Posts tagged "Content Management"

Fraport AG: Gezielte Ansprache mit maßgeschneiderten Inhalten

Die Fraport AG, die mit dem Flughafen Frankfurt eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt betreibt, bietet über zahlreiche Websites unterschiedlichen Content für diverse Zielgruppen an. Adobe Experience Manager sichert dabei hohe Aktualität und ein einheitliches Erscheinungsbild.

Neben derzeit knapp 60 Millionen Passagieren pro Jahr, die vor allem an Flugplänen, Anfahrtswegen und Parkmöglichkeiten sowie weiteren Informationen rund um ihre Reiseplanung interessiert sind, kommen jährlich noch einmal 15 Millionen Besucher an den Airport. Aber auch die Bürger im Umland, Investoren, Geschäftspartner und Journalisten müssen mit passenden Informationen versorgt werden. Und in der internen Kommunikation findet über ein Intranet und ein Extranet die Information der rund 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ehemaligen Beschäftigten statt.

Fraport

Die Kommunikationsanforderungen wachsen stetig und wir müssen den verschiedenen Zielgruppen jeweils unterschiedliche Informationen zeitnah zur Verfügung stellen“, sagt Anne Schwindling, Leiterin Interne Kommunikation und Unternehmensimage bei der Fraport AG. Damit trotz dieser Vielfalt bei der „gruppenspezifischen Ansprache“ ein einheitliches Look&Feel gewährleistet werden kann und der Workflow effizient bleibt, hat der Frankfurter Dienstleister pro!vision eine Lösung auf Basis von Adobe Experience Manager implementiert. Sie dient als zentrale Plattform für das Content Management und deckt die unterschiedlichen Anforderungen ab.

Diese Lösung unterstützt optimal unsere Strategie, identische Inhalte für die verschiedenen Nutzergruppen in einer unterschiedlichen Tonalität anzubieten“, hebt Anne Schwindling hervor. Erklärtes Ziel war es, den inhaltlich verantwortlichen Personen im Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre Themen selbst aufzubereiten und so deren Fachkompetenz optimal zu nutzen. Für das Content-Management-System und den Workflow bedeutet dies aber, dass es sehr viele „Gelegenheitsredakteure“ gibt. Dementsprechend waren auch genaue Freigabeprozesse festzulegen und die Lösung musste einfach und intuitiv zu bedienen sein.

Der komplette Anwenderbericht lässt sich mit einem Klick herunterladen: Download als PDF

Web Content Management: Knapp eine Million Webseiten bei Volkswagen

Der Volkswagen-Konzern mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Fahrzeugproduzent Europas. Das Internet wird von dem Unternehmen, das global eine sehr große Zahl von Websites sowie Intra- und Extranet-Auftritte betreibt, als eine strategische Vertriebs- und Marketing-Plattform gesehen, über die sich auch Customer-Relationship-Services effizient abwickeln lassen.

Volkswagen AG Content-Management-System

Das Herzstück der länderspezifischen Internet-Präsenzen sind die Online-Showrooms, in denen die gesamte VW-Modellpalette gezeigt wird. Adobe Experience Manager übernimmt als Drehscheibe die dafür benötigten Daten direkt aus der Fahrzeugproduktion und ermöglicht eine emotionale Visualisierung mit Hilfe von Flash-Animationen und eine Konfiguration des Wunschautos am Bildschirm.

Schon die schiere Zahl der Webseiten bei Volkswagen ist reif für das Guinness Buch der Rekorde. Auf „knapp eine Million“ schätzt sie Sebastian Schlick, Entwicklungsleiter beim Dienstleister pro!vision GmbH in Berlin und dort für die Entwicklung der Adobe Experience Manager-Lösungen für den VW-Konzern verantwortlich. Allerdings sind diese Seiten nicht alle für die Betrachter aus aller Welt online, sondern befinden sich lediglich im Repository des Content-Management-Systems (CMS). Davon alleine mehrere hunderttausend mit sämtlichen Produktdaten der unterschiedlichen Fahrzeugtypen.

