Musikfestivals machen´s vor: Drei Tipps für eine starke Fangemeinde

Customer Experience

Von Rock am Ring übers Splash! bis Summer´s Tale: In Deutsch­land gibt es inzwis­chen Musik­fes­ti­vals für die unter­schiedlich­sten Ziel­grup­pen. Einige richt­en sich auss­chließlich an Indie-Lieb­haber, andere an Heavy-Met­al-Nerds, wieder andere an Elek­tro­fa­natik­er … Diese Liste lässt sich wohl noch end­los fort­führen. Und auch wenn die Musik zum Teil recht unter­schiedlich ist, eines haben die Fes­ti­vals doch gemein­sam: Sie wer­den von Ver­anstal­tern organ­isiert, die ihr Pub­likum in- und auswendig ken­nen. Ihren Besuch­ern bieten sie ein Fan-Erleb­nis, das ganz nach ihrem Geschmack gestal­tet wird.

Die Musik ist dabei nur ein Teil des Fes­ti­valer­leb­niss­es. Fes­ti­vals sind vor allem ein Ort, an dem Gle­ich­gesin­nte zusam­menkom­men, ihre gemein­same Kul­tur genießen und wo sie sich als Teil ein­er größeren Gemein­schaft fühlen kön­nen. Musik­fes­ti­vals sind das per­fek­te Beispiel dafür, wie loyale Com­mu­ni­ties durch ein Gefühl der Iden­ti­fika­tion und Zusam­menge­hörigkeit geschaf­fen wer­den.

Die beliebtesten Marken der Welt tun das Gle­iche – manch­mal sog­ar genau­so effek­tiv. Sie zeich­nen sich vor allem dadurch aus, dass sie Fan-Com­mu­ni­ties bilden, die sich mit ihren Pro­duk­ten und Dien­stleis­tun­gen emo­tion­al ver­bun­den fühlen. Man denke nur an die hitzi­gen Debat­ten, die zwis­chen Apple- und Sam­sung-Jüngern oder zwis­chen Coca Cola- und Pep­si-Trinkern wüten.

Der Unter­schied zwis­chen den Pro­duk­ten mag objek­tiv gese­hen äußerst ger­ing sein, doch ihre Fans sehen das aus ihrer ganz per­sön­lichen Sicht her­aus ganz anders. Dieser Umstand zeigt, dass Men­schen genau­so emo­tion­al an eine Marke gebun­den wer­den kön­nen wie an eine musikalis­che Sub­kul­tur. Zumin­d­est solange sie eine tiefe emo­tionale Bindung zu diesem Unternehmen spüren. Aber wie baut man diese Verbindung auf?

Lassen Sie sich von der Musik­fes­ti­val-Branche inspiri­eren und lesen Sie im Fol­gen­den drei zen­trale Tipps, die Marken dabei helfen, eine engagierte Fange­meinde aufzubauen:

1) Erstellen Sie Inhalte und Erlebnisse, die Menschen zum Reden bringen

Fes­ti­valver­anstal­ter wis­sen, dass ihre Arbeit nicht endet, wenn das Fes­ti­val vor­bei ist. Um die Fans das ganze Jahr über bei der Stange zu hal­ten und die Com­mu­ni­ty weit­er zu ver­größern bedarf es ein­er kon­stan­ten Bere­it­stel­lung an per­son­al­isierten Inhal­ten und Erleb­nis­sen, die von ihnen geteilt wer­den kön­nen.

Das gle­iche gilt für Mar­keter. Überlegen Sie, was Ihr Pro­dukt oder Ihre Dien­stleis­tung aus­macht, erstellen Sie rel­e­vante, begeis­ternde Inhalte und bieten Sie Ihren Marken-Fans eine Plat­tform, um diese Inhalte zu teilen. Ein gutes Beispiel dafür ist LEGO Life, das soziale Net­zw­erk von LEGO. Mit ihm unter­stützt das Unternehmen seine Mis­sion, die Bauher­ren von mor­gen zu inspiri­eren. Mit ein­er eben­so benutzer­fre­undlichen wie sicheren Mobile App kön­nen die Nutzer ihre LEGO-Kreatio­nen der Com­mu­ni­ty präsen­tieren. Ein weit­er­er Vorteil für LEGO: Durch diesen User Gen­er­at­ed Con­tent erhält die Marke ein besseres Ver­ständ­nis dafür, was die Men­schen an seinen Pro­duk­ten begeis­tert.

