Posts tagged "Facebook"

Customer Experience: Was wir von Google, Apple, Facebook und Amazon lernen können

Die Tech-Riesen Google, Apple, Facebook und Amazon sind die großen Dominatoren des digitalen Zeitalters. Als GAFA werden sie gerne in einen Topf geworfen, dabei unterscheiden sich diese vier Unternehmen doch sehr voneinander. Google bietet eine breite Palette von Online-Diensten an, allen voran die Google-Suche, Apple dagegen stellt Elektronikprodukte wie das iPhone her. Facebook wiederum ist ein Social Network und Amazon vor allem ein Onlinehändler. Doch so unterschiedlich ihre Wertschöpfung auch ist, sie haben einen gemeinsamen Erfolgsfaktor: Sie alle sind bekannt für ihre herausragende Customer Experience.

Customer Experience als Wettbewerbsvorteil
Um genauer zu verstehen, was diese Customer Experience ausmacht, gebe ich Ihnen einen Einblick in meine ganz persönlichen Erlebnisse mit der großartigen Experience der vier Unternehmen.

Google
Ich kann mich noch gut an den Moment erinnern, als mich ein Kollege auf die Google-Suche aufmerksam machte. Mit einem Mal war das Internet schneller, transparenter, einfacher geworden. Die bisher verwendeten Kataloge, wie z.B. Yahoo wurden durch die überlegene Suchfunktion von Google ersetzt. Google besticht zunächst mit einer radikal einfachen User Experience und großer Qualität der Suchergebnisse. Zu einer herausragenden Customer Experience verdichtet sich das Google Erlebnis durch die integrierten und aufeinander abgestimmten Angebote, wie zum Beispiel die Suche für Videos und Bilder, die Karten- und Navigationsfunktion, Google Mail und YouTube.

Apple
Spätestens mit der Einführung des iPhones im Jahr 2007 steht Apple als Unternehmen für Innovation und Designqualität. Auch wenn das erste iPhone keinesfalls frei von Mängeln war und kaum etwas konnte, was es vorher nicht schon in irgendeiner Form gab, so wurde die User Experience doch vom ersten Tag an in den Himmel gelobt. Im Grunde gilt das für alle Apple-Produkte. Doch auch bei Apple geht die Customer Experience weit über die User Experience der Geräte hinaus.

Ein persönliches Beispiel: Als meine Zwillingstöchter im Alter von 11 Jahren unbedingt ein Smartphone haben mussten, wollte ich ihnen alte iPhones einrichten, die ich noch in der Schublade liegen hatte. Für die Apple-ID, die zur Konfiguration nötig ist, braucht man eine E-Mail-Adresse. Doch die gibt es bei den meisten Mail-Anbietern erst ab einem Alter von 13 Jahren. Was nun? Bei einer Recherche entdeckte ich die Familienfreigabe von Apple. Darüber konnte ich als Vater nicht nur die iPhones meiner Töchter einfach konfigurieren, ich kann sie auch bis heute verwalten. Die perfekte Lösung für uns.

Facebook
Mal ehrlich, wissen Sie noch, wie das Internet in der Zeit vor Facebook war? Der Einfluss des Social Networks auf die digitale Welt ist inzwischen dermaßen groß, dass es viele Dinge aus der Vor-Facebook-Zeit heute gar nicht mehr gibt. Erinnern Sie sich noch an die vielen Familienwebseiten? Jeder wollte ja „in diesem Internet“ präsent sein und da schossen diese Seiten wie die Pilze aus dem Boden – nur, um dann gefühlte zwei Jahre ohne Update zu bleiben. Mit dem Aufkommen von Facebook war das endlich nicht mehr notwendig, denn ein Statusupdate lässt sich mit dieser Plattform jederzeit und von überall aus im Handumdrehen veröffentlichen.

Amazon
Anfangs wurde Amazon als digitaler Buchhändler belächelt, doch das Einkaufserlebnis war so einfach, unkompliziert und günstig, dass schon bald vor allem die Kunden lächelten. Heute ist Amazon ein Handelsgigant für nahezu alles. Das Erfolgsrezept war und ist einfach: Amazon verspricht nicht nur günstigste Preise, schnelle Lieferungen und perfekten Service, sondern hält diese Versprechen auch. Die Summe der positiven Erlebnisse führt dazu, dass Amazon bei allen Umfragen zum Vertrauen in Handelsunternehmen die Rangliste seit Jahren anführt.