Aber in diesem verwalteten hierarchischen Verzeichnis sind auch rund 300.000 Medienobjekte in Form von Fotos, Videoclips, PDF-Dokumenten oder Tondateien gespeichert. „Unsere weltweit über 300 Redakteure können sie über die Suchfunktion schnell finden und per Drag & Drop in ihre Artikel einfügen“, beschreibt Christian Adam, Leiter des Rollout-Teams für das CMS bei der Volkswagen AG, den typischen Arbeitsprozess. Besonders die automatische Übernahme der pro Modell mehrere hundert Produktdaten, Spezifikationen und Preise aus den IT-Systemen in der Fertigung und Warenwirtschaft erspart viel an manueller Arbeit.

Der komplette Anwenderbericht lässt sich mit einem Klick herunterladen: Download als PDF

 

 

E-Commerce: hybris + Adobe = Digital Marketing Intelligence

Der E-Commerce-Plattformanbieter hybris ermöglicht ab sofort die nahtlose Integration von Adobe Analytics, einer zentralen Komponente der Adobe Marketing Cloud. Im Ergebnis steht den Anwendern eine Gesamtlösung mit umfassender “Digital Marketing Intelligence” zur Verfügung, über die wichtige Aufgaben im Online-Marketing wie Messung, Segmentierung, Targeting und Optimierung aus einer Hand abgewickelt werden können.


Prädiktive Datenanalyse

Die vorausschauende Datenanalyse (“Predictive Analysis”) und Datenmodellierung ermöglicht es Unternehmen, die richtige Botschaft zum richtigen Zeitpunkt, über den richtigen Kanal an den richtigen Kunden zu bringen. Die Integration hat aber noch mehr Vorteile: Durch eine leistungsfähige Echtzeit-Analyse lassen sich Verkaufs-, Lead- und andere wichtige Indikatoren für die Geschäftsentwicklung eins zu eins auf konkrete Marketingaktivitäten zurückführen.

Auf dieser Basis können Marketingverantwortliche die vielversprechendsten Programme ermitteln und fundierte Entscheidungen zur kanalübergreifenden Allokation von Ressourcen treffen. “Dank der Integration mit der Adobe Marketing Cloud haben die Unternehmen erstmals die gesamte Customer Journey im Blick und können dabei die kaufrelevanten Momente an allen Kundenkontaktstellen identifizieren“, erläutert Patrick Finn, Vice President of Channels, Americas bei hybris. “Durch die Bündelung unserer Technologien schließen wir die Lücke zwischen der Online- und der Offline-Marketinganalyse und verleihen Unternehmen eine datengestützte Entscheidungskraft, die sie direkt in Geschäftsvorteile ummünzen können.”

In der hybris-Technologie ist bereits der Adobe Experience Manager, eine andere Komponente der Adobe Marketing Cloud für das Content Management, integriert. Dadurch können Einzelhändler ihren gesamten Einkaufsprozess über die Online-Kanäle verwalten und optimieren.

Vorteile der Integration von hybris Commerce Suite und Adobe Analytics:

  • Schnelle Echtzeit-Analyse großer Datenvolumen (“Big Data”) aus unterschiedlichen Kanälen und Datenquellen
  • Identifizierung der lukrativsten Besucherpfade für die verschiedenen digitalen Assets mit Erkennung der kritischen Stellen, an denen die Kunden diese Assets verlassen, sowie der wichtigsten Erfolgskennzahlen für Online-Kampagnen
  • Erfassung und Messung firmeneigener Social Media, um Aufschluss über Wirkung und Effektivität von Social-Kampagnen zu erhalten
  • Präzise Identifizierung mobiler Besucher und Geräte zur Bereitstellung einer personalisierten Online-Erfahrung
  • Schaffung einer umfassenden, mehrdimensionalen Sicht auf die digitalen Besucher, mit dem Ziel einer eindeutigeren Segmentierung sowie der Bereitstellung maßgeschneiderter Interaktionen
  • Nutzung eines prädiktiven Modells zur Verbesserung von Brand Engagement und Konversionsrate

 

Der Frühling ist da: Umsatzwachstum durch Digital Gardening

E-Commerce ist bei vielen Unternehmen heute noch ein wildwucherndes Dickicht. Wir verwandeln das in ein Blütenmeer, in dem jeder Kunde seine Lieblingsblumen findet.” Mit diesen Worten kündigt Dietmar Dahmen, Chief Creative Officer der internationalen Digitalagentur ecx.io, seinen Vortrag auf dem Adobe Summit vom 24. bis 25.4.2013 in London an, und lädt am Donnerstag, den 25.4. um 14:40 Uhr in den “Digitalen Garten” ein.

