Blog Post:Beim 47. Super Bowl, in dem heute Nacht in New Orleans die Baltimore Ravens den Sieg davongetragen haben, geht es nicht um den Sport alleine.  Das größte American Football-Event hat weltweit rund  900 Millionen Zuschauer im TV und im Internet-Livestream angelockt - und bei der veranstaltenden Liga NFL, den Werbekunden und Sponsoren, den Spielern, den Fernsehsendern und den Pausenfüllern (in diesem Jahr Beyoncé und Alicia Keys) für Milliarden-Umsätze oder eine erhebliche Steigerung des Marktwertes gesorgt. Die Werbepreise bei Amerikas größter Show, die live und mit erheblichen Verzögerungen wegen Stromausfall aus dem "Mercedes-Benz Superdome" übertragen wurde, haben inzwischen astronomische Höhen erreicht: rund 3,8 Millionen Dollar für eine halbe Minute. Die teuersten Spots kommen sogar auf vier Millionen Dollar - 133.333 Dollar pro Sekunde. Ein satirischer Werbeclip von Adobe - der allerdings nicht während des Spektakels ausgestrahlt wurde! - nimmt diese Entwicklung aufs Korn: Aber Spaß beiseite. Die Werbetreibenden - darunter auch Stadion-Namensgeber Mercedes-Benz, Audi, Samsung und Volkswagen - erhoffen sich von ihrer Investition in die TV-Spots natürlich einen Return on Invest in Form steigender Markenbekanntheit oder sogar direkten Umsatzsteigerungen. Bei VW scheint dieser Plan alleine durch die kontroverse Diskussion in den Medien über den Inhalt des heute Nacht gesendeten TV-Spots bereits aufgegangen zu sein. Aber auch die anderen Unternehmen, die für die Super Bowl-Werbung etliche Marketing-Dollars investiert haben, dürfen mit einem Erfolg rechnen. Das Adobe Dig­i­tal Index Team hat bereits im Vorfeld zwei unterschiedliche Analysen durchgeführt, um 1. Muster beim Betrachten von Werbung auf verschiedenen Endgeräten im Zusammenhang mit großen Sportereignissen zu erkennen und 2. zu verstehen, wie der Anstieg des Web-Traf­fic durch TV-Werbung rund um den Super Bowl beeinflusst wird? Um zu aussagekräftigen Erkenntnissen zu gelangen, hat das Dig­i­tal Index Team 1,4 Mrd. Video-Abrufe während 10 großen Sportevents unter die Lupe genommen und mit Tagen verglichen, an denen keine derartigen Veranstaltungen stattfanden. Hier die Kurzfassung dieser Untersuchung, die im Detail im amerikanischen Digital-Marketing-Blog veröffentlicht wurde: Wie diese Werte in diesem Jahr aussehen, weiß man - trotz der Echtzeitauswertung mit Hilfe der Adobe Marketing Cloud - wenige Stunden nach dem Spiel natürlich noch nicht. Aber das Adobe Digital Index Team wird weiter am Ball bleiben und auf Basis seiner Analysedaten versuchen, anwendbare Schlußfolgerungen für das Thema "Werbung bei Sportgroßereignissen" zu ziehen. Author: Date Created:4 Februar 2013 Date Published: Headline:Super Bowl: 20 % mehr Webseitenzugriffe durch TV-Werbung Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:http://blogs.adobe.com/digitaleurope/wp-content/themes/pagelines-template-theme/images/no-image.jpg

Beim 47. Super Bowl, in dem heute Nacht in New Orleans die Bal­ti­more Ravens den Sieg davonge­tra­gen haben, geht es nicht um den Sport alleine.  Das größte Amer­i­can Football-Event hat weltweit rund  900 Mil­lio­nen Zuschauer im TV und im Internet-Livestream ange­lockt — und bei der ver­anstal­tenden Liga NFL, den Wer­bekun­den und Spon­soren, den Spiel­ern, den Fernsehsendern und den Pausen­füllern (in diesem Jahr Bey­oncé und Ali­cia Keys) für Milliarden-Umsätze oder eine erhe­bliche Steigerung des Mark­twertes gesorgt.

