Blog Post:Für den kürzlich veröffentlichten Report 2017 Digital Trends in Financial Services and Insurance haben rund 840 Marketing-Entscheider aus Banken und Versicherungen in Europa und Nordamerika Rede und Antwort gestanden und eine Reihe neuer Marketing-Trends in der Finanzdienstleistungsbranche zusammengetragen. Neben der hohen Priorität der Customer Experience zeigt der Report vor allem: Bei Kundenorientierung und Digital Marketing liegen die Banken und Versicherungen gegenüber anderen Branchen immer noch spürbar zurück. Doch die Aufholjagd hat begonnen. Allerdings zeichnen sich auch neue Hürden auf dem Weg der digitalen Transformation ab. Customer Experience als Top-Priorität Ohne überzeugendes Kundenerlebnis an allen digitalen Kontaktpunkten geraten Banken und Versicherungen schnell ins Hintertreffen gegenüber der neuen Online-Konkurrenz dynamischer Fin- und Insurance-Techs. Das haben 91 Prozent der Financial Services & Insurance (FSI)-Unternehmen erkannt und die Customer Experience endgültig zur Top-Priorität erklärt.

Die neue Kundenfokussierung wollen die Finanzinstitute demnach vor allem über Targeting und Personalisierung (33 Prozent), gezieltes Customer Journey Management (31 Prozent) und Content Marketing (25 Prozent) erreichen. Und das möglichst konsistent über alle Kanäle: Perfekt aufeinander abgestimmte Digital Marketing-Maßnahmen sind für 98 Prozent der Befragten in den nächsten Jahren das A und O.

Störenfriede zwingen Traditionsunternehmen zum Handeln 51 Prozent der befragten Entscheider sind zwar der Überzeugung, dass ihre Marketing-Aktivitäten bereits „digital durchdrungen“ sind. Doch nur 9 Prozent insgesamt sehen sich dabei als „digitale Vorreiter“, bei den Versicherungen liegt dieser Wert sogar nur bei 5 Prozent. Ein Blick auf den Einzelhandel zeigt, wo es hingehen könnte: Hier sehen sich immerhin schon 13 Prozent der befragten Unternehmen als „digitale Vorreiter“. Neue Herausforderer – etwa junge, dynamische FinTechs – haben mit ihren personalisierten und mobil ausgelegten Kundenerlebnissen die bisherige meist von Großbanken und Versicherungskonzernen dominierte Finanzlandschaft bereits wachgerüttelt. Diese „Störenfriede“ investieren massiv in neue kontaktlose Zahlungstechnologien wie etwa mobile Geldbörsen. Angesichts der aktuellen Trends eine vorausschauende Entscheidung: Denn in Großbritannien finden mittlerweile bereits 25 Prozent der Kreditkarten-Transaktionen berührungslos statt. Voraussetzung für Künstliche Intelligenz muss noch geschaffen werden Einige Banken haben auch schon damit begonnen, mit Hilfe von „Robo-Advisors” auf Basis von bisherigen Gewohnheiten der Kunden automatische Empfehlungen für die Geldanlage abzugeben. Wer jedoch Künstliche Intelligenz und Bots als treibende Kraft für das Marketing im Finanzwesen sieht, sollte sich dennoch etwas gedulden: Für 2017 halten nur 4 Prozent der Befragten einen solchen Trend für wahrscheinlich. Spannender dürfte es erst in den nächsten Jahren werden. Bereits für 2020 rechnet ein Drittel der Befragten damit, dass „Künstliche Intelligenz die Durchführung von Kampagnen und das Kundenerlebnis vorantreiben wird“. Wichtigster Grund für diese langsame Entwicklung ist die fehlende Datenbasis, denn der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) setzt eine ausgiebige und tiefgreifende Datenanalyse voraus. In diesem Bereich fühlen sich vor allem die Banken laut der Studie derzeit noch etwas überfordert. Lediglich 11 Prozent sehen das „Zusammenführen von On- und Offline-Daten“ als höchste Priorität im Jahr 2017. Und der Anteil der Finanzdienstleister, die bereits Zugriff und Kontrolle über Kundendaten und die dazugehörigen Informationen aus Marketing-Anwendungen haben, stagniert bei 64 Prozent. Deutlich weniger als der Durchschnittswert von 75 Prozent in anderen Wirtschaftsbereichen. Das Umdenken hat aber bereits begonnen: 99 Prozent der befragten Entscheider sehen die Verbesserung ihrer Datenanalyse-Fähigkeiten als Dreh- und Angelpunkt für ein besseres Kundenverständnis – und mehr als die Hälfte will ihr Budget für Marketinganalysen im laufenden Jahr erhöhen. Weitere konkrete Ergebnisse zu den „Digital-Trends 2017 in der Finanzdienstleistungsbranche“ – inklusive konkreter Umsetzungstipps – finden Sie im neuen Adobe-Report, den Sie hier kostenlos herunterladen können.
Author: Date Created:20 März 2017 Date Published: Headline:Digital-Trends 2017 in der Finanzbranche Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:https://blogs.adobe.com/digitaleurope/files/2017/03/170321_91Prozent_FSI-Kundenerlebnis_BlogHeader.jpg

Für den kürzlich veröffentlichten Report 2017 Digital Trends in Financial Services and Insurance haben rund 840 Marketing-Entscheider aus Banken und Versicherungen in Europa und Nordamerika Rede und Antwort gestanden und eine Reihe neuer Marketing-Trends in der Finanzdienstleistungsbranche zusammengetragen.