In seiner Präsentation will er zeigen, wie sich Kunden von Unternehmen nachhaltig zum Bleiben, Erforschen und Einkaufen auf den eigenen Webseiten auffordern lassen. “Digitale Kommunikation verändert die Art, wie Menschen arbeiten, entscheiden, handeln und einkaufen. Sie verändert auch die Wahrnehmung von Marken, Verbrauchern und Marketing“, sagt Dahmen, der seine Zuhörer auf den aktuellen Stand dieser Entwicklung bringen und sie einen Blick auf die Zukunft digitaler Kommunikation werfen lassen möchte. Nach Auffassung des Marketing-Experten ist es schon heute eine Herausforderung für etablierte Unternehmen, diese digitale Transformation zu überstehen und von ihr zu profitieren.

Beim Adobe Summit kann man aber noch weitere Senkrechtstarter im Digital Marketing kennenlernen. Über 100 Branchenexperten, innovative Köpfen und Marketing-Spezialisten berichten von neuen Trends in den Bereichen Social Media, Mobil und Video und verraten außerdem Best Practices für digitales Marketing, Kundenkonversion, Attribution, Analysen, Werbung und Content-Management.

Diese Keynote Speaker sind unter anderem dabei:

  • Felix Baumgartner, Extremsportler: Der Mann, der den Sprung vom Rande des Weltalls gewagt und dabei die Schallmauer durchbrochen hat. Baumgartners Rekordsprung im Rahmen des Projekts “Red Bull Stratos” schlug unglaublich hohe Wellen in den sozialen Netzwerken. In London ist er live zu erleben.
  • Stefan Olander, VP Digital Sport, Nike: zeichnet verantwortlich für die globale Strategie, um Athleten mit neuen Technologien zu unterstützen, und hat die Kanäle zum Endkunden weiter entwickelt. Gemeinsam mit Ajaz Ahmed (AKQA) hat er den Bestseller Velocity verfasst, in dem die beiden Autoren 7 neue Regeln für eine zunehmend digitale Welt aufstellen.
  • Ajaz Ahmed, Gründer und CEO, AKQA: gründete AKQA mit 21 Jahren, um Unternehmen bei der digitalenRevolution zu unterstützen. AKQA hat einige der prägendsten digitalen Produkte, Dienste und Ideen entworfen.
  • Loïc Le Meur, Gründer, LeWeb: zählt laut Wall Street Journal zu den 25 führenden europäischen Persönlichkeiten im Bereich
    Technologie und laut Business Week zu den 25 einflussreichsten Persönlichkeiten im Web.
  • Alain Heureux, President und CEO, IAB Europe: ist President und CEO des Interactive Advertising Bureau Europe, dem Fachverband zur Förderung von interaktiven Werbemärkten. IABEurope vertritt die Interessen von über 4.500 Mitgliedern.
  • Brad Rencher, General Manager, Digital Marketing, Adobe: ist für Digital Marketing bei Adobe und damit für einen der weltweit größten SaaS-Geschäftsbereiche eines Unternehmens zuständig.
  • Rob Giglio, VP Worldwide Retail und E-Commerce, Adobe: ist für das Vertriebsgeschäft mit fast $ 1 Milliarde Umsatz zuständig, das den Verkauf von Adobe Produkten an Einzelpersonen über direkte und indirekte Kanäle umfasst.

Forrester-Report: Adobe Test&Target ist “Leader”

Im aktuellen Forrester-Wave-Report “Online Testing Platforms, Q1 2013″ bekam das Adobe-Tool “Test & Target” das Prädikat „Leader“ verliehen. “Test&Target” ist neben den Modulen “Recommendations” und “Search & Promote” Teil der Target-Lösung innerhalb der Adobe Marketing Cloud. Forrester hat bei der Erhebung Online-Testing-Plattformen der sieben größten Anbieter unter die Lupe genommen und 53 Kriterien wie Kampagnenmanagement, Reporting & Analyse, Service & Support, Usability, Firmen- und Produktstrategie zur Analyse herangezogen.

