Blog Post:Den Anfang macht heute Andreas Helios, Senior Group Manager Digital Marketing Solutions bei der Adobe Systems GmbH in München, mit dem Thema Personalisierung des Online-Erlebnisses. Seine These: Wer seinen Content auf den einzelnen Kunden oder zumindest bestimmte Kundensegmente zuschneidet, sorgt für mehr Relevanz der Inhalte beim Empfänger und damit letzten Endes auch für mehr Conversions. Im Falle eines Online-Shops also für mehr Einkäufe. Die drei großen Trends: 1. Mobile Marketing, 2. Social Media und Big Data (die positive Schwester von "Big Brother"). Wichtig ist die Echtzeitauswertung der gesammelten Daten und die Customer Journey des Kunden verfolgen: "Die Fährte aufnehmen". Im Ergebnis geht es dann darum, jeweils den relevanten Content bereitzustellen. Auch der Artikel in der Süddeutschen Zeitung zum Thema E-Commerce, über den Andreas Helios hier vor ein Tagen schon einmal gebloggt hat, wird noch einmal aufgegriffen. „Das, was wir derzeit im Internet-Verkauf erleben, ist nur das erste Wasser einer riesigen Tsunami-Welle“, heißt es dort. Ein erschreckender Vergleich, den der Referent so nicht stehen lassen will: "Denn ob es tatsächlich eine Monsterwelle geben wird, die alles wegreißt und im stationären Handel keinen Stein mehr auf dem anderen lässt, glaube ich nicht. Zumal man bei einem Tsunami, der auf einen zurollt, auch ziemlich hilflos ist und kaum noch etwas tun kann, um sich zu retten." [caption id="attachment_3397" align="alignleft" width="300" caption="Die Ausnahme: Taxiwerbung von Adobe in London. 74 % des Marketing-Budgets fließen inzwischen in die digitalen Kanäle."][/caption] Adobe will lieber die digitale Welle erfolgreich reiten und seinen Kunden dafür die notwendigen Werkzeuge an die Hand geben. Darum geht es heute hier auf der Roadshow. Doch auch im eigenen Hause hat ein Wandel stattgefunden. In diesem Jahr fließen bereits 74 Prozent des gesamten weltweiten Marketing-Budgets von Adobe in die digitalen Kanäle. Im Durchschnitt der US-Unternehmen sind es nur 13 %. "Jeden Tag ein Stückchen besser werden“, so Helios, „ist die Aufgabe“. Digital Marketing ist kein Projekt, sondern ein Prozess. Und zwar durchaus auch mit Irrwegen und Korrekturen. Seit 2004 hat sich die Website von Adobe radikal verändert. Da sie aber mit ca. 100 Produkten heute ca. 500 Mio. Dollar Umsatz im Jahr macht, ist man bei jeder Veränderung sehr vorsichtig. Mit Hilfe der WEM-Lösung CQ (inzwischen von Adobe gekauft), begann vor 2 Jahren die aktuelle Phase der Umgestaltung. Viele Tests, Design-Veränderungen und Targeting haben zu einer deutlichen Umsatzsteigerung geführt. "Trial & Error" als Strategie. Social Media rentiert sich für Adobe ebenfalls. Facebook-Fans machen 30% mehr Umsatz und brechen die Einkäufe weniger ab. Helios: "Dieser Weg funktioniert für uns sehr gut". Author: Date Created:19 April 2012 Date Published: Headline:Welches Unternehmen steckt 74 % seines Marketing-Budgets in digitale Kanäle? Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:http://blogs.adobe.com/digitaleurope/wp-content/themes/pagelines-template-theme/images/no-image.jpg

Den Anfang macht heute Andreas Helios, Senior Group Man­ager Dig­i­tal Mar­ket­ing Solu­tions bei der Adobe Sys­tems GmbH in München, mit dem Thema Per­son­al­isierung des Online-Erlebnisses. Seine These: Wer seinen Con­tent auf den einzel­nen Kun­den oder zumin­d­est bes­timmte Kun­denseg­mente zuschnei­det, sorgt für mehr Rel­e­vanz der Inhalte beim Empfänger und damit let­zten Endes auch für mehr Con­ver­sions. Im Falle eines Online-Shops also für mehr Einkäufe.

Die drei großen Trends: 1. Mobile Mar­ket­ing, 2. Social Media und Big Data (die pos­i­tive Schwester von “Big Brother”). Wichtig ist die Echtzeitauswer­tung der gesam­melten Daten und die Cus­tomer Jour­ney des Kun­den ver­fol­gen: “Die Fährte aufnehmen”. Im Ergeb­nis geht es dann darum, jew­eils den rel­e­van­ten Con­tent bereitzustellen.

Auch der Artikel in der Süd­deutschen Zeitung zum Thema E-Commerce, über den Andreas Helios hier vor ein Tagen schon ein­mal gebloggt hat, wird noch ein­mal aufge­grif­fen. „Das, was wir derzeit im Internet-Verkauf erleben, ist nur das erste Wasser einer riesi­gen Tsunami-Welle“, heißt es dort. Ein erschreck­ender Ver­gle­ich, den der Ref­er­ent so nicht ste­hen lassen will: “Denn ob es tat­säch­lich eine Mon­ster­welle geben wird, die alles wegreißt und im sta­tionären Han­del keinen Stein mehr auf dem anderen lässt, glaube ich nicht. Zumal man bei einem Tsunami, der auf einen zurollt, auch ziem­lich hil­f­los ist und kaum noch etwas tun kann, um sich zu ret­ten.”

Die Aus­nahme: Taxi­wer­bung von Adobe in Lon­don. 74 % des Marketing-Budgets fließen inzwis­chen in die dig­i­talen Kanäle.

Adobe will lieber die dig­i­tale Welle erfol­gre­ich reiten und seinen Kun­den dafür die notwendi­gen Werkzeuge an die Hand geben. Darum geht es heute hier auf der Road­show. Doch auch im eige­nen Hause hat ein Wan­del stattge­fun­den. In diesem Jahr fließen bere­its 74 Prozent des gesamten weltweiten Marketing-Budgets von Adobe in die dig­i­talen Kanäle. Im Durch­schnitt der US-Unternehmen sind es nur 13 %.

Jeden Tag ein Stückchen besser wer­den“, so Helios, „ist die Auf­gabe“. Dig­i­tal Mar­ket­ing ist kein Pro­jekt, son­dern ein Prozess. Und zwar dur­chaus auch mit Irrwe­gen und Kor­rek­turen. Seit 2004 hat sich die Web­site von Adobe radikal verän­dert. Da sie aber mit ca. 100 Pro­duk­ten heute ca. 500 Mio. Dol­lar Umsatz im Jahr macht, ist man bei jeder Verän­derung sehr vor­sichtig. Mit Hilfe der WEM-Lösung CQ (inzwis­chen von Adobe gekauft), begann vor 2 Jahren die aktuelle Phase der Umgestal­tung. Viele Tests, Design-Veränderungen und Tar­get­ing haben zu einer deut­lichen Umsatzsteigerung geführt. “Trial & Error” als Strategie.

Social Media ren­tiert sich für Adobe eben­falls. Facebook-Fans machen 30% mehr Umsatz und brechen die Einkäufe weniger ab. Helios: “Dieser Weg funk­tion­iert für uns sehr gut”.