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Shane Griffin startet mit Adobe Stock und Photoshop in eine neue Dimension

Shane Griffin ist ein aus Dublin stammender multidisziplinärer Künstler, der in New York lebt. Die mystische Szene, die er für uns geschaffen hat, liegt jedoch weit ab von diesen beiden Großstadtenklaven. Mit gerade einmal sechs Bildern aus Adobe Stock befördert uns Griffin in ein fernes Land, in dem ein riesiger Kristall – oder ist es ein Raumschiff? – über einem steinigen Feld aus Asteroidfragmenten schwebt.

Griffin hat den Prozess der Fotokomposition in mehreren tonlosen Einzelaufnahmen festgehalten. Unten könnt ihr euch seine Technik anschauen; und wenn ihr euch danach inspiriert fühlt, es einmal selbst auszuprobieren, könnt ihr euch gerne zehn kostenlose Bilder von Adobe Stock herunterladen und direkt loslegen.

In Adobe Photoshop CC öffnet Griffin zunächst die Landschaft, die später den Hintergrund seiner Collage bilden soll. Um seine Landschaft symmetrischer als das Originalbild zu machen, kopiert er die Ebene und fügt sie horizontal gespiegelt ein (Bearbeiten > Transformieren). Mit dem Radiergummi entfernt er unnötige Elemente in der Mitte. Dann kopiert er den Wolkenhimmel in eine neue Ebene, reduziert die Deckkraft (Ebene > Ebenenstile) und dupliziert und spiegelt die Ebene für eine noch größere Symmetrie erneut. Als nächstes setzt er eine Anpassungsebene über die Landschaft und stellt unter Eigenschaften Farbton und Sättigung ein, um den Hauch eines rosigen Glühens zu erzeugen, das am Boden reflektiert wird.

 

Die Asteroidfragmente sind in Wahrheit 3D-Objekte. Griffin wählt aus den Farbbereichen in Photoshop den grünen Hintergrund zur Retusche. Er ändert die Größe der Felsbrocken über Transformieren und spaltet die Steine dann mithilfe des Lasso-Tools in individuelle Elemente auf. Nun kann er ohne Weiteres die Position, die Größe und den Winkel diverser Felsen ändern.

Nachdem er weitere 3D-Felsen in Form von Kopien hinzugefügt hat (nicht abgebildet), legt Griffin mit einem weichen Pinsel ein rotes Leuchten über die Szene, das wirkt, als schwebe es über dem Boden. Dieses Leuchten mildert er mithilfe eines Mischmodus aus den Ebenenstilen noch weiter ab. Dann wechselt er zum Kristallfoto und greift zum Stift, um einen Teil des Felsstücks zu umreißen und die Form in eine Auswahl umzuwandeln.

Griffin setzt den Kristall in die Szene ein und fügt eine Kopie hinzu, die er in der Größe verändert, dreht und hinter dem ursprünglichen Fels platziert, um dessen Form abzuändern.

Nach dem Kopieren und Einfügen eines ersten Rauchfotos in seine Komposition (nicht abgebildet) importiert Griffin ein weiteres Rauchbild. Er fügt eine Ebenenmaske hinzu und färbt diese mit einem schwarzen Pinsel, um den Rauch noch realistischer wirken zu lassen.

Indem er Kurven auf einer Anpassungsebene erstellt, spielt Griffin mit der Tonalität der Komposition und verstärkt so die Dramatik der Szene. Im Handumdrehen erzeugt er eine individuelle Vignette, indem er eine neue Ebene hinzufügt, den Pinsel-Satz auf eine dunkle Farbe setzt und diese zu den Ecken hin aufträgt. Zur Feinabstimmung senkt er bei den Ebenenstilen die Deckkraft etwas ab. Zu guter Letzt passt Griffin noch mithilfe des Radiergummis den Rauch an.

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