Test&Target erzielte die höchste Punktzahl in den Kategorien Kampagnenmanagement, Service & Support, Integration und Firmenstrategie. Bei der Kategorien Reporting & Analyse und Implementierung liegt das Tool gleichauf mit der Konkurrenz. Diese erhielt zum Teil ebenfalls das Prädikat „Leader“, liegt jedoch in der Gesamtbewertung hinter Test&Target. In ihrer Begründung schreiben die Analysten:

Test&Target ist eine Lösung der Marketing Cloud, die eine breite Palette an Anwendungen für Analyse, Content Management und Digital Marketing beinhaltet. Test&Target berücksichtigt als stabiles Produkt alle Facetten des Online-Testings und verfügt über ein bemerkenswertes Partner-Ökosystem. Für bestehende Adobe-Kunden bietet sich dieses Tool wegen seiner tiefen Integration mit den weitverbreiteten Produkten des Unternehmens für Webanalyse und Content-Management geradezu an. Um seine Marktführerschaft zu verteidigen, muss Adobe noch die Implementierung vereinfachen, die Wartung von Test&Target verbessern und die Produktentwicklung beschleunigen.

Hier kann der komplette Forrester-Bericht kostenlos heruntergeladen werden.

 

Lead Management Summit: Mit Marketing-Automation und Content-Marketing zu neuen Kunden

Am Mittwoch ist nicht nur offizieller Frühlingsanfang (wenn man das auch beim Blick auf die Wettervorhersage kaum glauben mag), in München beginnt an diesem Tag auch der erste Lead Management Summit.  Am 20. und 21. März 2013 wollen sich dort im Hilton Hotel Marketing- und Vertriebsleiter sowie Kommunikationsspezialisten damit beschäftigen, wie man Kunden genau zum richtigen Zeitpunkt abholt und mit relevanten Informationen versorgt.

Marketing-Automation, Content-Marketing und Lead Management sind heute essentielle und zentrale Themen für B2B-Marketing-Verantwortliche. Beim Lead Management Summit  werden (Anwender-) Strategien vorgestellt, wie sich entsprechende Prozesse optimieren lassen und der Marketingerfolg messbar gesteigert werden kann. In den Workshops erarbeiten die Besucher und Referenten hilfreiche Methoden, wie man Kunden ohne Push-Kommunikation, sondern mittels Inbound- und Content-Marketing erreicht.

Data Driven Marketing ist mehr als ein Trend. Relevante Metriken sind kritische Erfolgsfaktoren für nachhaltigen Marketingerfolg“, sagt Andreas Helios, Sr. Group Manager Enterprise Marketing Central Europe bei Adobe Systems. In seinem Vortrag am Donnerstag, den 21. März 2013 um 13:30 Uhr verspricht er Einblicke in die Prozesse und Kennziffern.  Als Experte für Data Driven Marketing befasst Andreas Helios sich nicht nur mit verschiedenen, spezifischen Marketing- und Optimierungs-Ansätzen mit Hilfe der Lösungen aus der Adobe Marketing Cloud, sondern verfolgt auch das große Bild im Sinne des Big Data-Konzepts.

Fallbeispiele: Spar Österreich und Salzburg AG

Nach der Kaffeepause, die eifrig zum Networking genutzt worden ist, geht es mit zwei weiteren Fallbeispielen weiter. Helmut Nachbauer, CEO von ecx.io austria, stellt zunächst die Corporate Website von SPAR Österreich vor, die von der Digitalagentur aus Wels mit Hilfe des Adobe Experience Managers umgesetzt wurde.

Ende 2011 begann bei Spar der Relaunch des Internet-Auftritts in mehreren Ländern – dabei wurde das bestehende CMS abgelöst und erstmals sollten dort auch rund 8000 Produkte aus dem Sortiment dargestellt werden. Dafür war eine Anbindung an das SAP-System erforderlich. Der Adobe Experience Manager wurde im Rahmen einer Ausschreibung ausgewählt und stellt die zentrale Drehscheibe für das Content-Management dar. Dabei werden Produktdaten und redaktionelle Inhalte gemischt.

Auch die Integration von Applikationen (zum Beispiel das Tracking von Daten zur Warenrückverfolgung) ist möglich. Da die Produkte sehr stark regionalisiert sind, ist auch eine Personalisierung des Angebots erforderlich. Noch betreibt Spar in Österreich keinen E-Commerce, aber mit dem Adobe Experience Manager ist die Basis für den Online-Handel geschaffen.

