Creative Connection

Willkommen bei unserem kreativen Kurz-Trip nach Tokio

Konnichiwa und willkommen zurück bei unseren kreativen Kurz-Trips! Auf unserer Reise um die Welt sind wir an unserem nächsten Ziel angelangt: Tokio.
Als kulturelles Zentrum Japans bietet die Stadt einen unerschöpflichen Reichtum an Kunst und Ritualen. Die drei Künstler, die wir in diesem Kurz-Trip vorstellen, haben die Kreativbereiche Fotografie, Bildbearbeitung und Grafik-Design auf einzigartige Weise geprägt.

Tokio

Die Kultur Japans wurde zwar auch von anderen östlichen sowie von westlichen Strömungen beeinflusst, hat sich jedoch ihre eigenen Traditionen, Zeremonien und Kunstformen erhalten. Origami (die Kunst des Papierfaltens), Ikebana (die Kunst des Blumenarrangierens), Bunraku (Puppentheater) und Ukiyo-e (Holzschnittkunst) sind nur einige Beispiele dafür, was Tokio an künstlerischer Vielfalt zu bieten hat. Darüber hinaus werden auch außerhalb Japans bekannte Kunstformen von Tokios kultureller Sicht beeinflusst, sodass sie sich von der übrigen östlichen Welt unterscheiden. Machen wir also Bekanntschaft mit drei Künstlern, deren Arbeit diese Sichtweise exemplarisch vor Augen führt.

Fotograf: Yuma Yamashita

Yuma Yamashita ist Fotograf und Gründer der Zeitschrift Inspiration Cult Magazine, die für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Fotografen wirbt und frische, kreative Inhalte präsentiert. Yuma steht in Verbindung mit anderen Fotografen und Künstlern auf der ganzen Welt und ist stolz darauf, einen Teil der Kunstszene Tokios zu repräsentieren. Zu seinem fotografischen Stil sagt er: „Ich mag es, die dunkle Seite von Fotos hervorzuheben und ein Gefühl von Sentimentalität zu vermitteln. Ich konzentriere mich beim Fotografieren und Bearbeiten immer auf die Schatten; denn Dunkelheit ist nur dort, wo es Licht gibt. Ich denke, um bei einem Porträt den Menschen und seine Hintergründe wirklich zu sehen und bei Landschaften Emotionen hervorzurufen, müssen wir uns auf Details konzentrieren.“

Omoide Yokocho. „Anders als der Rest von Tokio hat sich Omoide Yokocho seit dem Zweiten Weltkrieg kaum verändert. Ich gehe oft dorthin, da ich die nostalgische Atmosphäre so mag. Auf diesem Foto scheinen der Mann und seine Umgebung perfekt zu harmonieren.“

Tokyo Tower. „Der Tokyo Tower hat viele Gesichter. Vor allem nachts wirkt er sehr stimmungsvoll. Dieses Foto habe ich an einem regnerischen Tag aufgenommen, und ich suchte nach einer Spiegelung. Um sie einzufangen, hielt ich die Kamera nah ans Gebäude.“

Mt. Fuji. „Der Fuji ist als Motiv von Hirosige bekannt, einem Künstler aus der Edo-Zeit in Japan. Der Berg ist hier aus einem interessanten Blickwinkel zu sehen – hinter der direkt am Meer gebauten Autobahn. Für mich war die Aufnahme außergewöhnlich, da der Berg so aussieht, als trüge er einen Hut!“

Yumas Tipps, Tricks und Ratschläge: „Wenn ich ein Bild bearbeite, experimentiere ich als Erstes mit dem Raster in Lightroom, um den richtigen Winkel und die perfekte Komposition zu finden. Sieh dir deine Fotos und die jeweilige Komposition ganz genau an, bevor du mit der eigentlichen Bearbeitung beginnst – auch wenn du schon eine genaue Vorstellung hast, wie das Endergebnis aussehen soll.“

In Bezug auf Belichtungsmethoden erklärt Yuma: „Für eine außergewöhnliche Komposition aus Schatten und Licht, was bei meiner Art von Fotografie sehr wichtig ist, musst du die Tiefen und Schwarzwerte verstärken und die Lichter verringern.“

Bildbearbeiter: Masaya Kitamura

Masaya Kitamura begann vor drei Jahren mit dem Fotografieren. Mithilfe von Photoshop erstellt Masaya Fantasy- und Science-Fiction-inspirierte Bilder mit einem ungewöhnlichen Blick auf die Welt. Über die ersten fotografischen Erfahrungen erzählt Masaya: „Als ich anfing zu fotografieren, hatte ich noch keine besonderen Ambitionen. Ab einem gewissen Punkt jedoch wollte ich über die Kunst die Welt aus ungewohnten Blickwinkeln zeigen. Ich arbeitete mich daher in Photoshop ein, indem ich mir viele Videos ansah. Mein Lernprozess ist immer noch nicht abgeschlossen.“