Customer Experience gibt es nicht per Knopfdruck
Also: Einfaches User Interface und Qualität der Suchergebnisse, hervorragende Geräte und ein Ökosystem inklusive Familienfreigabe, Internet und Kommunikationsplattform für alle und schließlich perfekter Service und Kulanz. Die genannten Unternehmen könnten unterschiedlicher kaum sein und doch vereint sie ein Merkmal: Kundenvertrauen und Kundenzufriedenheit. Was können wir daraus lernen? Customer Experience ist kein „one size fits all“. Sie kann nicht einfach kopiert werden, sondern ist das Ergebnis eines Optimierungsprozesses, der für jedes Unternehmen zu unterschiedlichen Ergebnissen führt. Die großen Gewinner unseres Zeitalters sind alle radikal auf die Optimierung der Kundenerlebnisse, auf Customer Experience ausgerichtet.

Wie sieht Ihre Customer Experience aus? Welche Strategie verfolgen Sie für die digitale Transformation Ihres Unternehmens? Wie wollen Sie sein? Wie Apple? Wie Google? Wie Facebook? Wie Amazon? So zu sein, ist erstrebenswert, wenn sie so profitabel und erfolgreich sein wollen. Wenn Sie aber versuchen die vier Unternehmen zu kopieren (und welches von den vieren eigentlich?), so ist das kein Erfolgsrezept, sondern lediglich eine „me too“ Strategie.

Wenn jemand von außen auf Sie zukommt und Ihnen eine generische Universallösung für die Customer Experience Ihres Unternehmens verkaufen will, dann sollten Sie äußerst misstrauisch sein. Wenn aber jemand aus Ihrem Hause auf Sie zukommt und auf Verbesserungsmöglichkeiten für Ihre Kunden hinweist, dann sollten Sie sehr genau zuhören. Aus der Old Economy kennen wir den Begriff des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Dieser Prozess dient der Optimierung von Produktionsprozessen und Produkten. Wenn wir diesen Prozess auf Customer Experience anwenden, sind wir auf dem richtigen Weg!

Bühne frei für den Facebook Marketing Rockstar

Autor: Thomas Hutter, Inhaber und Geschäftsführer der Hutter Consult GmbH

Wer an „echte Rockstars” denkt, hat in der Regel sehr schnell Legenden wie Kiss oder die Stones im Kopf. Dabei sind Rockstars längst nicht mehr nur in der Musik oder im Showbiz, sondern auch in vielen anderen Bereichen zu finden – zum Beispiel im Marketing. Marketing-Profis haben überraschend viel mit „echten” Rockstars gemeinsam. Allzu häufig stehen sie im Mittelpunkt, müssen mit ihrer Performance mitreißen und überzeugende Geschichten erzählen, ihre Marke oder ihr Produkt immer wieder neu inszenieren und nicht zuletzt aus Kunden echte Fans machen. Inspiriert von diesen Parallelen hat Adobe vier verschiedene Rockstar-Typen der Marketing-Welt identifiziert – vom Heart Melter und Creative Mastermind über den Gitarren Smasher bis hin zum Bad Boy. Da frage ich mich natürlich: Gibt es eigentlich auch den Facebook Marketing Rockstar? Und wenn ja: Was macht diesen Marketer aus?

Facebook Marketing ist ja generell eher eine der neueren Ausrichtungen innerhalb des Online Marketings und gleichzeitig, auf Grund der Vielseitigkeit der Plattform, ein sehr breites Themengebiet. Wo beginnt Facebook Marketing also bzw. was sind die unterschiedlichen Teilbereiche, die jemand beherrschen sollte, wenn er darin erfolgreich sein möchte?

Im Facebook Marketing ist gerade das Zusammenspiel von Inhalt, Kreativität, Strategie und nicht zuletzt Know-how extrem wichtig für den Erfolg. Eine gehörige Portion Empathie für das Erkennen von resonanzfähigen Themen und Inhalten, aber auch die Fähigkeit, Trends und Stimmungen zu deuten und richtig für die eigene Markenbotschaft einzusetzen, dürfte dabei eine zentrale Schlüsselrolle in der täglichen Arbeit einnehmen. Zudem ist das Verstehen von Mechaniken und Mustern exorbitant wichtig. Ebenso sind Geschwindigkeit und Agilität für den Erfolg notwendig, gepaart mit dem Wissen um die sich ständig verändernde und niemals ruhende Plattform sowie technischem Verständnis für neue Funktionen und Möglichkeiten.

