Blog Post:Unserem neuesten Adobe Digital Index zufolge verzeichnen Websites auf der ganzen Welt inzwischen mehr Traffic von Tablets als von Smartphones. Ermittelt wurde ein Anteil von 8 bzw. 7 Prozent bei den Seitenaufrufen pro Monat. Wir verfolgen den Siegeszug von Tablets sehr genau. Bereits im Januar des Vorjahres fanden wir heraus, dass Website-Besucher mit einem Tablet pro Online-Bestellung 54 Prozent mehr ausgeben als Smartphone-Nutzer und 19 Prozent mehr als Desktop-/Laptop-Nutzer. Recht beeindruckende Ergebnisse für ein Gerät, das vor noch nicht einmal ganz drei Jahren eingeführt wurde.

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Im Zuge der Analyse von mehr als 100 Milliarden Besuchen auf über 1000 Websites auf der ganzen Welt haben wir ermittelt, dass Großbritannien diesen Trend anführt: Hier greifen die Nutzer besonders gerne zum Tablet, um im Internet zu surfen. Der Smartphone-Traffic in Großbritannien ist vergleichbar mit dem Traffic in den USA und in Kanada. Der Tablet-Traffic ist allerdings deutlich höher, insbesondere im Vergleich mit dem Rest der Welt. Darüber hinaus surfen Nutzer in Großbritannien deutlich öfter sowohl mit Tablets als auch mit Smartphones als Franzosen oder Deutsche.

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Tablet-Traffic hat sich im letzten Jahr in allen untersuchten Ländern verdoppelt: Tablet-Traffic hat im Jahr 2012 ungeachtet regionaler Unterschiede beständig zugenommen. In allen untersuchten Ländern hat sich der Anteil an Tablet-Traffic im Laufe des letzten Jahres verdoppelt – ein Trend, der sich 2013 vermutlich fortsetzen wird. Im November verzeichneten Großbritannien, Kanada und Australien einen leichten Rückgang beim Tablet-Traffic, obwohl dieser insgesamt weiter zunahm. Dies ist jedoch einem vorübergehenden Anstieg beim PC-Traffic geschuldet.

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Tablets werden bevorzugt zum Online-Shopping und für ähnliche Aktivitäten verwendet: Wir wissen, dass Tablets aufgrund ihrer Größe optimal dafür geeignet sind, von der Couch aus zu shoppen. Diese Erkenntnis wird durch die Daten belegt: Der höchste Anteil an Tablet-Traffic entfällt branchenübergreifend auf Shopping-Websites. Bei Automobil- und Reise-Websites ist ein ähnlich hoher Traffic-Anteil von Tablets zu verzeichnen. Wenig überraschend: Der höchste Anteil an Smartphone-Traffic entfällt auf die Websites von Telekommunikationsanbietern, da die Kunden dort ihre Telefonrechnungen einsehen und bezahlen.

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Bedeutung der zunehmenden Tablet-Nutzung für das Marketing Verbraucher auf der ganzen Welt probieren ihr neues Tablet aus. Es bedarf nur einer einzelnen schlecht gestalteten Website, um sie zu vergraulen. Eine für Smartphones optimierte Website ist nicht das Gleiche wie eine für Tablets optimierte Website. Marketing-Experten müssen bedenken, dass Verbraucher ihre Mobilgeräte unterschiedlich nutzen. Sie verwenden ihr Smartphone, um ihren Kontostand abzurufen oder Musik zu streamen, verwenden aber ihr Tablet, um sich nach einer neuen Couch umzusehen. Sie wünschen sich stärker personalisierte Inhalte. Wenn sie zum Tablet greifen, möchten sie nicht nur Preise vergleichen, sondern kaufen. Sie sehen sich nicht nur einen Video-Clip an, sondern begeben sich auf Entdeckungstour und interagieren mit Inhalten. Und sie sind enttäuscht, wenn sie die tolle Touch-Oberfläche und die beeindruckende Bildschirmauflösung ihres neuen Spielzeugs nicht nutzen können. Die Daten zeigen eine stetige Zunahme der Tablet-Nutzung. Aber ist es wirklich der Formfaktor, auf den es ankommt? Smartphones werden größer, Tablets kleiner. Google hat vor Kurzem angekündigt, dass es die Tablet-Suche mit der Desktop-Suche vereint. Aber die neuesten Tablets sehen nicht nur aus wie große Smartphones, sondern verfügen nun auch über die grundlegendste aller Smartphone-Funktionen: Telefonie. Marketing-Experten können bei der Bereitstellung der passendsten Inhalte nicht mehr die Bildschirmgröße zum ausschlaggebenden Faktor machen. Stattdessen müssen sie bei der Entscheidung, welche Optionen sie dem Anwender zur Verfügung stellen, neben dem Formfaktor auch den Verbindungstyp (WLAN oder Mobilfunk) und die Empfehlungsquelle heranziehen. Stellen Sie sich folgende Fragen: Aus welchen Gründen nehmen Sie anstelle Ihres Smartphones Ihr Tablet zur Hand, wenn Sie beides zur Verfügung haben? Welche unterschiedlichen Erwartungen haben Sie? Übertragen Sie die gewonnenen Erkenntnisse anschließend auf Ihre Kunden.  
Author: Date Created:4 April 2013 Date Published: Headline:Tablets laufen Smartphones bei globalem Website-Traffic den Rang ab Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:http://blogs.adobe.com/digitaleurope/wp-content/themes/pagelines-template-theme/images/no-image.jpg

Unserem neuesten Adobe Dig­i­tal Index zufolge verze­ich­nen Web­sites auf der ganzen Welt inzwis­chen mehr Traf­fic von Tablets als von Smart­phones. Ermit­telt wurde ein Anteil von 8 bzw. 7 Prozent bei den Seit­e­naufrufen pro Monat. Wir ver­fol­gen den Siegeszug von Tablets sehr genau. Bere­its im Jan­uar des Vor­jahres fan­den wir her­aus, dass Website-Besucher mit einem Tablet pro Online-Bestellung 54 Prozent mehr aus­geben als Smartphone-Nutzer und 19 Prozent mehr als Desktop-/Laptop-Nutzer. Recht beein­druck­ende Ergeb­nisse für ein Gerät, das vor noch nicht ein­mal ganz drei Jahren einge­führt wurde.