Hexe und Vollmond. „Mit diesem Bild habe ich versucht, eine fantastische Welt darzustellen, in der eine Frau in Hexenkleidung einen Vollmond in den Händen hält.“

Die Welt aus der Sicht eines Jugendlichen. „In dieser Nacht spazierten die Menschen durch die Straßen. Ein junger Mann blieb stehen und sah zum Himmel. Er sah eine für die anderen Menschen unsichtbare Welt. Da der junge Mann der Held in diesem Bild ist, wollte ich, dass die Welt animiert wirkt. Hierzu erhöhte ich die Werte für Klarheit und Sättigung.“

Heraufbeschworen. „Mit einer Explosion aus der Handfläche des Zauberers erscheint, wie heraufbeschworen, ein mächtiger Hund. Bei dieser Komposition nahm ich das Bild eines Hundes als Hintergrundebene. Mit dem Pinsel malte ich einige Strahlen mit verschiedenen Weichzeichnungsgraden, um ein Gefühl von Dreidimensionalität und Dynamik zu erzeugen.“

Masayas Tipps, Tricks und Ratschläge: „In Photoshop kannst du mithilfe des Pinsels die Atmosphäre des Bildes verstärken. Das ist ein ganz einfaches Werkzeug, das oft sehr nützlich ist, z. B. um Rauch oder Licht hinzuzufügen, falls dies beim Fotografieren selber nicht möglich war.“

Tipps zum Farbabgleich: „Besonders wichtig bei der Arbeit mit mehreren Ebenen in Photoshop sind der Farbabgleich zwischen den einzelnen Ebenen und die Tiefenschärfe im Bild.
Um zu verhindern, dass die Farben nicht zusammenpassen, nutze ich ausgiebig den Gaußschen Weichzeichner und die Werkzeuge zur Farbtonkorrektur.“

Grafik-Designer: Asuka Watanabe

Asuka Watanabe ist Grafik-Designerin und Illustratorin und lebt in Japan. Asuka hat sich durch verschiedene Design-Partnerschaften und -Projekte einen Namen gemacht, darunter Magazin-Doppelseiten, Veranstaltungsplakate und LP-Cover. Einiges davon ist unten zu sehen. Ein Großteil ihrer Arbeit ist von Naturbildern inspiriert, mit einem starken Fokus auf Farbbalance und Ästhetik.

Cosmos. „Dieses Bild war ein Flyer-Design für das Musik-Event ,Cosmos‘. Es ist vom Außenbereich des Veranstaltungsorts inspiriert, der Bar Bonobo, und ich wählte Farben, die ein galaktisches, kosmisches Gefühl vermitteln.“

The Rainstick Orchestra. „Das hier ist ein CD/LP-Design für die Musikgruppe The Rainstick Orchestra. Ich verwendete Bilder mit Naturmotiven wie Berge und Wasser. Die Collage ist das Ergebnis eines digitalen Bearbeitungsprozesses.“

Unzufrieden am Arbeitsplatz? „Diese Illustration habe ich für einen Zeitschriftenartikel mit dem Titel ,Unhappy at Work?‘ entworfen. Die einzelnen Elemente korrespondieren mit dem Inhalt des Artikels und bringen die Farben zur Geltung. Als Erstes habe ich Vektorlinien gezeichnet, um mehrere Felder zu erstellen. Danach habe ich die Felder gefüllt und mit Farbverläufen gearbeitet. Ich hatte dabei die Farbbalance immer im Blick, fügte ein Bildrauschen hinzu und passte die Farben zum Schluss an.“

Asukas Tipps, Tricks und Ratschläge: „Ich glaube, das Interessanteste an Photoshop ist, dass am Ende manchmal völlig unerwartete Bilder entstehen. Wenn du nach dem Trial-and-Error-Prinzip vorgehst, können kleine Fehlgriffe und Zufälle zu einem einzigartigen Ergebnis führen. In meinen Augen ist es das, was Photoshop zu einer ganz besonderen Applikation macht. Als Grafik-Designerin und Illustratorin finde ich, dass ich durch solche zufällig entstandenen, originellen Bilder mein kreatives Potenzial erweitern und mich weiterentwickeln kann.“

Mehr über die vorgestellten Künstler erfährst du in diesen sozialen Netzwerken:

Yuma Yamashita | Instagram | Facebook | 500px

Masaya Kitamura | Instagram

Asuka Watanabe | Blog | Behance | Dribbble

Unsere letzten beiden Ziele waren San Francisco und Paris. Sei wieder dabei, wenn wir uns auf den nächsten Kurz-Trip zu drei Photoshop-Künstlern in einer anderen inspirierenden Stadt machen.

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