Bad-Boy

Es gibt keine Rockstars mehr, die Bands sind die wahren Helden

>> Der vollständige Text von Thomas Hutter zum Thema Facebook Marketing Rockstar ist auf Onlinemarketing.de erschienen http://onlinemarketing.de/news/buehne-frei-fuer-den-facebook-marketing-rockstar 

 

Facebook-Studie: Deutsche Banken hinken hinterher

CoverFacebook ist sicher nicht alles. Auch wenn es um die Social-Media-Aktivitäten von Banken und Versicherungen geht. Doch ein Blick auf die Infografik unten lohnt sich trotzdem. Denn sie fasst die Ergebnisse der Studie „Social Media Update 2014 für Banken und Finanzinstitute“ zusammen, in der die Analyseplattform SocialBench kürzlich die aktuelle Bedeutung von Facebook für den Finanzdienstleistungsbereich untersucht hat.

Betrachtet wurden dabei die Kennwerte der offiziellen Auftritte von 40 deutschen Banken, 139 Sparkassen sowie 50 Volks- & Raiffeisenbanken über den Zeitraum 1. Januar bis 31. März 2014. Um einen ganzheitlichen Überblick über die aktuelle Situation zu gewinnen, wurden für den globalen Vergleich zusätzlich die Kennwerte von 37 internationalen Banken und Finanzinstituten auf Facebook ausgewertet.

Das Ergebnis: In den untersuchten Kategorien Fanzahl, Interaktion und das Postingfrequenz von Content können die deutschen Institute im Vergleich zu den internationalen Banken nicht mithalten. Die Sparkasse betreibt mit 80.717 Fans (Stand: 31. März 2014) den reichweitenstärksten deutschen Facebook-Auftritt der Branche. Der Durchschnittswert aller untersuchten Geldinstitute lag dagegen lediglich bei 14.248 Fans. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Fanzahl eines internationalen Facebook-Auftritts der Finanzunternehmen liegt bei 677.928.

Ähnlich die Situation bei den Interaktionen auf den Fanpages der deutschen Banken. Durchschnittlich konnten sie 1.467 Likes, Kommentare und Shares mit ihrem Content auf Facebook generieren. Der internationale Wettbewerb erreicht hier durchschnittlich 12.084 Likes, Kommentare und Shares pro Fanpage – nahezu das Zehnfache.

Als Ursache macht die Studie unter anderem aus, dass die deutschen Banken und Finanzinstitute auf Facebook weniger eigenen Content veröffentlichen als der internationale Wettbewerb. Und dass trage wiederum dazu bei, dass die Fans ebenso selten eigene Beiträge auf der jeweiligen Firmenseite hinterlassen. Immerhin: Es werden auch weniger Beschwerden gepostet. Aber da hätten die Kritiker ohnehin schlechte Karten, wenn sie auf eine schnelle Reaktion hoffen. Denn die deutschen Banken und Finanzinstitute benötigen im Schnitt 9 Stunden, um einen Nutzerbeitrag auf ihrer Fanpage zu beantworten – international sind es allerdings ebenfalls 9 Stunden.

Die Facebook-Studie ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn sie zeigt, dass viele Finanzdienstleister noch nicht wirklich in den sozialen Medien angekommen sind und auch das Digitale Marketing insgesamt optimierungsbedürftig ist.

Wie das gehen kann, wird am Donnerstag, 17. Juli 2014 im MesseTurm Frankfurt (Friedrich-Ebert-Anlage 49) beim Adobe Digital Marketing Breakfast – speziell für Banken und Versicherer – besprochen werden. Das ist die Agenda:

• Keynote: Die Finanzbranche im Umbruch – Tarik M’Rabet Moreno, Adobe

• Fachvortrag: Digitaler Vertrieb für Finanzdienstleister – Prof. Dr. Bernd Skiera, Lehrstuhl für Electronic Commerce, Goethe-Universität Frankfurt

• Fachvortrag: Digital@FS – digitale Transformation bei Banken und Versicherungen – Dr. Daniel Hüdig & André Schlieker, Accenture

• Case Study: A key to success @ UBS: ETF Marketing Plattform basierend auf Adobe Experience Manager – Andreas Dietlicher, Netcentric

• Demo: Adobe Marketing Cloud für Financial Services – Tarik M’Rabet Moreno & Peter Eiselt, Adobe

 

Trotz dieser kompakten Agenda bleibt selbstverständlich genug Zeit für Rückfragen und Networking. Die Teilnahme am Adobe Digital Marketing Breakfast – FSI in Frankfurt ist zwar kostenlos, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Deshalb noch heute einen Platz reservieren!

