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Weihnachten und viel Spaß: So gelingt die optimale Online-Kundenansprache

Ich bin diese Woche gerade erst wieder vom Web Summit in Dublin zurückgekommen, auf dem die führenden Köpfe verschiedener Branchen (über 20.000) über Bier, interessante Leute und vor allem über neue Technologien diskutiert haben. Der Spaß, oder „craic“ wie die Iren sagen, war riesig!

Von Oculus Rift-Livedemos über kleine Skateboard Start-Ups bis hin zum Sportartikel-Hersteller Nike, der Best Practices aus der Software Entwicklung vorstellte – das Herz eines jeden Technologie-Geeks machte vor Ort Sprünge. Doch ein Thema überlagerte alle anderen: Der Kunde – und immer häufiger der mobile Kunde – steht an erster Stelle. Das mag offensichtlich erscheinen, aber es ist kaum zu glauben, wie viele Business-Entscheidungen mithilfe von Prozess- oder Produktoptimierung getroffen werden und nicht auf der Basis dessen, was Kunden tatsächlich denken, machen und suchen.

Die Kunden waren schon immer im Herzen der Adobe-DNA und besonders in der Weihnachtszeit finden wir es entscheidend, dass unsere eigenen Kunden – die Marketer – die mobilen Muster und Verhaltensweisen ihrer Kunden besser verstehen.

19,3 Prozent der gesamten Onlineverkäufe in Europa erfolgen dieses Jahr in der Weihnachtszeit (ein Wachstum von 10 Prozent gegenüber 2013). Dementsprechend haben wir verstanden, dass es immer wichtiger wird, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Online-Kundenerlebnisse konkret erstellt werden müssen.

Darüber hinaus hat das Online-Weihnachtgeschäft in Europa dieses Jahr an den umsatzstärksten Tagen ein Volumen von insgesamt 2,1 Milliarden US-Dollar: Mobile Shopping wird in Europa mit 38 Prozent dynamischer wachen als in den USA, der Einkauf per Smartphone, Tablet & Co. legt in Dänemark sogar um 56 Prozent zu. Großbritannien wird dieses Jahr über Weihnachten den höchsten Prozentsatz an mobilen Käufern haben – jeder Vierte shoppt dort mobil.

Es versteht sich fast von selbst, dass immer mehr Verbraucher aufgrund der größeren und helleren Screens ihre Weihnachtseinkäufe mobil tätigen. Das kontinuierliche Wachstum des mobilen Traffic gekoppelt mit aktuellen Entwicklungen im Bereich Mobile Beacons und Mobile Payment macht ein nahtloses und treffendes Kundenerlebnis von offline zu online zwingend notwendig.

Heute stellen wir den „Adobe Digital Index 2014 Online Holiday Shopping Forecast“ vor, dieser basiert auf der Analyse von mehr als einer Billion Page Visits auf Einzelhandels-Webseiten der vergangenen sieben Jahre von 5.000 Unternehmen, die die Adobe Marketing Cloud nutzen. Dieser Report sollte ziemlich genaue Prognosen zum Online-Weihnachtsgeschäft treffen und macht daher mit Blick auf Ihr Marketing ziemlich gute Laune.

Ob Sie ein europäischer Einzelhändler sind, der sich fragt, wann die Kunden anfangen zu shoppen, wann die Weihnachtsverkäufe ihren Höhepunkt haben werden oder Sie die mobilen Muster und die durchschnittlichen Online-Weihnachtsausgaben untersuchen wollen – schauen Sie in den vollständigen Adobe Digital Index-Report oder auf CMO.com, um detaillierte Vorhersagen und Einsichten zu den Konsumenten in Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, Schweiz, Großbritannien zu bekommen.

Haben Sie noch Fragen? Sie finden mich auf Twitter unter @mrzablan.

Fröhliche Weihnachten und lassen Sie den Marketing-Spaß beginnen.

Mark

Infografik: Black Friday, Cyber Monday – Online-Weihnachtseinkäufe über mobile Geräte verdoppeln sich

Heute wird in den USA und Kanada Thanksgiving gefeiert und gleichzeitig die Weihnachtssaison im Handel eröffnet. Mit dem Black Friday (23.11.2012) und dem Cyber Monday (26.11.2012) stehen die umsatzstärksten Tage des Jahres bevor – durch zahllose Sonderangebote angekurbelt. Die neue Studie „Adobe Digital Index 2012 Online Shopping Forecast“ prognostiziert für die diesjährige Vorweihnachtszeit einen erheblichen Anstieg der Online-Käufe.

Die Analyse, die das Kaufverhalten in Europa und den USA in den vergangenen Jahren untersucht hat und aus den gewonnenen Daten eine Prognose für das Weihnachtsgeschäft 2012 ableitet, stellt auch einige Unterschiede im Kaufverhalten zwischen den USA und Europa fest. So beginnen die Europäer früher mit ihren Weihnachtseinkäufen als die Amerikaner und beenden ihre Shopping-Touren oftmals auch später in der Neujahrswoche mit dem Einlösen von Gutscheinen. Während in den USA an speziellen Tagen wie “Black Friday”, “Cyber Monday”, “Green Monday” (10.12.) oder “Free Shipping Day” (17.12.) besonders viel gekauft wird, bleiben die Umsatzraten in Europa über eine längere Zeit konstant.

