Creative Connection

Wir präsentieren die Adobe Creative Residents 2019-2020

Eines meiner Lieblingsprogramme ist Adobe Creative Residency, das talentierten Kreativen am Beginn ihrer Karriere die Möglichkeit bietet, ein Jahr lang zu experimentieren und ein kreatives Projekt durchzuführen. Im Rahmen des Programms erhalten Residents Zugang zu Mentoren, Experten und den neuesten kreativen Technologien von Adobe sowie die Chance, die Kreativität innerhalb ihrer eigenen Communities zu fördern.

Ich freue mich, dass wir das Programm auf Japan ausdehnen, um das Aufkommen des experimentellen Design und die seit Langem etablierte Illustration zu unterstützen. Unsere beiden japanischen Residents werden neue Maßstäbe in puncto Design setzen, indem sie die Augmented Reality in ihre Projekte integrieren.
Die diesjährigen Residents sind zahlreicher vertreten und mit Projekten in den Bereichen Experience Design, digitales Malen und Zeichnen, Videografie und Fotografie vielseitiger als je zuvor.

Ich freue mich darauf, die Arbeit und Leidenschaft der Residents 2019-2020 mit euch zu teilen.

Im Bereich Experience Design haben wir drei Residents aus aller Welt, deren vielfältige Arbeiten die Tiefe und Breite des XD-Feldes verdeutlichen.

Julie Sanduski, eine Künstlerin aus Seattle, verbindet ihre Leidenschaft für die Küche, Nachhaltigkeit und UI/UX, um zu erforschen, wie humanorientierte Designlösungen ein nachhaltiges Ernährungssystem inspirieren können. Im Rahmen ihrer Arbeit untersucht sie die Problematik der Lebensmittelabfälle und bezieht Vordenker ein, um eine Designreihe zu schaffen, in deren Mittelpunkt die Vermeidung, Wiederverwendung und Umleitung von Abfällen in unserem globalen Ernährungssystem stehen.

Patricia Reiners erforscht die Stadt der Zukunft und wie neue Technologien wie KI, Sprachsteuerung und Augmented Reality unsere Schnittstellen und Designentscheidungen verändern werden. Ihr Schwerpunkt sind die Bereiche neue Arbeit, Wohnen und Mobilität. Dabei teilt sie jeden Schritt ihres Designprozesses, um andere für die Möglichkeiten des UX-Designs zu begeistern. Patricia wird während ihres Residency-Jahres in Berlin und London arbeiten.

Takuma Nakata entwickelt interaktive Erlebnisinszenierungen. Er zeigt die Möglichkeiten der Adobe-Tools wie Adobe XD, Premier Pro und Rush sowie After Effects auf, um neue Erfahrungen zu entwickeln. Takuma tauscht seine Ideen und Designprozesse mit der kreativen Community aus. Seine Arbeit soll die Fantasie anderer anregen, damit er eines Tages zur Entwicklung weltverändernder Erfahrungen beitragen kann.

Octavia Bromell lebt in Großbritannien und erstellt Illustrationen zum Thema „The Joyful Everyday“, d. h. der Vorstellung, dass das Glück in den Kleinigkeiten des alltäglichen Lebens zu finden ist. Sie teilt ihre Fortschritte über Studio Vlogs, Blog-Beiträge und Social Media-Updates. In Zukunft möchte sie ihre Passion für Schreibwaren gerne in einer eigenen Reihe illustrierter Grußkarten umsetzen.

Aiko Fukuda erstellt ein Pop-up-Buch, das analoge und digitale Illustrationen mit Augmented Reality (AR) verbindet. Darüber hinaus bietet sie Design-Workshops und Online-Tutorien an, um die kreative Community in und außerhalb von Tokio einzubinden. Schließlich hofft sie, ihr magisches Buch zu veröffentlichen und mit Luxusmarken und innovative Unternehmen zusammenzuarbeiten, die mit ihrem ästhetischen Ansatz übereinstimmen.

Tyler Babin begeistert sich für das Geschichtenerzählen und erstellt eine Videoreihe, in der er seine Erfahrungen als junger Künstler neben den Erfahrungen etablierter Künstler schildert. Er postet jeden Tag auf Instagram und YouTube, um die Community in seinen kreativen Prozess einzubeziehen. In der Zukunft möchte er weiterhin Geschichten erzählen, die andere dazu ermutigen, sich bei der Verwirklichung ihrer Träume nicht entmutigen zu lassen. Tyler lebt in Manhattan (New York).

Für ihr Projekt „Seeing Music“ arbeitet Amelie Satzger mit Musikern in ganz Deutschland zusammen, um ihre Lyrik in Form surrealer, künstlerischer Szenen zu visualisieren. Beim Aufbau von Hintergründen und Requisiten, dem Posieren der Musiker und der Erschaffung ihrer Kunstwerke teilt sie ihren vollständigen kreativen Prozess auf den sozialen Medien.

Die in Miami lebende Künstlerin Cyn Lagos unterstützt angehende Künstler dabei, die Denkweise und Praxis des visuellen Geschichtenerzählens zu verstehen. Sie entwickelt eine visuelle Methodik, die persönliche Lernerfahrungen fördern und Künstler in den Bereichen Fotografie, Grafikdesign und Videografie stärken soll. Sie hofft, eine pädagogische Bewegung innerhalb der sozialen Medien zu schaffen, um die von uns aufgenommenen Inhalte zu bereichern, sowie eine akademische Ressource zu entwickeln.

Das Projekt von Juan José Egusquiza mit dem Titel „Impossible Stories“ besteht aus einer Reihe von Bildern aus dem täglichen Leben, die manipuliert werden, um eine fiktive Realität zu schaffen. Dank seiner Residency kann er seinen Kreativprozess teilen, Feedback von der Community erhalten und seine Techniken und Tools für das Storytelling erweitern. In einigen Jahren möchte er als Creative Director tätig sein, mit dem Schwerpunkt, Ideen visuell greifbar zu machen. Juan José arbeitet in Brooklyn (New York).

Der Start einer kreativen Karriere ist eine überwältigende Herausforderung. Wir freuen uns, die Schritte unserer Bewohner hervorzuheben, die sie dieses Jahr unternehmen, um ihre kreativen Passionen in eine vollwertige berufliche Tätigkeit zu verwandeln, in der Hoffnung, dass andere ihrem Beispiel folgen werden. Wie immer bin ich gespannt darauf, was unsere Residents dieses Jahr kreieren werden, und freue mich insbesondere über einige Arbeiten im sozialen Bereich sowie zur Verbesserung unserer Umwelt und Gesellschaft.

Weitere Informationen über das Creative Residency-Programm findet ihr auf unserer Programm-Website.

Design, Fotografie, Kreativ-Business

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