Die Infografik zeigt die wichtigsten Kennwerte der SocialBench-Studie noch einmal auf einen Blick:

Adobe Photoshop PDF

Was ist ein Facebook-Fan wert? 174,17 Dollar!

Zugegeben, so einfach ist es sicher nicht. Im Start-up Blog der Universität St.Gallen wurde kürzlich eine Studie des Social-Media-Dienstleisters Synacapse zitiert, die diesen Durchschnittswert nennt. Die Marketingexperten ermitteln regelmäßig diese Kennziffer und kamen bei ihrer letzten Untersuchung vor drei Jahren auf 136,38 Dollar. Mittlerweile wird der durchschnittliche Fan-Wert auf 174,17 Dollar taxiert. Wobei er für Top-Marken wie Zara, H&M, Adidas, BMW, Walmart, Levis, McDonalds oder Starbucks deutlich höher liegen kann.

Fans

Wie sinnvoll derartige Erhebungen sind, ist natürlich zu Recht umstritten. Aber die Frage nach dem Return in Investment (ROI) im Social-Marketing bleibt für viele Unternehmen trotzdem spannend. Wenn ich Geld in das Marketing in den sozialen Netzwerken stecke, wieviel bekomme ich dann wieder heraus? Und bis wann?

Klar ist: Anhänger, Fans und Follower sind gegenüber einer Marke loyaler, empfehlen sie weiter und geben mehr für sie aus. Behauptet zumindest Synacapse, die für ihre Studie mehr als 2.000 Facebook-Fans und Nicht-Fans von Marken im Januar und Februar 2013 in den USA befragt haben. Dabei wurden unterschiedliche Faktoren wie Produktkäufe, Markenloyalität, Empfehlungsfreudigkeit, Medienwert, Anschaffungskosten und Markenübereinstimmung der beiden Untersuchungsgruppen miteinander verglichen.

Eines der überraschenden Ergebnisse: Beim Automobilhersteller BMW, dessen weltweit über 13 Mio. Facebook-Fans jeweils 1613,11 Dollar wert sein sollen, besitzen nur 36 Prozent der Liker überhaupt eine der bayerischen Luxuskarossen. Interessant für jeden Marketingverantwortlichen und seine Social-Media-Strategie sind aber auf jeden Fall die ebenfalls abgefragten Motive für das “Gefällt mir” bei einer Marke. Laut der Studie sind dies:

  • Unterstützung der Marke (49 %)
  • Gutscheine oder Rabatte (42 %)
  • Regelmäßige Updates über die Marke (41 %)
  • Teilnahme an Wettbewerben und Gewinnspielen (35 %)
  • Mitteilen von guten Erfahrungen (30 %)
  • Mitteilen von generellen Interessen (30 %)

rossmann

Auch bei der Digital Marketing Academy spielt das Thema eine Rolle. In einem kostenlosen Webinar am 23.8. um 11.00 Uhr wird sich Dr. Alexander Rossmann von der Universität St. Gallen damit intensiv beschäftigen. Denn mit ihrer aktuellen Studie „Auf der Suche nach dem Return on Social Media“ sucht die Hochschule Antworten auf die offenen Fragen. Vor allem nach der Messbarkeit der Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen.

Dazu wurden Best-Practice-Beispiele unter die Lupe genommen und zahlreiche Experten befragt. Die Teilnehmer/innen an der Session in der Digital Marketing Academy erfahren als erste einige der Ergebnisse dieser brandneuen Studie. Und sie bekommen aus erster Hand ganz praktische Tipps, welche Social-Media-Strategien nachhaltig erfolgreich sind.

Deshalb jetzt sofort dafür anmelden!

Adobe entdeckt den LikeCycle: Was kostet ein Fan?

In einem Whitepaper beschreibt Jeremy Waite, Head of Social Strategy bei Adobe EMEA, den “LikeCycle“. Darunter versteht er die fünf entscheidenden Social-Marketing-Herausforderungen, mit denen sich heute die meisten Marken konfrontiert sehen. Des Weiteren macht er deutlich, dass sämtliche Marketing-Aktivitäten auf einer soliden Strategie basieren müssen, die auf einem Verständnis von Daten und Informationen beruht.

