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Adobe Digital Publishing Suite unterstützt jetzt auch das iPhone

Auch wenn manche Analysten meinen, dass die fehlende Unterstützung von Adobe Flash durch Apple-Geräte wie iPhone und iPad Probleme für Adobe mit sich bringt, weisen die aktuellen Zahlen in eine andere Richtung. So haben seit April 2011 über 850 Verlage und Unternehmen aus aller Welt mit der Adobe Digital Publishing Suite mehr als 1.700 Publikationen herausgebracht. Über 25 Millionen Ausgaben für iPad und Kindle Fire sowie für Android-Tablets, die damit erstellt worden sind, wurden in diesem Zeitraum heruntergeladen. Adobe übermittelt derzeit 120.000 Publikationen pro Tag an Tablet-Leser und entwickelt die Digital Publishing Suite kontinuierlich weiter, um mit den sich schnell verändernden Anforderungen des Marktes Schritt zu halten.

iPhone: Auch ohne Unterstützung für Flash sorgt Adobe für spannende Inhalte

Die Neuerungen der nächsten Generation der Digital Publishing Suite (DPS) sind unter anderem:

  • Der neue Content Viewer für das iPhone ermöglicht Medienhäusern und Unternehmen jetzt auch Veröffentlichungen auf iPhone- und iPod Touch-Geräten, in Ergänzung zu iPad, Kindle Fire und Android -Tablets. Damit steigt die Reichweite zusätzlich zu anderen Abspielgeräten auf über 220 Millionen iPhone- und iPod Touch-Nutzer weltweit.
  • Neue Möglichkeiten des Social Sharing ermöglichen es Lesern und Kunden, aus den Applikationen der Digital Publishing Suite heraus auf Facebook, Twitter und via E-Mail auf Artikel hinzuweisen. Dadurch ist eine breite Inhaltsstreuung möglich, ebenso wie ein kostenfreies Probelesen im Web-Browser, welches der Verlag kontrollieren kann.
  • Die Adobe Edge Preview ermöglicht es Designern, animierte HTML5-Inhalte zu erstellen, die mit InDesign einfach in die Digital Publishing Suite-Applikationen integriert werden können. Als Teil der jüngst veröffentlichten Adobe Creative Cloud beinhaltet die Adobe Edge Preview eine neue Funktion, mit der sich direkt aus InDesign CS6 für die DPS publizieren lässt. Die finale Version von Adobe Edge wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres verfügbar sein.

 

Tablet-Publishing: Adobe und vjoon verleihen dem Red Bull-Magazin Flügel

Die Top 10 der meistgesehenen und mit der Adobe Digital Publishing Suite produzierten Tablet-Apps werden in einem integrierten Workflow mit der Crossmedia-Publishing-Plattform vjoon K 4 realisiert. So setzen zum Beispiel die Verlagshäuser Condé Nast, NATIONAL GEOGRAPHIC, READER’S DIGEST, RED BULL und Wenner Media (“Rolling Stone”) auf diese Kombination.  „Insbesondere wenn es um periodisch produzierte Publikationen geht, ermöglicht die Integration von Adobe DPS und vjoon K4 effiziente und hochgradig automatisierte Workflows, die Verlagen, großen Konzernen, kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Agenturen Zeit und Kosten sparen“, heißt es bei dem Anbieter aus dem norddeutschen Bönningstedt.

Die Produktion von Print- und Tablet-Ausgaben ist vollständig in ein einziges Redaktionssystem integriert und die gesamte Erstellung bis hin zur Ausgabe erfolgt über standardmäßige K4-Funktionen. Die Adobe Digital Publishing Suite (DPS) übernimmt das gesamte Hosting sowie die Auslieferung für alle unterstützten Endgeräte. Zusätzlich ermöglichen die Analysewerkzeuge der Adobe Online Marketing Suite, Inhalte hinsichtlich ihrer redaktionellen Wirkung und Werbevermarktung zu optimieren. Der gesamte Ablauf in vjoon K4 erfolgt transparent, prozessgesteuert und vielfach automatisiert.

So werden die in Adobe InDesign gestalteten Layouts innerhalb des Produktionsablaufs durch vjoon K4 einfach in das gewünschte Tablet-Format (iPad, Samsung Galaxy, etc.) umgebaut, einschließlich Stilattributen und Maßeinheiten. Alle Daten – wie Layout, Texte, Bilder oder Video/Audio – werden dabei über die vjoon K4 Datenbank verwaltet und versioniert. Ändern sich Elemente, die mehrfach platziert sind, können alle entsprechenden Objekte automatisch aktualisiert werden. Auch die Umwandlung der einzelnen Layoutstrecken und die Ausgabe des kompletten Magazins im durch die Digital Publishing Suite unterstützten Folio-Format erfolgt automatisiert direkt aus vjoon K4 an den Distribution Service der DPS.

