Wo ist das Geld? Digitale Einnahmequellen neu finden

Eigentlich weiß das jed­er, aber ich wieder­hole es gerne: Das Inter­net hat alles verän­dert und kein­er weiß das bess­er als die Medi­en- und Unter­hal­tungs­branche. Neue Wet­tbe­wer­ber aus dem Web sind aufge­taucht, wie etwa YouTube, Hulu oder Net­flix. Und sie tran­formieren die Medi­en­land­schaft mas­siv. Jed­er der ein­mal davon träumte, Filmemach­er oder Ver­leger zu sein, hat nun dazu die Möglichkeit und kann seine Inhalte über diese Kanäle veröf­fentlichen.

Das Ergeb­nis ist ein stetiger Strom von massenkom­pat­i­blen Inhalte und die Ero­sion der tra­di­tionellen Geschäftsmod­elle von Medi­en auf der Basis von Abon­nements und Wer­bung. Wer sich als Medi­enun­ternehmen darauf heute alleine ver­lässt, geht ein hohes Risiko ein. Denn während die Zuschauer immer mehr Inhalte für umson­st erwarten, zeigen Over-the-Top-Con­tent-Ser­vices (OTT) wie Net­flix, dass eigene Orig­i­nal-Inhalte auch in der neuen Welt für Auf­se­hen sor­gen und zu mehr Engage­ment der End­kun­den führen.

Vor dem Hin­ter­grund dieser neuen Real­ität sucht die gesamte Medi­en­branche derzeit nach erfol­gver­sprechen­den Strate­gien, um neue Zuschauer und Leser zu gewin­nen, mit den beste­hen­den Abon­nen­ten mehr Umsatz zu machen und die Loy­al­ität der Wer­bekun­den zu verbessern. Diese Anstren­gun­gen zur Entwick­lung neuer Geschäftsmod­elle führen tat­säch­lich zu ein­er Flut von Inno­va­tio­nen.

Die Sprache, immer ein Indika­tor für den Wan­del, drückt die dis­rup­tiv­en Verän­derun­gen sehr schön aus. Begriffe, die seit Jahrzehn­ten genutzt wer­den — wie etwa Pre-Roll und Post-Roll — haben im dig­i­tal­en Zeital­ter eine neue Bedeu­tung gewon­nen. Und Beze­ich­nun­gen, die einst als Branchen-Geheim­sprache gal­ten — wie etwa Freemi­um, Native Adver­tis­ing, dig­i­tales Con­tent-Mar­ket­ing oder Stream­ing-Video-on-Demand (SVOD) und Paywall - sind inzwis­chen im Main­stream angekom­men.

Wie kann die Medi­en­branche in ein­er sich so mas­siv verän­dern­den Umge­bung erfol­gre­iche Geschäftsmod­elle für die Zukun­ft find­en? Es gibt mehrere Wege zum Erfolg, aber sie grün­den alle auf einem gemein­samen Prinzip: jede neue Ein­nah­me­quelle muss durch eine solide Mess-und-Analyse-Strate­gie abgesichert und unter­stützt wer­den. Denn nur damit lässt sich zeit­nah fest­stellen, was beim Zuschauer funk­tion­iert und was nicht? Wenn man schon mit ein­er Idee scheit­ert, sollte das möglichst schnell geschehen. Denn son­st wird es teuer.

Solch­es schnelle Scheit­ern bein­hal­tet per­ma­nentes Testen, aus Fehlern zu ler­nen und dann so rasch wie möglich etwas Neues auszupro­bieren. Der Schlüs­sel dazu ist es, den Ver­such zu unternehmen, möglichst rel­e­vante, an den Empfänger angepasste Nutzer­erleb­nisse für eine Vielzahl von Endgeräten bere­itzustellen. Und dabei immer wieder zu testen, aus den Erfahrun­gen zu ler­nen und dann diese Nutzer­erleb­nisse kon­tinuier­lich zu opti­mieren.

Um zu testen und zu exper­i­men­tieren, welche Inhalte von den Zuschauern angenom­men wer­den — beson­ders in der schnell wach­senden Welt von OTT-Video-Ser­vices, die auf einem Abo-Mod­ell basieren, bietet Adobe Medi­enun­ternehmen und TV-Anstal­ten solche Lösun­gen wie Prime­time, Ana­lyt­ics und Tar­get an, zusamen mit anderen Mod­ulen der Adobe Mar­ket­ing Cloud. Das befähigt Mar­ket­ingver­ant­wortliche ver­schiedene Ele­mente ein­er überzeu­gen­den Cus­tomer Expe­ri­ence auszupro­bieren und die dabei gewonnenen Dat­en zu benutzen, um erfol­gre­ich Busi­ness-Mod­elle und Inhalte zu entwick­eln. Dazu müssen vorher Key Per­for­mance Indi­ca­tors (KPIs) fest­gelegt wer­den, an Hand der­er sich Erfolg oder Mißer­folg bes­tim­men läßt.

Das Geheim­nis beste­ht darin, den erfol­gver­sprechend­sten Con­tent-Mix zu find­en und her­auszufind­en, wie dieser prof­ita­bel “ver­packt” wer­den kann und die größte Reich­weite erzielt. Neue und wach­sende Geschäftsmod­elle benöti­gen eine kom­plette Trans­parenz und dat­en-getriebene Erken­nt­nisse, weil die Medi­en­branche derzeit viel zu schnell in Bewe­gung ist, um ohne die richti­gen Infor­ma­tio­nen Kurs hal­ten zu kön­nen.

In diesem Tsuna­mi der Verän­derung müssen Mar­ket­ingver­ant­wortliche zur Ken­nt­nis nehmen, dass ihre Auf­gaben nie mehr wieder als “erledigt” abge­hakt wer­den kön­nen. Mar­ket­ing in der Medi­en­branche von heute hat etwas von Speed-Dat­ing. Fol­gen Sie Ihrem Instinkt, gehen Sie vor­wärts und schauen Sie, was funk­tion­iert und was nicht. Dann durch­laufen Sie die näch­ste Schleife und näh­ern sich immer weit­er an. Ein paar Aus­fälle sind bei dieser Strate­gie unver­mei­dlich, aber nur so kommt der Erfolg. Vor allem, wenn Sie mit den richti­gen Lösun­gen, Infor­ma­tio­nen und ein­er Denkweise aus­ges­tat­tet, die Ver­such und Irrtum nicht unbe­d­ingt für eine schlechte Sache hält.

Mehr Infor­ma­tio­nen darüber, wie sie erfol­gre­ich neue Ein­nah­me­quellen in der Medi­en- und Unter­hal­tungs­branche find­en, gibt es auch in unserem kosten­losen Whitepa­per.

RügerSan­dra Rüger lebt und arbeit­et in München und hat sich mit Herz & Seele dem Dig­i­tal­en Mar­ket­ing ver­schrieben. Was also liegt näher, als für den Mark­t­führer Adobe zu arbeit­en?! Heute ver­ant­wortet sie den Bere­ich Adobe Dig­i­tal Mar­ket­ing Cloud für Medi­en- und Enter­tain­men­tun­ternehmen mit dem Schw­er­punkt Broad­cast­er.

 

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