LikecycleDie meisten Unternehmen sehen sich danach bei Social Media mit folgenden Herausforderungen konfrontiert:

Welche „Likes“ suchen wir? – Wen möchten wir erreichen und warum?
Wie gehen wir mit „Likes“ um? – Verfügen wir über interessante Inhalte und eine gute Interaktionsstrategie?
Was bieten wir unseren Fans & Followers? – Kundenbindung hat für Marken häufig höchste Priorität, das Interesse der Kunden lässt sich allerdings immer schwerer aufrechterhalten.
Welchen Wert hat ein „Like“? – Die Social-Media-Strategie wird erst dann ein echter Erfolg, wenn man sich über die Rentabilität von Social Media im Klaren ist.
Was kostet ein „Like“? – Wie viel ist es uns wert, das Interesse einer Person zu wecken? Und lohnt es sich, dafür Mittel von einem anderen Kanal abzuziehen?

Bei diesem Thema geht es zwar nicht speziell um Facebook, dieses soziale Netzwerk eignet sich aber nach Meinung des Whitepaper-Autoren gut als Ausgangspunkt. Man könne den Begriff „Likes“ gerne auch durch „Follower“, „Betrachter“, „Pinner“ oder „Verbindungen“ ersetzen. “Halten Sie sich nicht mit sprachlichen Feinheiten auf. Bei der Strategie, die wir erarbeiten möchten, sollen die Menschen im Mittelpunkt stehen, nicht das soziale Netzwerk.“, schreibt Jeremy Waite. Und fährt fort: “Bei Adobe glauben wir, dass diese Fragen mit einer Lösung aus der Adobe Marketing Cloud beantwortet können. Die meisten der erläuterten Prinzipien können Sie jedoch auch mit Ihren aktuellen Tools anwenden.

LikeCycle Download

Social Media Marketing Report 2013: Wer hat die Zauberformel?

2013industryreport-coverFür den “Social Media Marketing Report 2013“, den das US-Blog Social Media Examiner nun schon zum fünften Mal veröffentlicht hat, wurden mehr als 3000 Marketingverantwortliche zu ihrer Social-Media-Nutzung und den Zukunftsplänen auf diesem Gebiet befragt.

97% der Teilnehmer setzen Social Media mittlerweile bereits in ihrem Marketing ein und immerhin 86% halten das auch für “sehr wichtig für das Geschäft“. Etwa durch die bessere Sichtbarkeit ( 89%), Trafficzuwächse auf der Website (75%), neue Erkenntnisse über den Markt (69%) oder die Gewinnung von loyalen Anhängern der eigenen Marke (65%). Die Generierung von Leads (61%), verbesserte Positionen im Suchmaschinen-Ranking (58%) oder höhere Umsätze (43%) spielen dagegen eine geringere Rolle.

Facebook liegt mit 92% an der Spitze

Bei den genutzten Plattformen für das Social Media-Marketing liegt Facebook mit 92% vorne, gefolgt von Twitter (80%), LinkedIn (70%) und Blogs (58%). Google+ erreicht bereits 42%, Pinterest 41%. In der Gunst der Marketingverantwortlichen gesunken sind Bookmarking-Dienste (nur noch 10%) und Foursquare (14%). Wenn man der Befragung Glauben schenken darf, wollen Unternehmen ihr Engagement in diesem Jahr vor allem bei YouTube (69%), Facebook (66%) und Blogs (66%) ausbauen. Ob sich in der letzten Zahl auch der aktuelle Tumblr-Boom widerspiegelt, verrät die Studie nicht.

Die befragten Entscheider nutzen auch andere Formen des Marketings wie E-Mail-Newsletter (87%), Suchmaschinenoptimierung (61%), Events (59%), PR (55%), Direktmarketing (39%), Online-Werbung inkl. SEM (38%), Printanzeigen (34%), Sponsoring (25%), Mobiles Marketing (18%), Webinare (18%), Radiowerbung (16%) und TV-Spots (11,5%). Das aktuelle Buzzword “Content Marketing” taucht in der Studie nicht explizit auf, obwohl einzelne Bereiche daraus sich in der Aufzählung wiederfinden.

social_media_channels

Nur 26% der Marketingverantwortlichen können den RoI messen

Bringt der ganze Social-Media-Rummel etwas? Das können die meisten Marketingverantwortlichen nicht sagen. Nur 26% der Befragten erklärten, dass sie den Return on Investment (RoI) ihrer Social Media-Aktivitäten messen können. Konkret am Beispiel Facebook: Lediglich 29% der Umfrageteilnehmer im B2B- und 44% im B2C-Bereich können die Effizienz von Maßnahmen in diesem Kanal belegen.