Wir haben ein schlankes Team und daher schätzen wir diese prozessorientierte Produktion – insbesondere, da unser Magazin in verschiedenen Sprachen und Ländern als Print- sowie auch als Tabletausgabe erscheint“, so Michael Bergmeister, Leiter der Herstellung, THE RED BULLETIN. Das Lifestyle-Magazin des Getränkeherstellers aus Österreich erscheint weltweit in einer Auflage von 4,6 Millionen Exemplaren in Deutsch, Englisch und Spanisch. In der iPad-Ausgabe findet der Leser die besten Geschichten aller weltweit erscheinenden Print-Editionen mit insgesamt einer Stunde Videomaterial und Multimedia-Content aus der Welt von Red Bull ergänzt.

In der perfekt auf die Bedürfnisse der User zugeschnittenen App verknüpfen wir die Medienwelten von Print, Video und Multimedia zu einem attraktiven Gesamterlebnis. Das iPad ist das ideale Endgerät für dieses wegweisende und konvergente Medienangebot“, heißt es aus dem Verlag. Um den mobilen Usern noch besser entgegenzukommen, wird der gesamte Content einmalig heruntergeladen. Dadurch ist keine permanente Internet-Verbindung erforderlich und Videos starten augenblicklich. Die iPad-Ausgabe von THE RED BULLETIN erscheint monatlich und garantiert somit topaktuelle Informationen und ein internationales Lesevergnügen in deutscher und englischer Sprache.

CES: Was bedeutet die “Aldisierung der Tablets” für die Publisher?

Seit gestern läuft mit der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die weltweit bedeutendste Fachmesse für Unterhaltungselektronik. Und eines ist jetzt schon klar: Die Tablet-PCs sind das beherrschende Thema. Laut einer Prognose des IT-Dachverbandes BITKOM wird ihr Aufwärtstrend weiter anhalten. Die Verkaufszahlen von Tablet-PCs steigen danach in Deutschland 2012 um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück. Der Umsatz legt voraussichtlich um 19 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu. “Insbesondere die vielen Apps haben dazu geführt, dass sich neue Funktionalitäten auf den Endgeräten etablieren. Gleichzeitig gibt es Verdrängungsprozesse, indem Geräte wie MP3-Player oder Videokameras immer häufiger ersetzt werden“, schätzt der BITKOM anlässlich der CES ein.

Die Bank Credit Suisse bringt ihr Kundenmagazin "bulletin" mit Hilfe der Adobe Digital Publishing Suite auf das iPad

Die Preise für die flachen Rechner purzeln ebenfalls. Kommt es also schon dieses Jahr zu einer “Aldisierung der Tablets” – wie es die Publishingexperten von schaffrath medien in Geldern am Niederrhein vermuten? Sie realisieren mit Hilfe der Adobe Digital Publishing Suite Tablet-Magazine und schätzen vor allem die plattformübergreifenden Möglichkeiten dieses Werkzeugkastens: “Die Adobe DPS stellt im Vergleich zur kostenintensiven nativen Programmierung von individuell auf jedes Betriebssystem und verschiedenen Bildschirmauflösungen angepassten Lösungen damit den Königsweg im kostengünstigen Cross Media Publishing dar.”

Auch der Redaktionslösungsanbieter vjoon aus dem norddeutschen Bönningstedt schwört auf diese Plattform. Der Grund: “Die Fragmentierung der Ausgabegeräte auch innerhalb der Zielgruppen nimmt zu, noch bevor Geschäftsmodelle entwickelt sind, die Refinanzierung versprechen.” Für Corporate Publisher und herausgebende Unternehmen bedeute das erheblichen Mehraufwand in Konzeption und Programmierung – und damit Zeit und Kosten. Mit der Integration von Adobe DPS und dem Redaktionssystem Vjoon K4 könne dagegen eine Unified Publishing-Lösung aufgebaut werden, die einen schlanken Workflow und niedrige Kosten garantiert. Verleger und Herausgeber von Kundenmagazinen profitieren dadurch in der gesamten Produktionsumgebung von durchgängigen und effizienten Prozessen.

Konkret unterstützt werden weitgehend automatisierte Magazin-Ausgaben für Tablets wie Apple iPad, Samsung Galaxy, RIM Playbook und alle auch künftigen auf Adobe AIR basierende Ausgabegeräte. Vjoon K4 übernimmt automatisiert das Umbauen der Seiten aus dem Printprodukt in beliebige Seitenformate für die Flachrechner. E-Commerce-Services ergänzen zudem die Digital Publishing Suite und helfen beim Vermarkten der Inhalte, beispielsweise über den Apple App Store oder den Google Apps Marketplace. Online-Analyse-Werkzeuge wie Adobe SiteCatalyst sorgen für Werbeerfolgskontrolle. Corporate Publisher und herausgebende Unternehmen können so das Nutzungsverhalten untersuchen und ihre digitalen Ausgaben optimieren, um letztlich Reichweiten und eventuell angestrebte Werbeumsätze zu steigern.