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Gartner positioniert Adobe erneut im “Leaders Quadrant” für Web Content Management

Adobe wurde im neuen Gartner-Report “Magic Quadrant for Web Content Management 2012” (kostenloser PDF-Download) erneut im “Leaders Quadrant” positioniert. Damit hat das Marktforschungsunternehmen wieder die führende Stellung von Adobe CQ in diesem Markt bestätigt. Im Bewertungssystem von Gartner erreichte Adobe höchste Punktzahlen im Hinblick auf seine Vision und Umsetzungsfähigkeit.

Laut Gartner nimmt Web Content Management einen immer höheren Stellenwert für den Geschäftserfolg von Unternehmen ein. Lösungen für das Web Experience Management (WEM) tragen entscheidend dazu bei, Kunden zu begeistern und Unterscheidungsmerkmale zum Wettbewerb zu schaffen. Der Bericht untersuchte 19 Hersteller.

Der Markt für digitales Marketing entwickelt sich im gleichen rasanten Tempo wie die Erwartungen der Verbraucher an die Interaktion mit Marken über alle Online-Kanäle“, so Kevin Cochrane, Vice President Product Strategy and Solution Marketing bei Adobe. „In diesem Zusammenhang unterstreicht der Gartner-Bericht die wichtige Rolle von Web Content Management als Bestandteil einer erfolgreichen Digital-Marketing-Strategie. Adobe CQ und unsere Web Experience Management-Lösung werden den Bedürfnissen vorwärts denkender Organisationen gerecht, die sich darauf konzentrieren, ihre Kunden zu faszinieren und sich selbst vom Wettbewerb abzugrenzen, indem sie ihre Marke ausbauen, ihre Attraktivität erhöhen und Reichweite vergrößern.

Web Content Management wichtig für Geschäftserfolg

Als Grundlage der WEM-Lösung bietet Adobe CQ Digital-Marketing-Experten einfach zu nutzende, webbasierte Anwendungen für die Erstellung, Verwaltung und Umsetzung personalisierter Online-Maßnahmen. Außerdem unterstützt die WEM-Lösung als Teil der Adobe Digital Marketing Suite Marketing-Verantwortliche bei der Kundenbindung, indem sich damit konsistentere und kontextuell relevante Inhalte im Web, auf mobilen Endgeräten und in Social Media umsetzen lassen.

Laut der Definition von Gartner „sollten Leader Marktveränderungen vorantreiben. Leader haben die höchsten Bewertungen in den Kategorien Vision und Umsetzungsfähigkeit. Sie agieren erfolgreich und sind bereit für die Zukunft durch ein umfassendes Verständnis des Gesamtkontexts der Online Channel Optimization (OCO). Sie haben starke Vertriebspartner, sind in vielen Regionen vertreten, haben eine solide Finanzbasis, eine breite Plattform und eine treue Kundenbasis. Zudem sind sie führend in mindestens einer Technologie oder einem vertikalen Markt. Leader haben ein tiefes Verständnis für das Ökosystem, in das sich ihre Angebote einfügen müssen. Sie haben Installationen in Unternehmen vorzuweisen, bieten die Integration mit anderen Geschäftsanwendungen sowie Content-Quellen und haben einen Fokus auf vertikale Prozesse oder horizontale Lösungen.“

Die Marktforscher bestätigen in ihrem Report, dass „Web Content Management (WCM) eine immer wichtigere Rolle für den Geschäftserfolg spielt. Es ist zur zentralen Instanz für die Koordination der Online-Aktivitäten von Unternehmen wie Kampagnen geworden. Diese werden immer anspruchsvoller und wichtiger für die Geschäftsstrategie von Unternehmen. Daher ist WCM entscheidend für den Erfolg von OCO-Strategien wie Customer Experience Management, E-Commerce, Digital Marketing, Multichannel-Marketing und Website-Konsolidierung.

Sieben aktuelle Mobil-Trends

Kevin Cochrane, Vice President of Enterprise Marketing bei Adobe Systems, hat im Gespräch mit CMSWire die sieben aktuellsten Mobil-Trends zusammengefasst:

1. Unternehmen übernehmen verstärkt Verantwortung für die Mobile Experience

Entgegen dem Ergebnis mancher Studien in Deutschland beoabachtet Cochrane, das seit Jahresbeginn mehr Unternehmen die Verantwortung für die mobile User-Experience ihrer Websites übernehmen. Sie entwickeln das notwendige Know-how für die Gestaltung mobiler Lösungen und kontrollieren diese komplett, inklusive Wartung und Support, statt diese Aufgaben an eine Agentur auszulagern.

2. Plattformen für mobiles Content Management werden eingeführt

Viele Firmen suchen mittlerweile nach einer Plattform für das mobile Content-Management und die Applikationsentwicklung. Statt auf der bestehenden Infrastruktur zur Erstellung von Webanwendungen aufzubauen, wird dabei aber verstärkt nach den besten Lösungen und Werkzeugen für diese Aufgabe Ausschau gehalten – auch wenn dies zu separaten Infrastrukturen führt.  Nach Cochranes Einschätzung macht dies aber nicht unbedingt Sinn. Die beste Strategie sei vielmehr der Aufbau einer gemeinsamen Plattform für das Content-Management, die nicht nur Inhalte verbreitet und wiederverwertet, sondern den Kontext über alle Kanäle herstellt.

