Blog Post:Wohin entwickelt sich die Modebranche? Werden Zalando & Co. den Markt beherrschen? Welche Rolle spielt bis 2025 das Cross-Channel-Modell? Diesen und vielen anderen Fragen geht eine umfassende Studie von IFH Köln, KPMG und BTE nach. Deren wichtigste Erkenntnis: Der stationäre Fachhandel bleibt auch in Zukunft der wichtigste Vertriebskanal – allerdings muss er sich was einfallen lassen. Denn sonst – so die Prognose –werden bis 2025 rund 2.500 Modeläden in Deutschland ihre Türen schließen müssen. Durchsetzen wird sich laut der Studie in den nächsten Jahren nur, wer sich für den Kunden spannend zu inszenieren weiß und dabei einen Cross-Channel-Ansatz verfolgt. Dieser Einsatz könnte sich jedoch lohnen, denn insgesamt wird der Modemarkt nach Ansicht der Experten weiterwachsen. Der Vorhersage zufolge soll das Gesamtvolumen in 2025 bei über 63 Mrd. Euro liegen, knapp 10 Mrd. Euro mehr als heute. Online-Pure-Player verdoppeln Marktanteil Die Studie „Fashion-Fachhandel 2025: Mehr Anziehungskraft durch Cross-Channel-Konzepte“ geht davon aus, dass der Onlineanteil von heute 21% auf rund 36% steigen wird. Die Online-Pure-Player wie Zalando und Amazon werden ihren Marktanteil auf 11% verdoppeln. Und, obwohl der Fachhandel an die Onlinekonkurrenz Marktanteile verliert, bleibt er mit 58,6% Marktanteil (heute: 60,6%) weiter der dominierende Vertriebsweg im Jahr 2025. „Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die beteiligten Anbieter die Herausforderung der Digitalisierung und der dadurch verschärften Wettbewerbssituation aktiv angehen. Cross-Channel-Konzepte sind die Basis für kundenorientiertes Handeln der Zukunft“, so die Kernaussage der Studie. KPMG Dazu müssen die Modehändler die Klaviatur des Off- und Online-Business beherrschen, ein klares Profil zu besitzen und besser auf die Wünsche der Kunden einzugehen. Nach Meinung von 75% der befragten Handelsunternehmen sollten Cross-Channel-Strategien auch im stationären mittelständischen Fachhandel Einzug halten – beispielsweise über Möglichkeiten der digitalen Regalverlängerung zur Optimierung der Warenpräsenz am POS. Under Armor verkürzt Time-to-Market-Spanne Wie das aussehen könnte, zeigt Under Armor („Unter der Rüstung“) mit Sitz in Baltimore. Der Aufsteiger unter den Sportartikel-Marken hat bereits mit einem jährlichen Wachstum von 30% in den USA bereits Adidas hinter sich gelassen und rangiert auf Platz 2 hinter Nike. Auch auf den europäischen Märkten fordert der Newcomer inzwischen die etablierte Konkurrenz mit seinen funktionellen Sport-Accessoires, -Textilien und Schuhen aus leichten, atmungsaktiven Synthetik-Fasern heraus. Um seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen, hat Under Armour alle Phasen des Design-to-Manufacture-Prozesses vereinheitlicht und optimiert, ebenso das Branding und den Workflow zur Erstellung des Produktkatalogs. Dabei hilft ein Mix aus Lösungen wie der Adobe Marketing Cloud, der Adobe Creative Cloud for Enterprise und der Adobe Digital Publishing Solution. Diese Kombination dient vor allem einem Ziel: Die Time-to-Market-Spanne massiv zu verkürzen und die Marke schneller global bekannt zu machen. Mit seinem „Brand Marketing Project”, dessen Kern Adobe Experience Manager (AEM) ist, hat der Sportswear-Hersteller die Basis dafür geschaffen, dass Marketingverantwortliche, Designer und Handelspartner über ein zentrales Digital Asset Management direkten Zugang zu allen benötigten Werbematerialien haben. Dazu zählen Produkt- und Image-Fotos ebenso wie aktuelles Videomaterial, um rund um den Erdball schnell Kampagnen starten zu können. InStore-Touchscreens erweitern Kundenerlebnis Mit Hilfe von AEM Screens ist Under Armor heute in der Lage, interaktive Content-Erlebnisse – inklusive Bilder, interaktive 3D-Modelle und Videos –aus dem Web auf physische Umgebungen auszuweiten. Etwa auf InStore-Touchscreens, mobile Apps und die Displays von Wearables. Eine einheitliche Autoren-Schnittstelle in AEM mit bildschirmübergreifender Unterstützung verbindet die Inhalte einheitlich mit sämtlichen Brand Experiences und sorgt für durchgehende Konsistenz. „Adobe Experience Manager Screens ermöglicht es uns, die Art und Weise, wie Modekollektionen konzipiert und angezeigt werden, neu zu definieren. In unseren Stores nutzen Kunden bereits diese Technologie und interagieren auf lebensgroßen Touch-Screens mit unserer Marke“, sagt Jody Giles, Senior Vice President, Produktintegration bei Under Armour. Author: Date Created:16 Dezember 2015 Date Published: Headline:Studie: Modebranche braucht attraktive Cross-Channel-Konzepte Social Counts: Keywords: Publisher:Adobe Image:https://blogs.adobe.com/digitaleurope/files/2015/12/IoT-geometrix-1024x574.png

Wohin entwickelt sich die Modebranche? Werden Zalando & Co. den Markt beherrschen? Welche Rolle spielt bis 2025 das Cross-Channel-Modell? Diesen und vielen anderen Fragen geht eine umfassende Studie von IFH Köln, KPMG und BTE nach. Deren wichtigste Erkenntnis: Der stationäre Fachhandel bleibt auch in Zukunft der wichtigste Vertriebskanal – allerdings muss er sich was einfallen lassen. Denn sonst – so die Prognose –werden bis 2025 rund 2.500 Modeläden in Deutschland ihre Türen schließen müssen.