2) Definieren Sie Ihre Markenidentität

Musik­fes­ti­vals machen den Fans klar, was sie sind und wofür sie ste­hen. Diese Trans­parenz ist entschei­dend. Eine Marke, die ihre Iden­tität nicht klar artikulieren kann, wird es schw­er haben, ihre Ziel­gruppe zu begeis­tern. Geschweige denn ihre Fange­meinde zu ver­größern.

Marken benöti­gen die richti­gen Inhalte und Kun­den­er­leb­nisse, damit sie ihr Image erfol­gre­ich etablieren. Bar­clays Südafri­ka möchte zum Beispiel bis 2020 die beste dig­i­tale Bank des Lan­des wer­den. Hierzu galt es jedoch, zunächst die Marken­wahrnehmung der Kun­den zu verän­dern und sich als „cooles“ Unternehmen zu posi­tion­ieren. Und das im Bankensek­tor.

Mit Adobe Expe­ri­ence Man­ag­er und Adobe Ana­lyt­ics kann Bar­clays jet­zt neue Inhalte auf ver­schiede­nen dig­i­tal­en Kanälen erstellen, veröf­fentlichen und testen. D. h. Bar­clays kann seinen Ansatz kon­tinuier­lich ver­fein­ern und seinen Kun­den genau die Erleb­nisse bieten, die sie sich wün­schen.

3) Sprechen Sie die Menschen und nicht irgendwelche Plattformen an

Marken suchen ständig nach neuen Plat­tfor­men, um ihre Reich­weite zu erweit­ern und ihre Kun­den-Com­mu­ni­ty durch ansprechen­dere dig­i­tale Inhalte zu ver­größern. Ob Videos oder cle­vere Social Media-Aktivierun­gen: Die meis­ten Unternehmen haben ver­standen, dass visuelle Inhalte eine starke emo­tionale Reak­tion her­vor­rufen.

Dabei soll­ten wir jedoch nicht vergessen, dass diese Inhalte auf den Kun­den und nicht auf die Geräte oder Plat­tfor­men abzie­len soll­ten, die von ihm genutzt wer­den. Liefern Sie per­son­al­isierte Erleb­nisse, die zeigen, dass Sie Ihre Ziel­gruppe ver­ste­hen. Eine Kam­pagne, die über alle denkbaren Plat­tfor­men hin­weg funk­tion­iert, aber den einzel­nen Kun­den in der Masse­nansprache kalt lässt, bringt in aller Regel wenig. Wenn Marken nicht mit der richti­gen Ziel­gruppe in der richti­gen Sprache sprechen, haben sie kaum Chan­cen auf eine engagierte Anhänger­schaft.

Ins­ge­samt braucht es Zeit, um eine Fan-Com­mu­ni­ty aufzubauen. Egal, ob Sie ein Musik­fes­ti­val-Ver­anstal­ter oder Mar­keter in einem Unternehmen sind. Voraus­set­zung ist, dass Sie Ihre Ziel­grup­pen ver­ste­hen – nicht nur wer sie sind, son­dern auch, wer sie sein wollen – und ihnen Erleb­nisse bere­it­stellen, die auf ihre indi­vidu­ellen Anforderun­gen und Bedürfnisse zugeschnit­ten sind. Unternehmen wie LEGO und Bar­clays set­zen schon heute auf einen mod­er­nen Mix aus Strate­gie und Tech­nolo­gien, um aktive Com­mu­ni­ties aufzubauen. Mit Erfolg!

Erfahren Sie hier, wie Marken mit Adobe Lösun­gen eine wach­sende Fan-Base auf­bauen.


Customer Experience
Jamie Brighton

Posted on 08-24-2018


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