Angst vor Datenschnüffelei  gerade in Deutschland ist. Aber auch anderswo wird über dieses Thema gestritten. In den Blickpunkt rückt dabei das Tracking der Customer Journey durch das Web mit Hilfe von Cookies. Diese „Klebezettel“ (wie die „Welt am Sonntag“ sie am Wochenende sehr schön beschrieb), helfen zum Beispiel bei der Bereitstellung von maßgeschneiderter Werbung. Doch obwohl die Daten dabei nur anonym gesammelt werden und keine Rückschlüsse auf die Person zulassen, ist auch hier die Angst groß. „Do Not Track" heißt eine Initiative der US-Industrie und deren Aufsichtsbehörde Federal Trade Comission, die Nutzern helfen soll, die „Spione im Netz“ loszuwerden. Die Idee: Die nächste Generation der Internet-Browser erlaubt es den Nutzern, den Werbenetzwerken per Softwareschalter zu signalisieren, dass sie nicht verfolgt werden wollen. Einer der größten Befürworter der Initiative ist Microsoft, das seinen neuen Internet-Explorer 10 demnächst bereits mit umgelegtem „Do not Track“-Schalter ausliefern wollte. Das ist zwar vorerst vom Tisch, aber die Diskussion geht weiter. So vernünftig es auf den ersten Blick auch ist, die Privatsphäre im Internet besser zu schützen, sollte man sich doch Gedanken über die Auswirkungen machen. Denn die Online-Werbung ist ein Milliardengeschäft, das auch zahlreiche kostenlose Dienste für den Verbraucher finanziert. Ist hier der Nutzen nicht größer als der Schaden, der durch das kommerzielle Tracking entsteht? Und maßgeschneiderte Anzeigen, die zu den aktuellen Interessen des Websurfers passen, sind doch auf jedem Fall der „Schrotflinte“ vorzuziehen, die einen sonst undifferenziert mit Reklame bombardiert. Customer Journey-Analysen, mit denen die Kundenreise über unterschiedliche Stationen im Web verfolgt werden können, helfen den Unternehmen bei der Optimierung ihrer Angebote. Dadurch findet man als Kunde beim Online-Shopping schneller und genauer das Gesuchte, spart Zeit und Nerven. „Das Geschäft ist nicht notwendigerweise verdammenswert“, schrieb auch die Süddeutsche Zeitung (SZ) gestern in ihrem Wirtschaftsteil. Denn die gesammelten Daten würden zwar der eigenen IP-Adresse, aber nicht dem Namen zugeordnet. „Und außerdem hilft das Geld, das hier unbemerkt fließt, einen Großteil der Webangebote kostenfrei zu halten“, so der SZ-Autor. Recht hat er. Trotzdem nehmen wir das Thema nicht auf die leichte Schulter. Adobe SiteCatalyst als führende Webanalyselösung verschleiert in der Standardeinstellung für europäische Anwender die IP-Adressen der Website-Besucher vor der Speicherung und stellt einen Opt-Out-Mechanismus zur Verfügung, über den diese die Wahl angeboten werden kann, nicht getrackt zu werden. Auch andere Module der Adobe Digital Marketing Suite, wie der Adobe Audience Manager  oder die Multi-Channel Advertising Technology (ehemals Efficient Frontier), enthalten Auswahlmechanismen für die Endkunden und erkennen „Do not Track“-Header im Browser. Damit erfüllen unsere Tools auch die strengen Datenschutzauflagen in Europa. Wir treten für das Recht auf Privatsphäre im Internet ein und stellen unseren Kunden deshalb Lösungen zur Verfügung, mit denen die Besucher ihrer Websites dieses Recht komfortabel in Anspruch nehmen können.  Denn letzten Endes werden die Verbraucher entscheiden, was ihnen besserer Service und mehr Bequemlichkeit wert ist – nicht in Form von Geld, sondern in Form von persönlichen Daten. Langfristig sind nur die Unternehmen am Markt erfolgreich, die ihren Kunden – unabhängig von gesetzlichen Regelungen –  einen „Deal“ anbieten, der für beide Seiten von Nutzen ist. P.S. Wenn Sie sich für das Thema "Customer Journey-Analyse" näher interessieren, ein aktueller Tipp. Morgen, am Mittwoch den 13.06.2012, moderiere ich dazu von 11:00 - 11:45 Uhr ein kostenloses eSeminar. Hier kurz der Inhalt, den Sie ganz bequem am Schreibtisch verfolgen können:
Die Grenzen zwischen Online- und Offline-Business verschwimmen. Nur wer es schafft, wirklich relevanten Content auf allen Kanälen anzubieten, wird in der dynamischen digitalen Welt vorankommen. Die ganzheitliche Sicht auf die Customer Journey wird zum kritischen Erfolgsfaktor - mit der Adobe Digital Marketing Suite erhalten Sie die relevanten Daten zur Zielgruppe und liefern dafür die richtigen Inhalte aus!
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Author: Date Created:12 Juni 2012 Date Published: Headline:Do not track – Wer hat den Schaden? Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:http://blogs.adobe.com/digitaleurope/wp-content/themes/pagelines-template-theme/images/no-image.jpg

Die Diskus­sion  über das (inzwis­chen abge­sagte) Forschung­spro­jekt der Sch­ufa, die Daten aus sozialen Net­zw­erken für die Bonitäts-Bewertung von Kred­it­nehmern  nutzen wollte, hat let­zte Woche heftige Wellen geschla­gen. Sie zeigte wieder ein­mal, wie groß die Angst vor Daten­schnüf­felei  ger­ade in Deutsch­land ist. Aber auch ander­swo wird über dieses Thema gestritten.