Der zweite Fallbeispiel kommt vom lokalen Energieversorger  Salzburg AG. Hier geht es um ein kombiniertes Kunden- und Mitarbeiterportal. Auch hier fand eine europaweite Ausschreibung statt. Usability, Akzeptanz, Portalarchitektur – das waren die Gründe für die Entscheidung für den Adobe Experience Manager, weniger die Features der Lösung. Auch hier musste die Integration des SAP-Systems stattfinden und eine Single-Sign-On-Lösung implementiert werden.

Portal, Web-Content-Management und Digital Asset Management wurden zu einer einheitlichen Plattform verbunden. Und während früher das Intranet für die Mitarbeiter und das Kundenportal zwei getrennte Systeme waren, ist heute nur noch eine gemeinsame Plattform erforderlich.

Die Folien der Präsentation gibt es hier.

 

 

 

Digital Marketing Trends 2013

Die ersten Tage des Jahres werden von Medien und Blogs gern genutzt, um Prognosen und Trends für die nächsten 12 Monate mitzuteilen. Da wollen auch wir keine Ausnahme machen und haben Ulrich Rohde, Marketing Manager DACH Adobe Social und AdLens bei der Adobe Systems GmbH, um seine 4 Toptrends für 2013 gebeten. Hier sind sie:

Trend 1: Mobile Devices

Für das Thema mobile Geräte unterstreicht unter anderem der letzte Adobe Digital Index Report diese Prognose. Der Bericht basiert auf der regelmäßigen Auswertung von ausgewählten anonymen und gesammelten Daten von über 5.000 Anwenderunternehmen der Adobe Marketing Cloud weltweit.

Die Ergebnisse des Berichts besagen unter anderem, dass Onlinewerbeausgaben für den Searchbereich bereits in 2012 verstärkt auf mobile Geräte wie Tablets und Smartphones umgeleitet wurden. Daraus resultiert auch die Zunahme der Conversion-Rate bei mobilen Betriebssystemen. Auch einer der wachstumsstärksten Bereiche, nämlich das Markenengagement über Facebook, findet inzwischen verstärkt via mobiler Geräte statt. Für 2013 wird erwartet, dass der mobile Datenverkehr über Tablets und Smartphones auf 20 Prozent der bezahlten Search-Klicks anwachsen wird. Marketingexperten werden (und sollten) folglich zunehmend maßgeschneiderte Kampagnen für diese Plattformen fokussieren.

Trend 2: Integrierte Lösungen

Gleichzeitig ist mobile Datennutzung Auslöser und Triebfeder des zweiten Trendthemas für Digital Marketiers: Die Produktion und Auslieferung integrierter Lösungen. Integration umfasst in diesem Zusammenhang nicht nur Initiativen und Maßnahmen im digitalen Marketing, sondern auch die zugrundeliegenden Technologien.

So gilt es also die Teilbereiche Content Management von Webseiten, Datenbanken für Produkte und Inhalte, Virtualisierungslösungen für Waren und Dienstleistungen sowie hochskalierbare Datenanalyse-Systeme für Traffic und Nutzerprozesse auf jedem Endgerät zu integrieren. Hinzu kommen Variantenoptimierung für alle Angebote und das Kampagnenmanagement. Im Endergebnis geht es also darum, den Nutzern eine einzigartige Erfahrung über alle Gerätearten hinweg zu liefern und als Werbetreibender dabei die volle Transparenz darüber erhalten, was auf den Angeboten, ob stationär und mobil, passiert.

Dabei genügt es jedoch nicht, unterschiedliche Komponenten zu einem größeren Ganzen zusammenzubauen. Entscheidend ist, einen konsolidierten Datenaustausch über die unterschiedlichen Schnittstellen zu gewährleisten, um so das “Big Picture” zu erhalten.

Trend 3: Big Data

Big ist auch das Stichwort für den Trend Nummer 3 im Digital Marketing 2013: Big Data ist in aller Munde. Die Bedeutung der schier unüberwindbaren Datenberge, die sich in Unternehmen, nicht zuletzt über das Web, angesammelt haben und denen nun mit neuen, intelligenteren Lösungen zu Leibe gerückt werden muss, um ihr volles Potenzial zu heben, liegt auch für das Marketing auf der Hand. Moderne Technologien ermöglichen es, Daten zu jedem beliebigen Aspekt des Lebens zu sammeln und zu speichern.