Interessant auch die Fragen, mit denen sich die Befragten selbst im Zusammenhang mit Social Media derzeit am meisten beschäftigen. So möchten 90% gerne wissen, welche Taktik am Besten funktioniert? 88% treibt die Frage um,. wie sich das Engagement des Publikums erhöhen lässt? 87% suchen nach einem Weg zur Messung des RoI und 84% wollen wissen, nach welchen Kriterien die Auswahl der passenden Werkzeuge erfolgen soll. 83% schließlich fragen sich, wie sie eine Social-Media-Strategie entwickeln können? Die Social-Media-Zauberformel ist also noch nicht gefunden und der neue Report hat sie auch nicht entdeckt. Er kann höchstens einige aktuelle Trends aufzeigen.

 

 

Mobile Videonutzung hat um 300 % zugelegt

Ein neuer Digital Index Report (PDF-Download) ist da, in dem diesmal das Nutzungsverhalten von Online-Konsumenten in Bezug auf Videos und Werbung untersucht wird. Laut der Studie werden heute über mobile Geräte 300 Prozent mehr Videos betrachtet als noch vor 12 Monaten. Die Nutzung digitaler TV Everywhere-Angebote hat sich in den USA im vergangenen Jahr verzwölffacht.

Auf Facebook werden Video-Inhalte doppelt so oft mit “Gefällt mir” markiert, geteilt oder kommentiert als sonstiger Content. In Bezug auf Video-Werbung machen pre-roll Ads bei längeren Videos 82 Prozent aller Werbeclip-Betrachtungen aus und werden damit deutlich häufiger aufgerufen als mid-role Ads oder post-roll Ads.

Die Analyse des Video-Konsumverhaltens basiert auf der Auswertung von etwa 20 Milliarden gestarteten Videos, 10 Milliarden Ads von Adobe Media Kunden und mehr als 450 Millionen Facebook Posts im Jahre 2012. Der gesamte Report kann hier heruntergeladen werden. Zusätzliche Informationen sind auch im Adobe Digital Marketing Blog zu finden.

Noch einige weitere Erkenntnisse:

  • Der Anteil gestarteter Videos über mobile Geräte hat sich im vergangenen Jahr um mehr als das dreifache von 3 Prozent auf 10,4 Prozent erhöht. 89,6 Prozent der Videos werden aber noch immer über  Desktop-Rechner abgerufen. Innerhalb der mobilen Geräte steigen die Video-Abrufe über Tablets am stärksten.
  • Die Zuschauer rufen Videos am Wochenende bevorzugt über Tablets ab. An Sonntagen finden 17 Prozent der Video-Starts über Tablets statt. Bei Betrachtung aller mobilen Geräte ist die Video-Nutzung an Montagen, Donnerstagen und Sonntagen mit je 16 Prozent am höchsten.
  • Inhalte von TV-bezogenen Medienseiten werden über alle Geräte hinweg deutlich häufiger bis zum Ende geschaut, als solche von nicht TV-bezogene Seiten. Der Traffic über Tablets steigt hier ebenfalls am stärksten. Mobile Video-Klicks steigen zudem speziell bei besonderen Sportevents um das Doppelte, beispielsweise bei den Olympischen Spielen 2012 oder dem US-College NCAA Tournament 2012.

 

Hamburg rockt das Internet: Mit Zalando, Fab, Facebook und Adobe

Am 22. Februar 2013 kommen führende Macher der Internetszene zu den “Online Marketing Rockstars” nach Hamburg. Der u.a. von Adobe gesponserte Seminar-Event ist eine Veranstaltung der Hamburg Media School und bringt im dritten Jahr Experten der Online-Marketing-Branche an der Waterkant zusammen. Sie referieren in Kurzvorträgen und Paneldiskussionen zu aktuellen Entwicklungen und Trends im digitalen Marketing.

Die Keynote hält Dr. Jeffrey Rayport, Professor an der Harvard Business School und Experte für Medien und Marketing im digitalen Zeitalter. Er legt seine Vision für das Online-Marketing der Zukunft dar. Eine rechtzeitige Kartenreservierung ist empfehlenswert: Im vergangenen Jahr war die Veranstaltung eine Woche vorher komplett ausgebucht.