In den Blick­punkt rückt dabei das Track­ing der Cus­tomer Jour­ney durch das Web mit Hilfe von Cook­ies. Diese „Kle­bezettel“ (wie die „Welt am Son­ntag“ sie am Woch­enende sehr schön beschrieb), helfen zum Beispiel bei der Bere­it­stel­lung von maßgeschnei­derter Wer­bung. Doch obwohl die Daten dabei nur anonym gesam­melt wer­den und keine Rückschlüsse auf die Per­son zulassen, ist auch hier die Angst groß.

Do Not Track” heißt eine Ini­tia­tive der US-Industrie und deren Auf­sichts­be­hörde Fed­eral Trade Comis­sion, die Nutzern helfen soll, die „Spi­one im Netz“ loszuw­er­den. Die Idee: Die näch­ste Gen­er­a­tion der Internet-Browser erlaubt es den Nutzern, den Wer­benet­zw­erken per Soft­wareschal­ter zu sig­nal­isieren, dass sie nicht ver­folgt wer­den wollen. Einer der größten Befür­worter der Ini­tia­tive ist Microsoft, das seinen neuen Internet-Explorer 10 dem­nächst bere­its mit umgelegtem „Do not Track“-Schalter aus­liefern wollte. Das ist zwar vor­erst vom Tisch, aber die Diskus­sion geht weiter.

So vernün­ftig es auf den ersten Blick auch ist, die Pri­vat­sphäre im Inter­net besser zu schützen, sollte man sich doch Gedanken über die Auswirkun­gen machen. Denn die Online-Werbung ist ein Mil­liar­dengeschäft, das auch zahlre­iche kosten­lose Dien­ste für den Ver­braucher finanziert. Ist hier der Nutzen nicht größer als der Schaden, der durch das kom­merzielle Track­ing entsteht? Und maßgeschnei­derte Anzeigen, die zu den aktuellen Inter­essen des Web­surfers passen, sind doch auf jedem Fall der „Schrot­flinte“ vorzuziehen, die einen sonst undif­feren­ziert mit Reklame bom­bardiert. Cus­tomer Journey-Analysen, mit denen die Kun­den­reise über unter­schiedliche Sta­tio­nen im Web ver­folgt wer­den kön­nen, helfen den Unternehmen bei der Opti­mierung ihrer Angebote.

Dadurch findet man als Kunde beim Online-Shopping schneller und genauer das Gesuchte, spart Zeit und Ner­ven. „Das Geschäft ist nicht notwendi­ger­weise ver­dammenswert“, schrieb auch die Süd­deutsche Zeitung (SZ) gestern in ihrem Wirtschaft­steil. Denn die gesam­melten Daten wür­den zwar der eige­nen IP-Adresse, aber nicht dem Namen zuge­ord­net. „Und außer­dem hilft das Geld, das hier unbe­merkt fließt, einen Großteil der Webange­bote kosten­frei zu hal­ten“, so der SZ-Autor. Recht hat er.

Trotz­dem nehmen wir das Thema nicht auf die leichte Schul­ter. Adobe Site­Cat­a­lyst als führende Web­analy­selö­sung ver­schleiert in der Stan­dard­e­in­stel­lung für europäis­che Anwen­der die IP-Adressen der Website-Besucher vor der Spe­icherung und stellt einen Opt-Out-Mechanismus zur Ver­fü­gung, über den diese die Wahl ange­boten wer­den kann, nicht getrackt zu wer­den. Auch andere Mod­ule der Adobe Dig­i­tal Mar­ket­ing Suite, wie der Adobe Audi­ence Man­ager  oder die Multi-Channel Adver­tis­ing Tech­nol­ogy (ehe­mals Effi­cient Fron­tier), enthal­ten Auswahlmech­a­nis­men für die End­kun­den und erken­nen „Do not Track“-Header im Browser. Damit erfüllen unsere Tools auch die stren­gen Daten­schutza­u­fla­gen in Europa.

Wir treten für das Recht auf Pri­vat­sphäre im Inter­net ein und stellen unseren Kun­den deshalb Lösun­gen zur Ver­fü­gung, mit denen die Besucher ihrer Web­sites dieses Recht kom­fort­a­bel in Anspruch nehmen kön­nen.  Denn let­zten Endes wer­den die Ver­braucher entschei­den, was ihnen besserer Ser­vice und mehr Bequem­lichkeit wert ist – nicht in Form von Geld, son­dern in Form von per­sön­lichen Daten. Langfristig sind nur die Unternehmen am Markt erfol­gre­ich, die ihren Kun­den – unab­hängig von geset­zlichen Regelun­gen –  einen „Deal“ anbi­eten, der für beide Seiten von Nutzen ist.

P.S. Wenn Sie sich für das Thema “Cus­tomer Journey-Analyse” näher inter­essieren, ein aktueller Tipp. Mor­gen, am Mittwoch den 13.06.2012, mod­eriere ich dazu von 11:00 — 11:45 Uhr ein kosten­loses eSem­i­nar. Hier kurz der Inhalt, den Sie ganz bequem am Schreibtisch ver­fol­gen können:

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