Der Einzelhandel diesseits des Atlantiks registrierte bereits seit Anfang November einen Anstieg der Online-Einkäufe um insgesamt 150 Prozent. Ab der letzten Novemberwoche wird ein weiterer Anstieg des täglichen Umsatzes um 25 Prozent erwartet. Die Umsatzraten bleiben dann für etwa drei Wochen stabil, bevor sie in den 10 Tagen vor Heiligabend wieder zurückgehen.

Für die Studie wurden mehr als 150 Milliarden Besuche auf den Webseiten von 500 amerikanischen (60 Prozent) und europäischen (40 Prozent) Einzelhandelsunternehmen der vergangenen sechs Jahre ausgewertet. Mit der Adobe Digital Marketing Cloud gelang es, die Vielzahl von Daten führender Einzelhändler zu analysieren, bestimmte Muster herauszufiltern und mit Hilfe von Algorithmen die zukünftig zu erwartenden Ergebnisse zu berechnen. Einzelne Unternehmen können damit für sich “Big Data” für das Predictive Marketing nutzbar machen.

Die Studie verdeutlicht auch den anhaltenden Trend zur Nutzung mobiler Geräte. Einkäufe über Smartphones, Tablets oder E-Reader werden demnach in Europa im Vergleich zum Vorjahr von 6 auf 12 Prozent steigen. Das stärkste Wachstum im mobilen Bereich verzeichnet Großbritannien mit prognostizierten 13 Prozent. Besonders stark sollen laut der Prognose die Einkäufe via Tablet steigen. In Deutschland werden sie in diesem Jahr voraussichtlich 5 Prozent der Online-Käufe ausmachen – eine Steigerung um 150 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den Tablets liegen die Briten mit erwarteten 8 Prozent an den in Großbritannien online getätigten Einkäufen europaweit vorne.

Enorme Zuwächse sind auch für die Zugriffe aus Social Networks auf die Online-Shops zu erwarten: Die Prognose geht hier von einer Verdoppelung aus. Der Anteil von Pinterest soll dabei von 7 Prozent im letzten Jahr auf 14 Prozent 2012 steigen. Aber die Big-Data-Analyse verrät noch mehr: Entgegen der Erwartung, dass es die größten Rabatte am Thanksgiving-Wochenende gibt, finden die wirklich lukrativen Deals erst in der Woche vor Weihnachten  statt – zumindest in den USA. Schnäppchenjäger sollten also etwas Geduld mitbringen.

Die Prognosen zum Online-Shopping sowie die tatsächlich realisierten Ergebnisse können in Echtzeit auf einer neuen interaktiv gestalteten Webseite verfolgt werden, die kontinuierliche Beobachtungen und Updates des Kaufverhaltens während der Vorweihnachtszeit liefert. Weitere Details der Studie zeigt auch diese Infografik:

Neue Benchmark-Studie vergleicht Digital-Marketing-Strategien

Laut den Untersuchungen des Performance-Marketing-Spezialisten Efficient Frontier haben die Unternehmen im vierten Quartal 2011 bereits 2,7 Prozent ihres Gesamtmarketingbudgets allein für digitale Werbung in Facebook ausgegeben. Dazu kommen noch diverse andere Social-Media-Kanäle. Auch die Ausgaben für Suchmaschinenmarketing wurden laut dieser Studie im vierten Quartal 2011 erneut deutlich gesteigert.Gegenüber dem vorherigen Quartal um satte 40 Prozent.

Nach einer schon etwas älteren Prognose von Forrester Research soll der Anteil der Ausgaben für Online Marketing bis 2014 auf 21% des gesamten Marketingbudgets ansteigen. Dabei gibt es eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten, sein Geld auszugeben. Somit wird es umso wichtiger, beurteilen zu können, mit welchen Maßnahmen sich die Konversionsraten am effektivsten steigern lassen.

Die Adobe Digital Marketing Optimization Studie 2012 soll hier Licht ins Dunkel bringen und die Strategien unterschiedlicher Unternehmen auf diesem Gebiet miteinander vergleichen. Im letzten Jahr nahmen weltweit über 2.000 Experten aus den Bereichen Handel, Agenturen, Medien, Fertigung und High-Tech an dieser Befragung teil, die inzwischen als wichtige Entscheidungshilfe für Online-Marketing-Investitionen und -Strategien gilt.

Alle Teilnehmer an der “Adobe Digital Marketing Optimization Studie 2012” erhalten als kleinen Dank einen Report mit Best Practises und Antworten auf sämtliche Fragen zum Thema Konversion, wie beispielsweise:

  • Auf welche Maßnahmen konzentrieren Marketiers ihre Investitionen?
  • Welche Optimierungsstrategien zur Steigerung der Konversionsraten werden priorisiert?
  • Welche Methoden nutzen Firmen, um die Besucherzufriedenheit ihrer Website zu verbessern?

Der Fragebogen muss bis spätestens zum 25.01.2012 ausgefüllt werden. Nur wenn viele Marketingexperten mitmachen, kommen aussagekräftige Ergebnisse aus dieser Studie heraus, die dann allen Teilnehmern nutzen.