Neben der hohen Priorität der Customer Experience zeigt der Report vor allem: Bei Kundenorientierung und Digital Marketing liegen die Banken und Versicherungen gegenüber anderen Branchen immer noch spürbar zurück. Doch die Aufholjagd hat begonnen. Allerdings zeichnen sich auch neue Hürden auf dem Weg der digitalen Transformation ab.

Customer Experience als Top-Priorität

Ohne überzeugendes Kundenerlebnis an allen digitalen Kontaktpunkten geraten Banken und Versicherungen schnell ins Hintertreffen gegenüber der neuen Online-Konkurrenz dynamischer Fin- und Insurance-Techs. Das haben 91 Prozent der Financial Services & Insurance (FSI)-Unternehmen erkannt und die Customer Experience endgültig zur Top-Priorität erklärt.

Die neue Kundenfokussierung wollen die Finanzinstitute demnach vor allem über Targeting und Personalisierung (33 Prozent), gezieltes Customer Journey Management (31 Prozent) und Content Marketing (25 Prozent) erreichen. Und das möglichst konsistent über alle Kanäle: Perfekt aufeinander abgestimmte Digital Marketing-Maßnahmen sind für 98 Prozent der Befragten in den nächsten Jahren das A und O.

Störenfriede zwingen Traditionsunternehmen zum Handeln

51 Prozent der befragten Entscheider sind zwar der Überzeugung, dass ihre Marketing-Aktivitäten bereits „digital durchdrungen“ sind. Doch nur 9 Prozent insgesamt sehen sich dabei als „digitale Vorreiter“, bei den Versicherungen liegt dieser Wert sogar nur bei 5 Prozent. Ein Blick auf den Einzelhandel zeigt, wo es hingehen könnte: Hier sehen sich immerhin schon 13 Prozent der befragten Unternehmen als „digitale Vorreiter“.

Neue Herausforderer – etwa junge, dynamische FinTechs – haben mit ihren personalisierten und mobil ausgelegten Kundenerlebnissen die bisherige meist von Großbanken und Versicherungskonzernen dominierte Finanzlandschaft bereits wachgerüttelt. Diese „Störenfriede“ investieren massiv in neue kontaktlose Zahlungstechnologien wie etwa mobile Geldbörsen. Angesichts der aktuellen Trends eine vorausschauende Entscheidung: Denn in Großbritannien finden mittlerweile bereits 25 Prozent der Kreditkarten-Transaktionen berührungslos statt.

Voraussetzung für Künstliche Intelligenz muss noch geschaffen werden

Einige Banken haben auch schon damit begonnen, mit Hilfe von „Robo-Advisors” auf Basis von bisherigen Gewohnheiten der Kunden automatische Empfehlungen für die Geldanlage abzugeben. Wer jedoch Künstliche Intelligenz und Bots als treibende Kraft für das Marketing im Finanzwesen sieht, sollte sich dennoch etwas gedulden: Für 2017 halten nur 4 Prozent der Befragten einen solchen Trend für wahrscheinlich.

Spannender dürfte es erst in den nächsten Jahren werden. Bereits für 2020 rechnet ein Drittel der Befragten damit, dass „Künstliche Intelligenz die Durchführung von Kampagnen und das Kundenerlebnis vorantreiben wird“. Wichtigster Grund für diese langsame Entwicklung ist die fehlende Datenbasis, denn der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) setzt eine ausgiebige und tiefgreifende Datenanalyse voraus. In diesem Bereich fühlen sich vor allem die Banken laut der Studie derzeit noch etwas überfordert.

Lediglich 11 Prozent sehen das „Zusammenführen von On- und Offline-Daten“ als höchste Priorität im Jahr 2017. Und der Anteil der Finanzdienstleister, die bereits Zugriff und Kontrolle über Kundendaten und die dazugehörigen Informationen aus Marketing-Anwendungen haben, stagniert bei 64 Prozent. Deutlich weniger als der Durchschnittswert von 75 Prozent in anderen Wirtschaftsbereichen. Das Umdenken hat aber bereits begonnen: 99 Prozent der befragten Entscheider sehen die Verbesserung ihrer Datenanalyse-Fähigkeiten als Dreh- und Angelpunkt für ein besseres Kundenverständnis – und mehr als die Hälfte will ihr Budget für Marketinganalysen im laufenden Jahr erhöhen.

Weitere konkrete Ergebnisse zu den „Digital-Trends 2017 in der Finanzdienstleistungsbranche“ – inklusive konkreter Umsetzungstipps – finden Sie im neuen Adobe-Report, den Sie hier kostenlos herunterladen können.

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