Blog Post:Die einen halten für ihre Social-Media-Aktivitäten "die Messung des Return of Invest für eine völlig falsche, weil unrealistische Aufgabenstellung." Die anderen würden den ROI gerne messen, wissen aber nicht wie und verlassen sich deshalb lieber auf ihr Bauchgefühl. Das behauptet zumindest eine Studie des Columbia Business School Center, für die 243 Marketingleiter interviewt wurden und über die das Magazin Adage berichtet. Mehr als die Hälfte (57 %) gaben an, dass ihre definierten Social-Media-Budgets in keiner Verbindung zu relevanten Kennzahlen stehen. Die Budgetplanung basiere hauptsächlich auf Erfahrungswerten (68 %), 28 % gehen rein nach ihrem Gefühl und 7 % schauen sich überhaupt keine Statistiken oder Kennzahlen an. Was sind denn überhaupt Erfolgskriterien bei einem Social-Media-Engagement? Auch darauf gibt die Studie ein paar Antworten. Für 22 % der befragten Marketingleiter ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades der wesentliche Faktor. Ansonsten dominieren "netzwerkimmanente" Größen: Etwa die Zahl der Retweets auf Twitter oder der "Gefällt mir" bei Facebook und natürlich die Klicks auf der Website. "Nur 14 % der Unternehmen bringen diese Werte mit finanziellen Kennzahlen in Verbindung", bemängelt Studienautor David Rogers von der Columbia Business School. Weder die Verkaufszahlen noch andere meßbare Faktoren wie Kundenzufriedenheit, Markengesundheit oder der "Net-Promoter Score" spielen eine Rolle. "Wenn 60 % der Status-Updates, Tweets, Kommentare und Blog-Artikel einen negativen Grundton haben, dann steigert dies evtl. die Markenbekanntheit, aber sicher nicht im Sinne des Unternehmens. Deswegen ist es unverständlich, wie man diese Informationen außen vor lassen kann und sich für eine bestimmte Anzahl von Tweets feiern lässt", kritisiert auch das Branchenblog futurebiz. Eine Sentimentanalyse gehöre deshalb einfach mit dazu und liefere ein wesentlich genaueres Bild über die Präsenz eines Unternehmens oder einer durchgeführten Kampagne. Genau diese bietet unter anderem das Tool Adobe SocialAnalytics. Doch neben der Messung der Stimmung im Netz anhand vorher festgelegter Keywords bietet dieses Modul der Adobe Digital Marketing Suite noch mehr Features: Durch die Verknüpfung von Daten aus der Webanalyse mit Adobe SiteCatalyst in einem einzigen Report, der aus aggregierten Daten besteht, können sehr viel exaktere Schlussfolgerungen aus den gesammelten Informationen gezogen werden. Geschäftskennzahlen wie Umsatzsteigerung oder Erhöhung des Markenwertes lassen sich ebenfalls in die Auswertung einbeziehen. Und genau darauf kommt es am Ende des Tages doch an. Nachtrag: Sehr, sehr ausführlich geht heute auch iBusiness auf das Thema ein und hat dazu etliche Praktiker befragt. Author: Date Created:15 März 2012 Date Published: Headline:Social Media Marketing: Bauchgefühl oder ROI-Messung? Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:http://blogs.adobe.com/digitaleurope/wp-content/themes/pagelines-template-theme/images/no-image.jpg

Die einen hal­ten für ihre Social-Media-Aktivitätendie Mes­sung des Return of Invest für eine völ­lig falsche, weil unre­al­is­tis­che Auf­gaben­stel­lung.” Die anderen wür­den den ROI gerne messen, wis­sen aber nicht wie und ver­lassen sich deshalb lieber auf ihr Bauchge­fühl. Das behauptet zumin­d­est eine Studie des Colum­bia Busi­ness School Cen­ter, für die 243 Mar­ket­ingleiter inter­viewt wur­den und über die das Mag­a­zin Adage berichtet.

Mehr als die Hälfte (57 %) gaben an, dass ihre definierten Social-Media-Budgets in keiner Verbindung zu rel­e­van­ten Kenn­zahlen ste­hen. Die Bud­get­pla­nung basiere haupt­säch­lich auf Erfahrungswerten (68 %), 28 % gehen rein nach ihrem Gefühl und 7 % schauen sich über­haupt keine Sta­tis­tiken oder Kenn­zahlen an.

Was sind denn über­haupt Erfol­gskri­te­rien bei einem Social-Media-Engagement? Auch darauf gibt die Studie ein paar Antworten. Für 22 % der befragten Mar­ket­ingleiter ist die Steigerung des Bekan­ntheits­grades der wesentliche Fak­tor. Anson­sten dominieren “net­zw­erkim­ma­nente” Größen: Etwa die Zahl der Retweets auf Twit­ter oder der “Gefällt mir” bei Face­book und natür­lich die Klicks auf der Web­site. “Nur 14 % der Unternehmen brin­gen diese Werte mit finanziellen Kenn­zahlen in Verbindung”, bemän­gelt Stu­di­en­au­tor David Rogers von der Colum­bia Busi­ness School. Weder die Verkauf­szahlen noch andere meßbare Fak­toren wie Kun­den­zufrieden­heit, Markenge­sund­heit oder der “Net-Promoter Score” spie­len eine Rolle.

Wenn 60 % der Status-Updates, Tweets, Kom­mentare und Blog-Artikel einen neg­a­tiven Grund­ton haben, dann steigert dies evtl. die Marken­bekan­ntheit, aber sicher nicht im Sinne des Unternehmens. Deswe­gen ist es unver­ständlich, wie man diese Infor­ma­tio­nen außen vor lassen kann und sich für eine bes­timmte Anzahl von Tweets feiern lässt”, kri­tisiert auch das Branchen­blog future­biz. Eine Sen­ti­men­t­analyse gehöre deshalb ein­fach mit dazu und lief­ere ein wesentlich genaueres Bild über die Präsenz eines Unternehmens oder einer durchge­führten Kampagne.

Genau diese bietet unter anderem das Tool Adobe Social­An­a­lyt­ics. Doch neben der Mes­sung der Stim­mung im Netz anhand vorher fest­gelegter Key­words bietet dieses Modul der Adobe Dig­i­tal Mar­ket­ing Suite noch mehr Fea­tures: Durch die Verknüp­fung von Daten aus der Web­analyse mit Adobe Site­Cat­a­lyst in einem einzi­gen Report, der aus aggregierten Daten besteht, kön­nen sehr viel exak­tere Schlussfol­gerun­gen aus den gesam­melten Infor­ma­tio­nen gezo­gen wer­den. Geschäftskenn­zahlen wie Umsatzsteigerung oder Erhöhung des Marken­wertes lassen sich eben­falls in die Auswer­tung ein­beziehen. Und genau darauf kommt es am Ende des Tages doch an.

Nach­trag: Sehr, sehr aus­führlich geht heute auch iBusi­ness auf das Thema ein und hat dazu etliche Prak­tiker befragt.