Durchsetzen wird sich laut der Studie in den nächsten Jahren nur, wer sich für den Kunden spannend zu inszenieren weiß und dabei einen Cross-Channel-Ansatz verfolgt. Dieser Einsatz könnte sich jedoch lohnen, denn insgesamt wird der Modemarkt nach Ansicht der Experten weiterwachsen. Der Vorhersage zufolge soll das Gesamtvolumen in 2025 bei über 63 Mrd. Euro liegen, knapp 10 Mrd. Euro mehr als heute.

Online-Pure-Player verdoppeln Marktanteil

Die Studie „Fashion-Fachhandel 2025: Mehr Anziehungskraft durch Cross-Channel-Konzepte“ geht davon aus, dass der Onlineanteil von heute 21% auf rund 36% steigen wird. Die Online-Pure-Player wie Zalando und Amazon werden ihren Marktanteil auf 11% verdoppeln. Und, obwohl der Fachhandel an die Onlinekonkurrenz Marktanteile verliert, bleibt er mit 58,6% Marktanteil (heute: 60,6%) weiter der dominierende Vertriebsweg im Jahr 2025. „Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die beteiligten Anbieter die Herausforderung der Digitalisierung und der dadurch verschärften Wettbewerbssituation aktiv angehen. Cross-Channel-Konzepte sind die Basis für kundenorientiertes Handeln der Zukunft“, so die Kernaussage der Studie.

KPMG

Dazu müssen die Modehändler die Klaviatur des Off- und Online-Business beherrschen, ein klares Profil zu besitzen und besser auf die Wünsche der Kunden einzugehen. Nach Meinung von 75% der befragten Handelsunternehmen sollten Cross-Channel-Strategien auch im stationären mittelständischen Fachhandel Einzug halten – beispielsweise über Möglichkeiten der digitalen Regalverlängerung zur Optimierung der Warenpräsenz am POS.

Under Armor verkürzt Time-to-Market-Spanne

Wie das aussehen könnte, zeigt Under Armor („Unter der Rüstung“) mit Sitz in Baltimore. Der Aufsteiger unter den Sportartikel-Marken hat bereits mit einem jährlichen Wachstum von 30% in den USA bereits Adidas hinter sich gelassen und rangiert auf Platz 2 hinter Nike. Auch auf den europäischen Märkten fordert der Newcomer inzwischen die etablierte Konkurrenz mit seinen funktionellen Sport-Accessoires, -Textilien und Schuhen aus leichten, atmungsaktiven Synthetik-Fasern heraus.

Um seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen, hat Under Armour alle Phasen des Design-to-Manufacture-Prozesses vereinheitlicht und optimiert, ebenso das Branding und den Workflow zur Erstellung des Produktkatalogs. Dabei hilft ein Mix aus Lösungen wie der Adobe Marketing Cloud, der Adobe Creative Cloud for Enterprise und der Adobe Digital Publishing Solution. Diese Kombination dient vor allem einem Ziel: Die Time-to-Market-Spanne massiv zu verkürzen und die Marke schneller global bekannt zu machen.

Mit seinem „Brand Marketing Project”, dessen Kern Adobe Experience Manager (AEM) ist, hat der Sportswear-Hersteller die Basis dafür geschaffen, dass Marketingverantwortliche, Designer und Handelspartner über ein zentrales Digital Asset Management direkten Zugang zu allen benötigten Werbematerialien haben. Dazu zählen Produkt- und Image-Fotos ebenso wie aktuelles Videomaterial, um rund um den Erdball schnell Kampagnen starten zu können.

InStore-Touchscreens erweitern Kundenerlebnis

Mit Hilfe von AEM Screens ist Under Armor heute in der Lage, interaktive Content-Erlebnisse – inklusive Bilder, interaktive 3D-Modelle und Videos –aus dem Web auf physische Umgebungen auszuweiten. Etwa auf InStore-Touchscreens, mobile Apps und die Displays von Wearables. Eine einheitliche Autoren-Schnittstelle in AEM mit bildschirmübergreifender Unterstützung verbindet die Inhalte einheitlich mit sämtlichen Brand Experiences und sorgt für durchgehende Konsistenz.

Adobe Experience Manager Screens ermöglicht es uns, die Art und Weise, wie Modekollektionen konzipiert und angezeigt werden, neu zu definieren. In unseren Stores nutzen Kunden bereits diese Technologie und interagieren auf lebensgroßen Touch-Screens mit unserer Marke“, sagt Jody Giles, Senior Vice President, Produktintegration bei Under Armour.

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