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Web Content Management weitergedacht

Mit schönen Webseiten alleine kann heute kein Unternehmen mehr die Kunden hinter dem Ofen hervorlocken. Deshalb beschäftigt sich jetzt Günter Krämer, Principal Solution Consultant bei Adobe, mit dem Thema „Web Content Management weitergedacht – So behalten Sie den Überblick in unserer Multi-Device-Welt“.

Denn der Adobe Experience Manager bietet weit mehr als eine klassische WCM-Lösung und kann den richtigen Inhalt für den richtigen Anwender auf dem richtigen Kanal bereitstellen. Und auch bei der Gestaltung einer Mobilstrategie hilft er. “Responsive Design” lässt sich damit ebenfalls gut umsetzen.

Doch häufig reicht das automatische Anpassen der normalen Website für das mobile Marketing nicht aus und es sind spezielle Inhalte erforderlich. Deshalb verfügt der Adobe Experience Manager neben der “Responsive Delivery” auch über Funktionen wie “Adaptive Delivery” und “In-App Delivery”. Damit können Apps in eine mobile Website einfach integriert werden.

Im Detail stellt Günter Krämer in einer Live-Demo verschiedene Komponenten der Adobe Marketing  Cloud wie das Digital Asset Management (DAM) und die tiefe Integration mit der Adobe Creative Cloud vor. Kreativ- und Marketingabteilungen können so einen gemeinsamen Workflow aufbauen, der eine deutlich schnellere Reaktion auf aktuelle Ereignisse ermöglicht.

Auch mit der Digital Publishing Suite, mit der Publikationen für unterschiedliche Endgeräte erstellt werden, gibt es eine enge Integration. Der Adobe Experience Manager kann hier als ergänzendes Redaktionssystem für einfache Textarbeiten mit Bildern und Videos dienen.

Fazit: Der Adobe Experience Manager ist ein modular aufgebautes Framework mit einer offenen Architektur. Die Ausgabe auf den verschiedenen Endgeräten und Kanälen lässt sich damit optimieren, um jeweils das beste Nutzererlebnis zu erreichen.

 

Customer Journey live: Wir gehen auf die Reise

Thomas Heinbach, Senior Consultant Social Media bei Adobe Systems, stellt mit vielen konkreten Beispielen “Fünf Schritte zu einer deutlich höheren Conversion” vor: Testen (A/B-Varianten), Segmentierung, automatisches oder regelbasiertes Targeting sowie Retargeting, intelligente Empfehlungen und Optimierung der internen Suche. Er lädt dazu die Teilnehmer der Roadshow zur Live-Demo einer Customer Journey ein: Welche Kanäle sind auf solch einer Kundenreise wie effektiv? Beeindruckend, was man da alles erleben kann.

Technisch ist vieles möglich. Aber nicht alles ist vor dem Hintergrund der Datenschutz-Diskussionen in Deutschland sinnvoll und kann schnell imagemässig nach hinten losgehen. Doch die Erfolgsquoten sind natürlich verlockend: So hat eine Retargeting-Kampagne nach einem A/B-Test bei Adobe 45% mehr Conversions gebracht. Heinbach: “Entscheidend ist immer wieder testen, testen, testen“.

Gibt es Erfahrungen, ob Kunden genervt reagieren, wenn sie zu persönlich angesprochen werden? Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, sondern ist bei jedem Unternehmen anders. Da hilft nur eines: Messen, messen, messen. Und gegebenenfalls das Targeting optimieren, wenn die Conversions sich negativ entwickeln.

Heinbachs These: “Online-Präsenzen sind heute oft noch Insel-Lösungen. Das erschwert die Webanalyse und führt zu unübersichtlichen Excel-Auswertungen. Mit dem integrierten Ansatz der Adobe Digital Marketing Suite können stattdessen sehr einfach die richtigen Handlungen abgeleitet werden“.

Bundespräsident Wulff: Keine gute Stimmung im Netz

Der “Fall Christian Wulf ” ist nicht nur in den Massenmedien Dauerthema, sondern entfacht auch im Social Web heiße Diskussionen: Knapp 48.000 Mal war der Bundespräsident seit Bekanntwerden der Kredit-Affäre Gesprächsthema in sozialen Netzwerken, Foren, Blogs oder anderen Social-Media-Kanälen. Die kritischen Beiträge überwiegen dabei deutlich – auf vier wohlwollende Kommentare kommen sechs negative. Das ergab Anfang der Woche eine Untersuchung der Hamburger Beratungsgesellschaft Faktenkontor.

Nach einzelnen Schlagworten analysiert, beschäftigt der mögliche Rücktritt des Bundespräsidenten die Internetnutzer besonders. In knapp 2.000 Beiträgen diskutierten sie im Beobachtungszeitraum darüber, ob Wulff sein Amt aufgeben sollte oder nicht – die große Mehrheit sprach sich dafür aus. Der Anruf bei Kai Diekmann bewegte die Webgemeinde ebenfalls nachhaltig. Die Verbal-Attacke auf der Mailbox des BILD-Chefs wurde in mehr als 600 Kommentaren thematisiert.

Exakte Zahlen im Brand-Dashboard

Für den meisten Zündstoff sorgt das Verhalten des Bundespräsidenten in Foren. Knapp 19.500 Mal wurde die Kredit-Affäre auf den Online-Plattformen diskutiert. Dahinter folgen Blogs mit mehr als 14.400 Treffern. Bei der Analyse relevanter Einzelquellen liegen Facebook und Twitter etwa gleichauf. Das Microblog und das Social Network liefern beide jeweils um die 2.500 Treffer. Was erstaunlich wenig ist.

Solche Zahlen sind auch für alle Marketingverantwortlichen interessant, die auf die Reputation einer Firma und ihrer Marken achten müssen. Mit Tools wie Adobe SocialAnalytics (Demo-Webcast) lassen sich beliebte Social-Media-Plattformen beobachten, darunter Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, Foren und alle anderen Orte, an denen im Web über Unternehmen und Marken diskutiert wird. Anhand von zuvor festgelegten Keywords lässt sich das „Sentiment“ bzw. die Stimmung im Netz messen. Durch die Verknüpfung von Daten aus der Webanalyse mit Adobe SiteCatalyst in einem einzigen Report, der aus aggregierten Daten besteht, können sehr viel exaktere Schlussfolgerungen gezogen werden. Geschäftskennzahlen wie Umsatzsteigerung oder Erhöhung des Markenwertes lassen sich ebenfalls in die Auswertung einbeziehen.

Eines kann aber auch die ausgefeilteste Software nicht: Die richtigen Konsequenzen aus der ermittelten Stimmung im Netz ziehen. Da ist dann doch wieder der Mensch gefragt.