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Im Zuge der Analyse von mehr als 100 Mil­liar­den Besuchen auf über 1000 Web­sites auf der ganzen Welt haben wir ermit­telt, dass Großbri­tan­nien diesen Trend anführt: Hier greifen die Nutzer beson­ders gerne zum Tablet, um im Inter­net zu sur­fen. Der Smartphone-Traffic in Großbri­tan­nien ist ver­gle­ich­bar mit dem Traf­fic in den USA und in Kanada. Der Tablet-Traffic ist allerd­ings deut­lich höher, ins­beson­dere im Ver­gle­ich mit dem Rest der Welt. Darüber hin­aus sur­fen Nutzer in Großbri­tan­nien deut­lich öfter sowohl mit Tablets als auch mit Smart­phones als Fran­zosen oder Deutsche.

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Tablet-Traffic hat sich im let­zten Jahr in allen unter­suchten Län­dern verdoppelt:

Tablet-Traffic hat im Jahr 2012 ungeachtet regionaler Unter­schiede beständig zugenom­men. In allen unter­suchten Län­dern hat sich der Anteil an Tablet-Traffic im Laufe des let­zten Jahres ver­dop­pelt – ein Trend, der sich 2013 ver­mut­lich fort­set­zen wird. Im Novem­ber verze­ich­neten Großbri­tan­nien, Kanada und Aus­tralien einen leichten Rück­gang beim Tablet-Traffic, obwohl dieser ins­ge­samt weiter zunahm. Dies ist jedoch einem vorüberge­hen­den Anstieg beim PC-Traffic geschuldet.

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Tablets wer­den bevorzugt zum Online-Shopping und für ähn­liche Aktiv­itäten verwendet:

Wir wis­sen, dass Tablets auf­grund ihrer Größe opti­mal dafür geeignet sind, von der Couch aus zu shop­pen. Diese Erken­nt­nis wird durch die Daten belegt: Der höch­ste Anteil an Tablet-Traffic ent­fällt branchenüber­greifend auf Shopping-Websites. Bei Auto­mo­bil– und Reise-Websites ist ein ähn­lich hoher Traffic-Anteil von Tablets zu verze­ich­nen. Wenig über­raschend: Der höch­ste Anteil an Smartphone-Traffic ent­fällt auf die Web­sites von Telekom­mu­nika­tion­san­bi­etern, da die Kun­den dort ihre Tele­fon­rech­nun­gen ein­se­hen und bezahlen.

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Bedeu­tung der zunehmenden Tablet-Nutzung für das Marketing

Ver­braucher auf der ganzen Welt pro­bieren ihr neues Tablet aus. Es bedarf nur einer einzel­nen schlecht gestal­teten Web­site, um sie zu ver­graulen. Eine für Smart­phones opti­mierte Web­site ist nicht das Gle­iche wie eine für Tablets opti­mierte Web­site. Marketing-Experten müssen bedenken, dass Ver­braucher ihre Mobil­geräte unter­schiedlich nutzen. Sie ver­wen­den ihr Smart­phone, um ihren Kon­to­stand abzu­rufen oder Musik zu strea­men, ver­wen­den aber ihr Tablet, um sich nach einer neuen Couch umzuse­hen. Sie wün­schen sich stärker per­son­al­isierte Inhalte. Wenn sie zum Tablet greifen, möchten sie nicht nur Preise ver­gle­ichen, son­dern kaufen. Sie sehen sich nicht nur einen Video-Clip an, son­dern begeben sich auf Ent­deck­ungs­tour und inter­agieren mit Inhal­ten. Und sie sind ent­täuscht, wenn sie die tolle Touch-Oberfläche und die beein­druck­ende Bild­schir­mau­flö­sung ihres neuen Spielzeugs nicht nutzen können.

Die Daten zeigen eine stetige Zunahme der Tablet-Nutzung. Aber ist es wirk­lich der Form­fak­tor, auf den es ankommt? Smart­phones wer­den größer, Tablets kleiner. Google hat vor Kurzem angekündigt, dass es die Tablet-Suche mit der Desktop-Suche vere­int. Aber die neuesten Tablets sehen nicht nur aus wie große Smart­phones, son­dern ver­fü­gen nun auch über die grundle­gend­ste aller Smartphone-Funktionen: Tele­fonie. Marketing-Experten kön­nen bei der Bere­it­stel­lung der passend­sten Inhalte nicht mehr die Bild­schir­m­größe zum auss­chlaggeben­den Fak­tor machen. Stattdessen müssen sie bei der Entschei­dung, welche Optio­nen sie dem Anwen­der zur Ver­fü­gung stellen, neben dem Form­fak­tor auch den Verbindungstyp (WLAN oder Mobil­funk) und die Empfehlungsquelle heranziehen.

Stellen Sie sich fol­gende Fra­gen: Aus welchen Grün­den nehmen Sie anstelle Ihres Smart­phones Ihr Tablet zur Hand, wenn Sie bei­des zur Ver­fü­gung haben? Welche unter­schiedlichen Erwartun­gen haben Sie? Über­tra­gen Sie die gewonnenen Erken­nt­nisse anschließend auf Ihre Kunden.