Weitere Referenten sind unter anderem:

  • Christian Meermann, Marketing-Chef von Zalando, schildert die Herausforderung, Marketing-Kanäle richtig zu bewerten.
  • Roman Kirsch, Gründer und Geschäftsführer von Fab, verrät, wie man es schafft, die am schnellsten wachsende E-Commerce-Website der Welt zu werden.
  • Timm Schipporeit, Vice President der Investmentbank Morgan Stanley, diskutiert über das Kapital, das in Online-Marketing-Firmen fließt.
  • Scott Woods, Deutschland-Chef von Facebook, stellt Best Practices im Facebook-Marketing vor.

Darüber hinaus geben Experten ihr Wissen weiter über Suchmaschinenoptimierung, Real Time Bidding und Youtube-Marketing, unter anderem mit Sami Slimani alias “Mister Tutorial”. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten hier viele Hinweise, Tricks und Kniffe für ihre beruflichen Anforderungen. Ein weiterer spannender Vortrag: Prof. Dr. Thorsten Holz von der Ruhr-Universität Bochum spricht zum Thema “Hacking”. Und Ciaran O’Kane, Macher des internationalen Real Time Bidding-Blogs exchangewire, wird einige Firmen-Vertreter aus der RTB-Branche interviewen.

Trend 2013: Aus Social Media-Managern werden Data Scientists

Prognosen, Trends, Erwartungen – die Vorhersagen, wie sich digitale Welt in den nächsten 12 Monaten ändern wird, reißen nicht ab. Hier noch einige mehr aus dieser ersten Woche des Jahres 2013:

Social Media Trends 2013
7 Tech-Trends für 2013
Facebook Marketing 2013 – Was bringen die nächsten 12 Monate?
Digital Marketing Trends 2013

Eine der optisch am eindruckvollsten Trendvorhersagen stammt von Scott Galloway. Er ist Gründer des Think Tank L2 in New York und lehrt an der NYU Stern School of Business Brand Strategy und Digital Marketing.  Eine seiner spannenden 8 Thesen, die er schon bald in München auf der diesjährigen DLD-Konferenz vorstellen wird: Weil durch die Verbreitung von Social Media immer mehr interpretationswürdige Daten anfallen, werden die heutigen Social Media-Manager schon bald von Data Scientists ersetzt.

8 Predictions for 2013 from L2 Think Tank on Vimeo.

Weitere Trends, die L2 prognostiziert, sind schon länger zu beobachten. Etwa die Tatsache, dass die Grenzen zwischen Off- und Online-Welt weiter aufweichen. Die Wachstumsimpulse kommen dabei immer stärker von Seiten des E-Commerce. Rund einer von fünf Käufen würden inzwischen über ein Tablet getätigt. Die Social Media-Landschaft – so Galloway in einer weiteren Vorhersage – wird sich 2013 weiter aufsplitten: Während Plattformen wie Tumblr, Twitter und Foursquare an Relevanz verlieren, steigt die Bedeutung von YouTube, Instagram und User-generierten Inhalten. Auch Facebook als “Place to be” und Pinterest – von Galloway scherzhaft als “It-Girl” bezeichnet – liegen weiter im Trend.

Digital Marketing Trends 2013

Die ersten Tage des Jahres werden von Medien und Blogs gern genutzt, um Prognosen und Trends für die nächsten 12 Monate mitzuteilen. Da wollen auch wir keine Ausnahme machen und haben Ulrich Rohde, Marketing Manager DACH Adobe Social und AdLens bei der Adobe Systems GmbH, um seine 4 Toptrends für 2013 gebeten. Hier sind sie:

Trend 1: Mobile Devices

Für das Thema mobile Geräte unterstreicht unter anderem der letzte Adobe Digital Index Report diese Prognose. Der Bericht basiert auf der regelmäßigen Auswertung von ausgewählten anonymen und gesammelten Daten von über 5.000 Anwenderunternehmen der Adobe Marketing Cloud weltweit.

Die Ergebnisse des Berichts besagen unter anderem, dass Onlinewerbeausgaben für den Searchbereich bereits in 2012 verstärkt auf mobile Geräte wie Tablets und Smartphones umgeleitet wurden. Daraus resultiert auch die Zunahme der Conversion-Rate bei mobilen Betriebssystemen. Auch einer der wachstumsstärksten Bereiche, nämlich das Markenengagement über Facebook, findet inzwischen verstärkt via mobiler Geräte statt. Für 2013 wird erwartet, dass der mobile Datenverkehr über Tablets und Smartphones auf 20 Prozent der bezahlten Search-Klicks anwachsen wird. Marketingexperten werden (und sollten) folglich zunehmend maßgeschneiderte Kampagnen für diese Plattformen fokussieren.

