Blog Post:Nachdem (zumindest im Süden Deutschlands) die Weihnachtssaison mit dem gestrigen Dreikönigstag abgeschlossen ist, bietet sich ein kleiner Rückblick an. Das Adobe Ana­lyt­ics-Team hat das getan und versucht einige Trends aus dem zurückliegenden Weihnachtsgeschäft zu erkennen.Sie beziehen sich zwar auf die USA, dürften aber auch auf Europa und Deutschland übertragbar sein. Immerhin rechneten die Online-Händler auch hier zu Lande - so eine Umfrage des Bundesverbandes des deutschen Versandhandels (bvh) - mit Umsatzzuwächsen von mehr als 40 Prozent und sowohl Amazon wie Otto sprechen von der „besten Weihnachtssaison aller Zeiten“. 100610964-1024x679 In den USA wird die diesmal sehr kurze Zeitspanne für den Einkauf von Weihnachtsgeschenken als "besonders innovativ und überraschend" bezeichnet, da erstmals Echtzeit-Datenanalysen mit entsprechenden Optimierungsstrategien eine große Rolle gespielt haben. Der Adobe Dig­i­tal Index, für den weltweit Daten führender Online-Händler erhoben werden, zeigt dabei einige wichtige Trends für 2014: 1. Der mobile Verkauf spielt eine wichtige Rolle für eine höhere Kampagnenproduktivität Bereits zu Beginn der diesjährigen Weihnachtssaison spielten mobile Endgeräte eine entscheidende Rolle. So kamen an Thanks­giv­ing und dem "Black Fri­day" - den beiden Starttagen - rund ein Viertel aller Online-Bestellungen über Smartphones und Tablets. Am "Cyber Mon­day", dem traditionellen Online-Einkaufstag, wurden alleine 13 % aller Einkäufe über Tablets abgewickelt.
Die Lehren daraus: Dass mobiles Shopping massiv zulegt, ist keine große Überraschung. Aber die Unterschiede zwischen Smartphone- und Tablet-Nutzern sind enorm und müssen bei der Erarbeitung einer Mobil-Strategie berücksichtigt werden. Auf dem Tablet sind die Konversionsraten deutlich höher. So waren am "Cyber Monday" die Smartphones zwar für 30 % des Traffic in den Online-Shops verantwortlich, aber die Konversionsraten lagen deutlich unter diesem Wert. Hier sind also noch einige Hausaufgaben zur Optimierung des Einkaufserlebnisses zu erledigen.
2. Real-Time Report­ing treibt das Data-Driven Marketing voran Echtzeit-Reporting und Tools wie Adobe Tar­get und Adobe Ana­lyt­ics haben die Grundlagen dafür geliefert, dass Online-Händler in dieser Saison verstärkt Angebote, Promotions und Markenbotschaften getestet und fortlaufend optimiert haben. Maßgeschneiderte Inhalte führten dabei zu höheren Konversionsraten - sowohl am Desktop wie mit mobilen Endgeräten. Am "Cyber Monday" wurden dabei die höchsten Conversion Rates überhaupt gemessen.
Die Lehren daraus: Hochspezialisierte Echtzeit-Daten ermöglichen es den Marketingverantwortlichen , ihre Kampagnen, Angebote, Inhalte und Promotionaktionen schneller und effizienter anzubieten. Die Ana­lysten entdecken leichter die "Nuggets" im Datenmeer. Unter dem Strich bringt Data-driven Mar­ket­ing größere Erfolge und fortlaufendes Testen und Optimieren treibt die Konversionsraten nach oben. 2014 dürfte es interessant sein, zu beobachten, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Analysten und Marketingentscheidern weiter verbessert und Optmierungen "on the fly" stattfinden.
3. Social Media-Traffic treibt den Umsatz an Nach den Beobachtungen des Adobe Digital Index waren in der ersten Hälfte der Weihnachtssaison - von Thanks­giv­ing bis zum "Cyber Mon­day" Klicks aus den Social-Media-Kanälen für Umsätze in Höhe von 150 Mil­lionen Dollar verantwortlich. Alleine die Zugriffe über Twitter haben sich gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel erhöht.
Die Lehren daraus: Social Media lieferte mit 2 % einen (noch) kleinen, aber regelmässigen Beitrag zum Weihnachtsgeschäft. Von dieser Zahl sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Soziale Net­zwerke sind ein nützliches Werkzeug im Marketing-Arsenal und am "Cyber Mon­day" konnte beobachtet werden, dass einige Werbekampagnen in den sozialen Netzen bis zu 30% des Website-Traffic verursacht haben. In diesem Jahr werden die Marketingverantwortlichen neue kreative Wege finden müssen, wie sie das Engagement ihrer Fans steigern und deren Zahl insgesamt weiter erhöhen können.
Das sind nur einige erste Erkenntnisse aus dem vergangenen Weihnachtsgeschäft. Tiefergehende Analysen werden folgen und den Weg in ein erfolgreiches Jahr 2014 bereiten.
Author: Date Created:7 Januar 2014 Date Published: Headline:E-Commerce: Drei Lehren aus dem Weihnachtsgeschäft Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:http://blogs.adobe.com/digitaleurope/files/2014/01/100610964-1024x679.jpg

Nach­dem (zumin­d­est im Süden Deutsch­lands) die Wei­h­nachts­sai­son mit dem gestri­gen Dreikönigstag abgeschlossen ist, bietet sich ein kleiner Rück­blick an. Das Adobe Ana­lyt­ics–Team hat das getan und ver­sucht einige Trends aus dem zurück­liegen­den Wei­h­nachts­geschäft zu erkennen.Sie beziehen sich zwar auf die USA, dürften aber auch auf Europa und Deutsch­land über­trag­bar sein. Immer­hin rech­neten die Online-Händler auch hier zu Lande — so eine Umfrage des Bun­desver­ban­des des deutschen Ver­sand­han­dels (bvh) — mit Umsatz­zuwäch­sen von mehr als 40 Prozent und sowohl Ama­zon wie Otto sprechen von der „besten Wei­h­nachts­sai­son aller Zeiten“.

