Die Ergebnisse liegen vor: Adobe-Umfrage “Mobile Konsumenten 2013″

Haben Sie schon einmal eine tolle Anzeige auf einem Mobilgerät gesehen und darauf geklickt – und sind dann zu einer Desktop-Website weitergeleitet worden? Nichts ist ärgerlicher als eine Schriftgröße von 2 Punkt auf einem ohnehin schon kleinen Bildschirm.

Daher haben wir mehr als 3.000 Nutzer von Mobilgeräten in Europa und Nordamerika dazu befragt, wie sie ihre Mobilgeräte zum Surfen im Internet nutzen und was sie sich in diesem Bereich am meisten wünschen. Die Ergebnisse zeigen, dass Mobilgeräte die Art der Interaktion von Verbrauchern mit Unternehmen verändert haben. Um erfolgreich zu sein, müssen Experten für digitales Marketing verstehen, wie die Verbraucher ihre Geräte verwenden. Es ist höchste Zeit, auf diesen Zug aufzuspringen, denn eine eingleisige Mobilstrategie ist nicht mehr gut genug.

  • Bei Verbrauchern, die ein Smartphone und ein Tablet besitzen, ist das Hauptgerät zum Surfen im Internet immer noch das Smartphone (77%). Dennoch holen Tablets deutlich auf. Ihr Anteil stieg von 12% 2012 auf 23% 2013.
  • Die Verbraucher gaben an, dass 80% der Tablet-Nutzung zuhause erfolgt. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum Tablet-Benutzer mehr Zeit bei Online-Händlern verbringen als Smartphone-Benutzer.

Mobile Umfrage

Diese Statistiken sind ja schön und gut, aber was bedeuten sie für Ihre Mobilstrategie? Die häufigste Empfehlung von Verbrauchern an Betreiber mobiler Websites ist die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit.

Hier sind vier Tipps, um Mobilkunden glücklich zu machen und die Anzahl der Conversions zu steigern:

  1. Verringern Sie die Anzahl der Touch-Aktionen bis zur Conversion: Optimierte Kaufpfade wirken sich direkt auf die Conversion-Raten aus. Weniger Schritte (zwei oder drei) zur Kasse halten die Anzahl mobiler Conversions hoch.
  2. Mobil geht vor: Mobile Besucher haben keine Maus zum Klicken. Daher muss gewährleistet sein, dass Touch-fähige Steuerelemente wie Streichen, Wischen oder Zoomen vorhanden sind und größere Buttons verwendet werden, um es Benutzern leichter zu machen.
  3. Geschwindigkeitsoptimierung: Schon 1 Sekunde Verzögerung beim Laden einer mobilen Seite entspricht einem Verlust von 7% Conversions (laut Aberdeen Group). Integrieren Sie Grafiken, die sich automatisch an die Gerätegröße, das Netzwerk und die Platform anpassen, um die Ladegeschwindigkeiten hoch zu halten.
  4. Vereinfachen Sie die Suche: Smartphone-Benutzer stöbern nicht lange im Web. Sie besuchen eine M-Commerce-Website gezielt und suchen wahrscheinlich erst. Optimieren Sie Ihre Suche für Mobilgeräte und fügen Sie praktische Funktionen wie automatische Korrektur und Vervollständigung hinzu.

Vollständige Ergebnisse der Adobe-Umfrage „Mobile Konsumenten 2013“ herunterladen

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Veröffentlicht unter Digitales Marketing, Mobile
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