3. Bring Your own Device (BYOD) verbreitet sich immer mehr

Es gibt viele Diskussionen, ob man Mitarbeitern das Mitbringen ihrer eigenen Endgeräte an den Arbeitsplatz gestatten soll. Denn das bedeutet unter anderem, dass Unternehmen ihre internen mobilen Anwendungen für eine Vielzahl von Endgeräten bereitstellen müssen. Mit Adobe Shadow steht eine Support-Lösung für BYOD zur Verfügung, die auch im eigenen Unternehmen bereits erfolgreich eingesetzt wird.

4. Responsive Design wird zum Mainstream

Bei Adobe ist inzwischen “mobile first” der Grundsatz der Anwendungsentwicklung: Erst kommt eine neue Applikation für das iPhone, dann für das iPad und erst an letzter Stelle folgt die Desktop-Anwendung. Kevin Cochrane: “Unternehmen müssen verstehen, dass mobiles Design nicht das Quetschen der normalen Website in ein kleineres Bildschirmformat ist“. Responsive Design werde zum Mainstream und setze sich immer mehr durch.

5. HTML5 ist die Basis eines neuen Entwicklungsmodells

Laut Cochrane fehlt es an Tools und Frameworks für die Entwicklung von mobilen Apps. Statt native Anwendungen für iOS oder Android zu entwickeln, setzen immer mehr Unternehmen auf HTML5 für ein “einmal schreiben, überall einsetzen“-Entwicklungsmodell.

6. Mobile Mitarbeiter- und Kundenanwendungen werden stärker miteinander verbunden

Vielen Firmen achten stärker darauf, wie ihre Mitarbeiter mit den Kunden interagieren und verbinden deshalb das externe Kundenerlebnis im Web oder auf mobilen Endgeräten mit der Mobile-Experience ihrer Beschäftigten. Es gehe – so Cochrane – darum, den Kundenservice auch von unterwegs zu gewährleisten. Wobei die Mitarbeiter-Apps den Schwerpunkt mehr auf Kundenzufriedenheit und -rückgewinnung legen, während die nach außen gerichteten Anwendungen eher die Kundenakquise im Fokus haben.

7. Soziale Netzwerke werden in das mobile Erlebnis integriert

Der Kontakt zu den Kunden über soziale Netzwerke wird immer wichtiger für den Service von Unternehmen. Deshalb müssen sie auch stärker in mobile Mitarbeiter-Anwendungen integriert werden.

 

 

2012 wird für das Marketing das Jahr der Personalisierung

Loni Kao Stark, Group Manager Solution Marketing bei Adobe, hat letzte Woche am Tweet Jam von CMSWire (#cxmchat) teilgenommen, in dem es um den Stand des Customer Experience Managements (CXM) in 2011 und die Perspektiven für 2012 ging.

Zu den Ergebnissen schreibt sie in einem Blogbeitrag:

Übereinstimmung bei den Teilnehmern des Tweet Jam herrschte darüber, dass Web Experience Management/Web Content Management ein wichtiges Schlüsselelement von CXM ist. Da gab es kaum Kontroversen dazu.” Entscheidend – so Loni Kao Stark – ist aber vor allem eine CXM-Strategie, auf deren Basis dann entsprechende Werkzeuge die Unternehmen befähigen, ihren Kunden zuzuhören und ihnen über alle Kanäle bzw. Touch Points ein überzeugendes Erlebnis bereitzustellen.

2012 wird dabei nach ihrer Prognose zum “Jahr der Personalisierung im Marketing“. Denn Kundenerlebnismanagement heißt vor allem – abhängig vom Umfeld, in dem sich der Verbraucher gerade befindet – ihm für die jeweilige Situation aufbereitete individuelle Informationen anzubieten. Und die wird auf einem Smartphone eine andere sein, als beim Couchsurfen mit dem Tablet oder am Büro-PC. Eine aktuelle Studie von Forrester Research sieht in der Personalisierung ebenfalls einen starken Trend, nennt aber auch eine Reihe von Hindernissen. So etwa die nur gering entwickelte Bereitschaft der Verbraucher, die für die Personalisierung erforderlichen eigenen Daten zur Verfügung zu stellen.

Zum Thema hat auch Kevin Cochrane, Vice President für Produktstrategie und Solution Marketing bei Adobe, gerade auf CMSWire einen Beitrag unter der Überschrift “Multi-Channel-Marketing in 2012” verfasst. Seine Kernthese:

Die Marketingleute brauchen eine breitere Sicht auf das Thema Customer Experience, um Angebote und Interaktionen so zu orchestieren, dass sie die Kunden ansprechen und zu den unterschiedlichen Kanälen passen. Etwa durch Analysen und Marketing-Innovation sowie detailierte und integrierte Kundenerlebnisstrategien, die den Marktmöglichkeiten und Kundenbedürfnissen entsprechen. Diese Strategien müssen dann von integrierten Marketing-Programmen und -Kampagnen begleitet werden.