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In den USA wird die dies­mal sehr kurze Zeitspanne für den Einkauf von Wei­h­nachts­geschenken als “beson­ders inno­v­a­tiv und über­raschend” beze­ich­net, da erst­mals Echtzeit-Datenanalysen mit entsprechen­den Opti­mierungsstrate­gien eine große Rolle gespielt haben. Der Adobe Dig­i­tal Index, für den weltweit Daten führen­der Online-Händler erhoben wer­den, zeigt dabei einige wichtige Trends für 2014:

1. Der mobile Verkauf spielt eine wichtige Rolle für eine höhere Kampagnenproduktivität

Bere­its zu Beginn der diesjähri­gen Wei­h­nachts­sai­son spiel­ten mobile Endgeräte eine entschei­dende Rolle. So kamen an Thanks­giv­ing und dem “Black Fri­day” — den bei­den Start­ta­gen — rund ein Vier­tel aller Online-Bestellungen über Smart­phones und Tablets. Am “Cyber Mon­day”, dem tra­di­tionellen Online-Einkaufstag, wur­den alleine 13 % aller Einkäufe über Tablets abgewickelt.

Die Lehren daraus: Dass mobiles Shop­ping mas­siv zulegt, ist keine große Über­raschung. Aber die Unter­schiede zwis­chen Smart­phone– und Tablet-Nutzern sind enorm und müssen bei der Erar­beitung einer Mobil-Strategie berück­sichtigt wer­den. Auf dem Tablet sind die Kon­ver­sion­sraten deut­lich höher. So waren am “Cyber Mon­day” die Smart­phones zwar für 30 % des Traf­fic in den Online-Shops ver­ant­wortlich, aber die Kon­ver­sion­sraten lagen deut­lich unter diesem Wert. Hier sind also noch einige Hausauf­gaben zur Opti­mierung des Einkauf­ser­leb­nisses zu erledigen.

2. Real-Time Report­ing treibt das Data-Driven Mar­ket­ing voran

Echtzeit-Reporting und Tools wie Adobe Tar­get und Adobe Ana­lyt­ics haben die Grund­la­gen dafür geliefert, dass Online-Händler in dieser Sai­son ver­stärkt Ange­bote, Pro­mo­tions und Marken­botschaften getestet und fort­laufend opti­miert haben. Maßgeschnei­derte Inhalte führten dabei zu höheren Kon­ver­sion­sraten — sowohl am Desk­top wie mit mobilen Endgeräten. Am “Cyber Mon­day” wur­den dabei die höch­sten Con­ver­sion Rates über­haupt gemessen.

Die Lehren daraus: Hochspezial­isierte Echtzeit-Daten ermöglichen es den Mar­ket­ingver­ant­wortlichen , ihre Kam­pag­nen, Ange­bote, Inhalte und Pro­mo­tion­ak­tio­nen schneller und effizien­ter anzu­bi­eten. Die Ana­lysten ent­decken leichter die “Nuggets” im Daten­meer. Unter dem Strich bringt Data-driven Mar­ket­ing größere Erfolge und fort­laufendes Testen und Opti­mieren treibt die Kon­ver­sion­sraten nach oben. 2014 dürfte es inter­es­sant sein, zu beobachten, wie sich die Zusam­me­nar­beit zwis­chen Ana­lysten und Mar­ketin­gentschei­dern weiter verbessert und Opt­mierun­gen “on the fly” stattfinden.

3. Social Media-Traffic treibt den Umsatz an

Nach den Beobach­tun­gen des Adobe Dig­i­tal Index waren in der ersten Hälfte der Wei­h­nachts­sai­son — von Thanks­giv­ing bis zum “Cyber Mon­day” Klicks aus den Social-Media-Kanälen für Umsätze in Höhe von 150 Mil­lionen Dol­lar ver­ant­wortlich. Alleine die Zugriffe über Twit­ter haben sich gegenüber dem Vor­jahr um ein Vier­tel erhöht.

Die Lehren daraus: Social Media lieferte mit 2 % einen (noch) kleinen, aber regelmäs­si­gen Beitrag zum Wei­h­nachts­geschäft. Von dieser Zahl sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Soziale Net­zwerke sind ein nüt­zliches Werkzeug im Marketing-Arsenal und am “Cyber Mon­day” kon­nte beobachtet wer­den, dass einige Wer­bekam­pag­nen in den sozialen Net­zen bis zu 30% des Website-Traffic verur­sacht haben. In diesem Jahr wer­den die Mar­ket­ingver­ant­wortlichen neue kreative Wege finden müssen, wie sie das Engage­ment ihrer Fans steigern und deren Zahl ins­ge­samt weiter erhöhen können.

Das sind nur einige erste Erken­nt­nisse aus dem ver­gan­genen Wei­h­nachts­geschäft. Tiefer­ge­hende Analy­sen wer­den fol­gen und den Weg in ein erfol­gre­iches Jahr 2014 bereiten.