Blog Post:Wir hatten hier ja schon einmal die Darstellung der Digital-Marketing-Landschaft in Form eines U-Bahn-Plans vorgestellt. Jetzt hat das IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner mit einer "Digital Marketing Transit Map" als eine Art Fahrplan für das Onlinemarketing nachgezogen. Und wie es sich für echte Consultants gehört, ist diese Karte um etliches komplexer ausgefallen:

Gartner_DigitalMktgMap_1500

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Die Karte basiert auf einer neuen Gartner-Studie und ein Webinar wird auch dazu angeboten. "Digitale Marketing-Abteilungen haben die meisten ihre Technologien in getrennten Initiativen versammelt, oft für jede Technologie eine eigene", erläutert die Gartner-Expertin Yvonne Genovese. "Dieser Ansatz führt zu Silos, die nicht miteinander arbeiten, und führt dazu, dass digitale Marketeers vor lauter Bäumen nicht mehr den Wald der Strategien und Technologien sehen, die Effizienz und Effektivität ihre Marketing-Bemühungen verbessern." Um die getrennten "Silos" besser zu verknüpfen, haben sich die Gartner-Consultants die "Transit Map" ausgedacht. Zur Erklärung des darauf dargestellten Beziehungsgeflechts, dass sich nach Stadtteilen, Linien, Bahnhöfen und Verbindungsknoten (Intersections) gliedert, schreiben die Berater: Im Süden liegen die "Business-Viertel", die an andere Bereiche wie IT, den Vertrieb, den Service, Business Intelligence sowie Marketing im Allgemeinen, das an externe Agenturen ausgelagert wird, anschließen Stadtteile: Die "Stadteile" repräsentieren Funktionsbereiche, die man sich als "Center of Excellence" im Unternehmen vorstellen kann.  Sie sind relativ grob umrissen und stehen dafür, wo gezielt nach Lösungen gesucht werden kann. Wenn jemand beispielsweise mit der Werbeschaltung zu tun hat, muss er sich nicht zwangsläufig auf den Bereich "Werbetechnologie" konzentrieren, wenn er technischen Support dafür benötigt. Analytics, Mobile oder sich entwickelnde Technologien können dabei ebenfalls eine Rolle spielen. Zu Projektbeginn - so Gartner - kann man sich im entsprechenden "Stadtteil" auf der Karte orientieren, um vorhandene hilfreiche Technologien für die Lösung eines Problems zu finden. Und dabei - das soll die Darstellung auf der "Transit Map" ausdrücken - kann es durchaus zu Überschneidungen kommen. Linien: Die farbigen U-Bahnlinien stehen für breite Anwendungsfelder. Sie starten in der Mitte beim "Digital Marketing Hub" - dem Hauptbahnhof. Zwei Linien, die sich neu entwickelnden Technologien (gelb) und die mobilen (hellblau), sind kreisförmig dargestellt. Das soll symbolisieren, dass sie alle anderen Kategorien berühren und mit einschließen. Die gepunktete Linie für neue Technologien zeigt, dass diese Kategorie gerade erst begonnen hat und noch reifen muss. Bahnhöfe: Jede Linie hat eine Reihe von Stationen, die Technologie-Typen repräsentieren. Die kleineren Kreise sind Produkt-Arten (Tools), in denen mehrere Anbieter bewertet und gefunden werden können. Die größeren runden Symbole stellen Arten von Technologie-Anbietern (etwa für Mobile Marketing) dar, die verschiedene Arten von Dienstleistungen und Technologien anbieten können und ähnliche Funktionen erfüllen. Die schwarzen Kreise nahe der Unterseite der Karte stellen Verbindungen zu Technologien und Funktionen außerhalb des Marketings (wie Business Intelligence) dar. Intersections: Transferpunkte, bei denen mehrere Geschäftsbereiche tangiert werden. Die Gartner-Berater versprechen sich durch diese Art der Darstellung ein intuitiveres Herangehen an das Thema und wollen damit Licht in den entstandenen Dschungel der Bezeichnungen, Anbieter und Techniken bringen. Ein Klick aufs Bild oben vergrößert die Ansicht. Eine interaktive Version, mit der sich die einzelnen Gleise mit Erläuterungen betrachten lassen, gibt es hier.

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Author: Date Created:24 Juni 2013 Date Published: Headline:Gartner: Intuitiver Fahrplan für das digitale Marketing Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:http://blogs.adobe.com/digitaleurope/wp-content/themes/pagelines-template-theme/images/no-image.jpg

Wir hat­ten hier ja schon ein­mal die Darstel­lung der Digital-Marketing-Landschaft in Form eines U-Bahn-Plans vorgestellt. Jetzt hat das IT-Research– und Beratung­sun­ternehmen Gart­ner mit einer “Dig­i­tal Mar­ket­ing Tran­sit Map” als eine Art Fahrplan für das Online­mar­ket­ing nachge­zo­gen. Und wie es sich für echte Con­sul­tants gehört, ist diese Karte um etliches kom­plexer ausgefallen:

Gartner_DigitalMktgMap_1500

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Die Karte basiert auf einer neuen Gartner-Studie und ein Webi­nar wird auch dazu ange­boten. “Dig­i­tale Marketing-Abteilungen haben die meis­ten ihre Tech­nolo­gien in getren­nten Ini­tia­tiven ver­sam­melt, oft für jede Tech­nolo­gie eine eigene”, erläutert die Gartner-Expertin Yvonne Gen­ovese. “Dieser Ansatz führt zu Silos, die nicht miteinan­der arbeiten, und führt dazu, dass dig­i­tale Mar­ke­teers vor lauter Bäu­men nicht mehr den Wald der Strate­gien und Tech­nolo­gien sehen, die Effizienz und Effek­tiv­ität ihre Marketing-Bemühungen verbessern.”