Im Falle von Werbung und Marketing betrifft dies detaillierte Informationen über das Konsumentenverhalten im Internet, zu Vorlieben und Interessen. Marketiers können aus diesen Erkenntnissen verschiedenste Vorteile ziehen, indem sie die Kunden etwa genau zur richtigen Zeit im richtigen Kontext ansprechen können. Um dies zu erreichen, ist jedoch eine Vielzahl an Daten auszuwerten. Auch dafür bedarf es integrierter Technologien wie Werkzeuge für soziales und mobiles Marketing, Analyse, Personalisierung etc. Plattformübergreifende Kampagnen müssen so ausgewertet werden, dass die dort gesammelten „Big Data“ in nutzbare Informationen umgewandelt werden.

Trend 4: Product Listing Ads

Der Übergang von Google Shopping Listings auf die bezahlten Product Listing Ads (PLA) hat viele Marketiers bereits in 2012 beschäftigt. Google hatte zum breiten Betatest aufgerufen und wird das Feature am 13. Februar 2013 für alle Anzeigenkunden zur Verfügung stellen. Bereits heute fließen 10 Prozent der Ausgaben für das Suchmaschinenmarketing dorthin, mit einem durchschnittlichen ROI von 119 Prozent. Um von diesen Erfolgen profitieren zu können, müssen Händler ihre Suchergebnisse möglichst genau an die Suche der User anpassen und damit auch beim Bidding strategisch vorgehen. Dieser erhöhten Komplexität lässt sich mit den richtigen Werkzeugen begegnen. Zu den wenigen Bid Management-Systemen, die das Feature bereits heute implementiert haben, gehört Adobe AdLens. Damit lässt sich der anspruchsvolle Workflow effizient umsetzen, indem sich die Bids an die jeweils individuelle Suche anpassen. Wer bereits heute diese Chancen nutzt, verschafft sich einen enormen Vorsprung für 2013.

Fazit:

Auch 2013 bleibt das Spielfeld des Digitalen Marketing nach wie vor dynamisch, und den Verantwortlichen werden die Hausaufgaben bis auf Weiteres nicht ausgehen. Es bleibt spannend, wohin die Reise letztendlich geht, wenn erst diese Hürden auf breiter Front erfolgreich genommen sind.

Sieben aktuelle Mobil-Trends

Kevin Cochrane, Vice President of Enterprise Marketing bei Adobe Systems, hat im Gespräch mit CMSWire die sieben aktuellsten Mobil-Trends zusammengefasst:

1. Unternehmen übernehmen verstärkt Verantwortung für die Mobile Experience

Entgegen dem Ergebnis mancher Studien in Deutschland beoabachtet Cochrane, das seit Jahresbeginn mehr Unternehmen die Verantwortung für die mobile User-Experience ihrer Websites übernehmen. Sie entwickeln das notwendige Know-how für die Gestaltung mobiler Lösungen und kontrollieren diese komplett, inklusive Wartung und Support, statt diese Aufgaben an eine Agentur auszulagern.

2. Plattformen für mobiles Content Management werden eingeführt

Viele Firmen suchen mittlerweile nach einer Plattform für das mobile Content-Management und die Applikationsentwicklung. Statt auf der bestehenden Infrastruktur zur Erstellung von Webanwendungen aufzubauen, wird dabei aber verstärkt nach den besten Lösungen und Werkzeugen für diese Aufgabe Ausschau gehalten – auch wenn dies zu separaten Infrastrukturen führt.  Nach Cochranes Einschätzung macht dies aber nicht unbedingt Sinn. Die beste Strategie sei vielmehr der Aufbau einer gemeinsamen Plattform für das Content-Management, die nicht nur Inhalte verbreitet und wiederverwertet, sondern den Kontext über alle Kanäle herstellt.

3. Bring Your own Device (BYOD) verbreitet sich immer mehr

Es gibt viele Diskussionen, ob man Mitarbeitern das Mitbringen ihrer eigenen Endgeräte an den Arbeitsplatz gestatten soll. Denn das bedeutet unter anderem, dass Unternehmen ihre internen mobilen Anwendungen für eine Vielzahl von Endgeräten bereitstellen müssen. Mit Adobe Shadow steht eine Support-Lösung für BYOD zur Verfügung, die auch im eigenen Unternehmen bereits erfolgreich eingesetzt wird.

