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6 Tipps für Studio-Portraits, die sich als Stock-Bilder verkaufen

Anastasia Kazakova entdeckte ihre Passion für die Fotografie, als sie ihre erste professionelle Kamera bekam. „Ich verliebte mich in die Fotografie, weil durch die Kamera alles so anders aussah“, erinnert sie sich. Seit ihrer ersten Kamera ist ihre Leidenschaft noch weiter gewachsen – ebenso wie ihre Fähigkeiten mit der Kamera. Heute ist sie eine erfolgreiche Stock-Fotografin und Video-Contributor. Anastasias Erfahrung auf dem Gebiet der Werbung hat ihr Urteil dafür geschärft, welche Stock-Bilder erfolgversprechend sind. Hier sind ihre Tipps für Studio-Fotos, die sich gut als Stock-Bilder verkaufen lassen

1. Klares Konzept, klarer Stil

Styling ist ein wichtiger Teil bei jedem Shooting. Ihr solltet eine klare Vorstellung davon haben, was ihr wollt. Und diese Ideen sollten euren Stylisten deutlich kommuniziert werden, bevor es am Set losgeht. Unmissverständliche Vorgaben sorgen dafür, dass das Team sich so vorbereitet, wie es für die Produktion erforderlich ist. Auf diese Weise werden Fehler vermieden und Zeit am Set gespart.

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2. Geht kreativ mit dem Licht um

Anastasia empfiehlt, mit einer Haupt-Lichtquelle zu beginnen und dann nach Bedarf mit zusätzlichen Lichtquellen herumzuprobieren. Manchmal verlässt sie ihre Komfortzone und sucht nach neuen Beleuchtungskonzepten. Auf diese Weise bleiben die Dinge am Set interessant und am Ende kommen einzigartige Bilder heraus, die sich von vorherigen Shootings unterscheiden.

3. Nehmt euch Zeit, das Model kennenzulernen

Ganz am Anfang bittet Anastasia ihre Modelle am Set, wie gewohnt zu posieren. „Dabei erfahre ich, wie das Model sich bewegt“, erklärt sie. Sobald das Model mit der Kamera vertraut ist, sucht Anastasia nach den Dingen, die es einzigartig machen. Sie kann sich dann für den Rest des Shootings auf diese Eigenschaften konzentrieren. Die Bilder, die dabei entstehen, bringen die Individualität des jeweiligen Models zum Strahlen.

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4. Korrigiert Fehler sofort

Achtet während des Shootings auf Styling-Details. Auf diese Weise spart man am Ende Zeit. „Das Retuschieren von Haaren gehört zu den kompliziertesten Teilen der Nachbearbeitung. Es ist viel einfacher, das Haar während des Shootings schon in Ordnung zu bringen, anstatt das hinterher mit Photoshop zu tun“, rät Anastasia.

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5. Findet euren eigenen Retusche-Stil

In ihren Anfangszeiten retuschierte Anastasia dasselbe Foto oft drei oder vier Mal, um sich mit dem Verfahren vertraut zu machen und ihren eigenen Stil zu finden. Inzwischen hat sie viel Erfahrung auf dem Gebiet und legt nur noch ganz leicht Hand an. Stark retuschierte Bilder werden schnell unglaubwürdig und lassen sich nicht zuordnen. Anastasia bevorzugt den menschlichen Faktor. „Ich liebe kleine Mängel“, sagt sie. „Man sollte nicht zu viel mit Make-up oder Nachbearbeitung verändern.“

6. Und last but not least – sorgt für saubere Keywords

Nach dem aufregenden Shooting und der Nachbearbeitung der Bilder kommt einem die Indexierung für die Verwendung als Stock-Bilder ziemlich reizlos vor. Aber Anastasia ist klar, dass die richtigen Keywords für den Erfolg des Portfolios entscheidend sind. „Ich versuche mir vorzustellen, wer die Bilder verwenden könnte und für welche Art von Werbung oder Artikel.“ Sie empfiehlt außerdem, eine Liste mit gängigen Keywords zu speichern, die man schnell aufrufen, durch Copy-Paste übertragen und bei Bedarf durch neue Keywords ergänzen kann.

Das Adobe Stock Contributor Portal kann ebenfalls dabei helfen, das lästige Indexieren abzukürzen. Unser Auto-Keywording-Tool analysiert eure Fotos visuell und generiert Keywords, die ihr dann durchsehen und bei Bedarf bearbeiten könnt.

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