Um die getren­nten “Silos” besser zu verknüpfen, haben sich die Gartner-Consultants die “Tran­sit Map” aus­gedacht. Zur Erk­lärung des darauf dargestell­ten Beziehungs­ge­flechts, dass sich nach Stadt­teilen, Lin­ien, Bahn­höfen und Verbindungsknoten (Inter­sec­tions) gliedert, schreiben die Berater:

Im Süden liegen die “Business-Viertel”, die an andere Bere­iche wie IT, den Ver­trieb, den Ser­vice, Busi­ness Intel­li­gence sowie Mar­ket­ing im All­ge­meinen, das an externe Agen­turen aus­ge­lagert wird, anschließen

  • In der Mitte der Karte fließen im “Dig­i­tal Mar­ket­ing Hub” alle Funk­tio­nen zusammen
  • Im Nord­westen liegen Dien­stleis­tun­gen, die auf Wer­bung und Such­maschi­nen spezial­isiert sind
  • Im Nor­dosten befinden sich Dien­stleis­tun­gen, die sich auf Kreativ­ität und User Expe­ri­ence fokussieren

Stadt­teile: Die “Stadteile” repräsen­tieren Funk­tions­bere­iche, die man sich als “Cen­ter of Excel­lence” im Unternehmen vorstellen kann.  Sie sind rel­a­tiv grob umris­sen und ste­hen dafür, wo gezielt nach Lösun­gen gesucht wer­den kann. Wenn jemand beispiel­sweise mit der Werbeschal­tung zu tun hat, muss er sich nicht zwangsläu­fig auf den Bere­ich “Wer­betech­nolo­gie” konzen­tri­eren, wenn er tech­nis­chen Sup­port dafür benötigt. Ana­lyt­ics, Mobile oder sich entwick­el­nde Tech­nolo­gien kön­nen dabei eben­falls eine Rolle spie­len. Zu Pro­jek­t­be­ginn — so Gart­ner — kann man sich im entsprechen­den “Stadt­teil” auf der Karte ori­en­tieren, um vorhan­dene hil­fre­iche Tech­nolo­gien für die Lösung eines Prob­lems zu finden. Und dabei — das soll die Darstel­lung auf der “Tran­sit Map” aus­drücken — kann es dur­chaus zu Über­schnei­dun­gen kommen.

Lin­ien: Die far­bigen U-Bahnlinien ste­hen für bre­ite Anwen­dungs­felder. Sie starten in der Mitte beim “Dig­i­tal Mar­ket­ing Hub” — dem Haupt­bahn­hof. Zwei Lin­ien, die sich neu entwick­el­nden Tech­nolo­gien (gelb) und die mobilen (hell­blau), sind kre­is­för­mig dargestellt. Das soll sym­bol­isieren, dass sie alle anderen Kat­e­gorien berühren und mit ein­schließen. Die gepunk­tete Linie für neue Tech­nolo­gien zeigt, dass diese Kat­e­gorie ger­ade erst begonnen hat und noch reifen muss.

Bahn­höfe: Jede Linie hat eine Reihe von Sta­tio­nen, die Technologie-Typen repräsen­tieren. Die kleineren Kreise sind Produkt-Arten (Tools), in denen mehrere Anbi­eter bew­ertet und gefun­den wer­den kön­nen. Die größeren run­den Sym­bole stellen Arten von Technologie-Anbietern (etwa für Mobile Mar­ket­ing) dar, die ver­schiedene Arten von Dien­stleis­tun­gen und Tech­nolo­gien anbi­eten kön­nen und ähn­liche Funk­tio­nen erfüllen. Die schwarzen Kreise nahe der Unter­seite der Karte stellen Verbindun­gen zu Tech­nolo­gien und Funk­tio­nen außer­halb des Mar­ket­ings (wie Busi­ness Intel­li­gence) dar.

Inter­sec­tions: Trans­fer­punkte, bei denen mehrere Geschäfts­bere­iche tang­iert werden.

Die Gartner-Berater ver­sprechen sich durch diese Art der Darstel­lung ein intu­itiveres Herange­hen an das Thema und wollen damit Licht in den ent­stande­nen Dschun­gel der Beze­ich­nun­gen, Anbi­eter und Tech­niken brin­gen. Ein Klick aufs Bild oben ver­größert die Ansicht. Eine inter­ak­tive Ver­sion, mit der sich die einzel­nen Gleise mit Erläuterun­gen betra­chten lassen, gibt es hier.

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