4. Responsive Design wird zum Mainstream

Bei Adobe ist inzwischen “mobile first” der Grundsatz der Anwendungsentwicklung: Erst kommt eine neue Applikation für das iPhone, dann für das iPad und erst an letzter Stelle folgt die Desktop-Anwendung. Kevin Cochrane: “Unternehmen müssen verstehen, dass mobiles Design nicht das Quetschen der normalen Website in ein kleineres Bildschirmformat ist“. Responsive Design werde zum Mainstream und setze sich immer mehr durch.

5. HTML5 ist die Basis eines neuen Entwicklungsmodells

Laut Cochrane fehlt es an Tools und Frameworks für die Entwicklung von mobilen Apps. Statt native Anwendungen für iOS oder Android zu entwickeln, setzen immer mehr Unternehmen auf HTML5 für ein “einmal schreiben, überall einsetzen“-Entwicklungsmodell.

6. Mobile Mitarbeiter- und Kundenanwendungen werden stärker miteinander verbunden

Vielen Firmen achten stärker darauf, wie ihre Mitarbeiter mit den Kunden interagieren und verbinden deshalb das externe Kundenerlebnis im Web oder auf mobilen Endgeräten mit der Mobile-Experience ihrer Beschäftigten. Es gehe – so Cochrane – darum, den Kundenservice auch von unterwegs zu gewährleisten. Wobei die Mitarbeiter-Apps den Schwerpunkt mehr auf Kundenzufriedenheit und -rückgewinnung legen, während die nach außen gerichteten Anwendungen eher die Kundenakquise im Fokus haben.

7. Soziale Netzwerke werden in das mobile Erlebnis integriert

Der Kontakt zu den Kunden über soziale Netzwerke wird immer wichtiger für den Service von Unternehmen. Deshalb müssen sie auch stärker in mobile Mitarbeiter-Anwendungen integriert werden.

 

 

VW gibt Gas mit neuer Konzernwebsite

Die Adobe-Lösung für das Web Experience Management (WEM) basiert auf der weltweit führenden Plattform CQ5 von Day und ermöglicht die Steuerung sämtlicher digitaler Unternehmensinhalte über eine einheitliche Software. Damit lassen sich für alle Webbrowser dynamische Internet- und Intranetauftritte erstellen und betreiben sowie eine Vielzahl von „Digital Assets“ wie etwa Bilder, Videoclips und Präsentationen verwalten. Das Mobile-Modul der Lösung passt zudem bestehende Inhalte zur optimalen Darstellung auf unterschiedlichen Bildschirmen und Endgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs an.

Das überzeugte auch den Wolfsburger Automobilkonzern VW. Bereits im Jahr 2007 setzte der Berliner Adobe-Partner Aperto die erste konzernübergreifende Corporate Websie für Volkswagen um und entwickelte seitdem den Webauftritt www.volkswagenag.com in enger Zusammenarbeit mit dem Konzern fortlaufend weiter. Jetzt erfolgte die technische Migration des Auftritts auf die aktuelle Version der WEM-Lösung von Adobe.

Mit der neuen Version Communiqué 5.4 nutzt Volkswagen ein Content-Management-System mit innovativer Redaktionsoberfläche und einer modernen, standardisierten IT-Architektur“, sagt Udo Trautmann, Unit-Leiter Technik bei Aperto. Die Corporate Website versorgt die wichtigen Zielgruppen wie Kunden, Investoren, Bewerber und Medien auf einer zentralen Plattform mit allen relevanten Informationen zur Volkswagen AG. Sie bietet einen schnellen und einfachen Einstieg zu den zehn Konzernmarken, transportiert Themenschwerpunkte wie Innovation und Nachhaltigkeit und bündelt die Presseinformationen.

Aperto berücksichtigte die individuellen Anforderungen der verschiedenen Zielgruppen und empfahl seinem Kunden ein zentrales Info-Center. So findet der Nutzer mithilfe einer ergänzenden Subnavigation in der Marginalspalte Nachrichten, Reden, Publikationen, Präsentationen und Themen des Konzerns.