Trend 2: Integrierte Lösungen

Gleichzeitig ist mobile Datennutzung Auslöser und Triebfeder des zweiten Trendthemas für Digital Marketiers: Die Produktion und Auslieferung integrierter Lösungen. Integration umfasst in diesem Zusammenhang nicht nur Initiativen und Maßnahmen im digitalen Marketing, sondern auch die zugrundeliegenden Technologien.

So gilt es also die Teilbereiche Content Management von Webseiten, Datenbanken für Produkte und Inhalte, Virtualisierungslösungen für Waren und Dienstleistungen sowie hochskalierbare Datenanalyse-Systeme für Traffic und Nutzerprozesse auf jedem Endgerät zu integrieren. Hinzu kommen Variantenoptimierung für alle Angebote und das Kampagnenmanagement. Im Endergebnis geht es also darum, den Nutzern eine einzigartige Erfahrung über alle Gerätearten hinweg zu liefern und als Werbetreibender dabei die volle Transparenz darüber erhalten, was auf den Angeboten, ob stationär und mobil, passiert.

Dabei genügt es jedoch nicht, unterschiedliche Komponenten zu einem größeren Ganzen zusammenzubauen. Entscheidend ist, einen konsolidierten Datenaustausch über die unterschiedlichen Schnittstellen zu gewährleisten, um so das “Big Picture” zu erhalten.

Trend 3: Big Data

Big ist auch das Stichwort für den Trend Nummer 3 im Digital Marketing 2013: Big Data ist in aller Munde. Die Bedeutung der schier unüberwindbaren Datenberge, die sich in Unternehmen, nicht zuletzt über das Web, angesammelt haben und denen nun mit neuen, intelligenteren Lösungen zu Leibe gerückt werden muss, um ihr volles Potenzial zu heben, liegt auch für das Marketing auf der Hand. Moderne Technologien ermöglichen es, Daten zu jedem beliebigen Aspekt des Lebens zu sammeln und zu speichern.

Im Falle von Werbung und Marketing betrifft dies detaillierte Informationen über das Konsumentenverhalten im Internet, zu Vorlieben und Interessen. Marketiers können aus diesen Erkenntnissen verschiedenste Vorteile ziehen, indem sie die Kunden etwa genau zur richtigen Zeit im richtigen Kontext ansprechen können. Um dies zu erreichen, ist jedoch eine Vielzahl an Daten auszuwerten. Auch dafür bedarf es integrierter Technologien wie Werkzeuge für soziales und mobiles Marketing, Analyse, Personalisierung etc. Plattformübergreifende Kampagnen müssen so ausgewertet werden, dass die dort gesammelten „Big Data“ in nutzbare Informationen umgewandelt werden.

Trend 4: Product Listing Ads

Der Übergang von Google Shopping Listings auf die bezahlten Product Listing Ads (PLA) hat viele Marketiers bereits in 2012 beschäftigt. Google hatte zum breiten Betatest aufgerufen und wird das Feature am 13. Februar 2013 für alle Anzeigenkunden zur Verfügung stellen. Bereits heute fließen 10 Prozent der Ausgaben für das Suchmaschinenmarketing dorthin, mit einem durchschnittlichen ROI von 119 Prozent. Um von diesen Erfolgen profitieren zu können, müssen Händler ihre Suchergebnisse möglichst genau an die Suche der User anpassen und damit auch beim Bidding strategisch vorgehen. Dieser erhöhten Komplexität lässt sich mit den richtigen Werkzeugen begegnen. Zu den wenigen Bid Management-Systemen, die das Feature bereits heute implementiert haben, gehört Adobe AdLens. Damit lässt sich der anspruchsvolle Workflow effizient umsetzen, indem sich die Bids an die jeweils individuelle Suche anpassen. Wer bereits heute diese Chancen nutzt, verschafft sich einen enormen Vorsprung für 2013.

Fazit:

Auch 2013 bleibt das Spielfeld des Digitalen Marketing nach wie vor dynamisch, und den Verantwortlichen werden die Hausaufgaben bis auf Weiteres nicht ausgehen. Es bleibt spannend, wohin die Reise letztendlich geht, wenn erst diese Hürden auf breiter Front erfolgreich genommen sind.