Die Wer­bepreise bei Amerikas größter Show, die live und mit erhe­blichen Verzögerun­gen wegen Stro­maus­fall aus dem “Mercedes-Benz Super­dome” über­tra­gen wurde, haben inzwis­chen astronomis­che Höhen erre­icht: rund 3,8 Mil­lio­nen Dol­lar für eine halbe Minute. Die teuer­sten Spots kom­men sogar auf vier Mil­lio­nen Dol­lar — 133.333 Dol­lar pro Sekunde. Ein satirischer Wer­be­clip von Adobe — der allerd­ings nicht während des Spek­takels aus­ges­trahlt wurde! — nimmt diese Entwick­lung aufs Korn:

Aber Spaß bei­seite. Die Wer­be­treiben­den — darunter auch Stadion-Namensgeber Mercedes-Benz, Audi, Sam­sung und Volk­swa­gen — erhof­fen sich von ihrer Investi­tion in die TV-Spots natür­lich einen Return on Invest in Form steigen­der Marken­bekan­ntheit oder sogar direk­ten Umsatzsteigerun­gen. Bei VW scheint dieser Plan alleine durch die kon­tro­verse Diskus­sion in den Medien über den Inhalt des heute Nacht gesende­ten TV-Spots bere­its aufge­gan­gen zu sein. Aber auch die anderen Unternehmen, die für die Super Bowl-Werbung etliche Marketing-Dollars investiert haben, dür­fen mit einem Erfolg rechnen.

Das Adobe Dig­i­tal Index Team hat bere­its im Vor­feld zwei unter­schiedliche Analy­sen durchge­führt, um 1. Muster beim Betra­chten von Wer­bung auf ver­schiede­nen Endgeräten im Zusam­men­hang mit großen Sportereignis­sen zu erken­nen und 2. zu ver­ste­hen, wie der Anstieg des Web-Traf­fic durch TV-Werbung rund um den Super Bowl bee­in­flusst wird? Um zu aus­sagekräfti­gen Erken­nt­nis­sen zu gelan­gen, hat das Dig­i­tal Index Team 1,4 Mrd. Video-Abrufe während 10 großen Sportevents unter die Lupe genom­men und mit Tagen ver­glichen, an denen keine der­ar­ti­gen Ver­anstal­tun­gen stattfanden.

Hier die Kurz­fas­sung dieser Unter­suchung, die im Detail im amerikanis­chen Digital-Marketing-Blog veröf­fentlicht wurde:

  • Die Bere­itschaft, Sportereignisse mobil auf dem Smart­phone und View­ers anzuschauen, ist inzwis­chen sehr hoch
  • Mit einem Anteil von 16% an den Tagen mit Sport­großereignis­sen liegen die mobilen Zugriffe ca. 100% über den “nor­malen” Sporttagen
  • Wer­be­treibende soll­ten deshalb über­legen, wie sie den Effekt ihrer TV-Werbung mit zusät­zlicher Online-Videowerbung “ver­längern” können
  • Auch wenn mobile Wer­bung kom­pliziert ist, lohnt sich der Aufwand aus ver­schiede­nen Gründen
  • Vis­its und Pageviews auf den Web­seiten der Fir­men, die während des Super Bowls TV-Werbung schal­ten, zeigten in den let­zten bei­den Jahren am Tag des Spiels einen Zuwachs von 20%
  • Auch noch in der Woche später lagen diese Werte über dem üblichen Durch­schnitt, danach erfolgt die Rück­kehr auf das “nor­male” Level und bei den Ver­brauch­ern ist alles wieder vergessen

Wie diese Werte in diesem Jahr ausse­hen, weiß man — trotz der Echtzeitauswer­tung mit Hilfe der Adobe Mar­ket­ing Cloud — wenige Stun­den nach dem Spiel natür­lich noch nicht. Aber das Adobe Dig­i­tal Index Team wird weiter am Ball bleiben und auf Basis seiner Analyse­daten ver­suchen, anwend­bare Schluß­fol­gerun­gen für das Thema “Wer­bung bei Sport­großereignis­sen” zu ziehen.