Posts tagged "Vortrag"

Der Frühling ist da: Umsatzwachstum durch Digital Gardening

E-Commerce ist bei vielen Unternehmen heute noch ein wildwucherndes Dickicht. Wir verwandeln das in ein Blütenmeer, in dem jeder Kunde seine Lieblingsblumen findet.” Mit diesen Worten kündigt Dietmar Dahmen, Chief Creative Officer der internationalen Digitalagentur ecx.io, seinen Vortrag auf dem Adobe Summit vom 24. bis 25.4.2013 in London an, und lädt am Donnerstag, den 25.4. um 14:40 Uhr in den “Digitalen Garten” ein.

In seiner Präsentation will er zeigen, wie sich Kunden von Unternehmen nachhaltig zum Bleiben, Erforschen und Einkaufen auf den eigenen Webseiten auffordern lassen. “Digitale Kommunikation verändert die Art, wie Menschen arbeiten, entscheiden, handeln und einkaufen. Sie verändert auch die Wahrnehmung von Marken, Verbrauchern und Marketing“, sagt Dahmen, der seine Zuhörer auf den aktuellen Stand dieser Entwicklung bringen und sie einen Blick auf die Zukunft digitaler Kommunikation werfen lassen möchte. Nach Auffassung des Marketing-Experten ist es schon heute eine Herausforderung für etablierte Unternehmen, diese digitale Transformation zu überstehen und von ihr zu profitieren.

Beim Adobe Summit kann man aber noch weitere Senkrechtstarter im Digital Marketing kennenlernen. Über 100 Branchenexperten, innovative Köpfen und Marketing-Spezialisten berichten von neuen Trends in den Bereichen Social Media, Mobil und Video und verraten außerdem Best Practices für digitales Marketing, Kundenkonversion, Attribution, Analysen, Werbung und Content-Management.

Diese Keynote Speaker sind unter anderem dabei:

  • Felix Baumgartner, Extremsportler: Der Mann, der den Sprung vom Rande des Weltalls gewagt und dabei die Schallmauer durchbrochen hat. Baumgartners Rekordsprung im Rahmen des Projekts “Red Bull Stratos” schlug unglaublich hohe Wellen in den sozialen Netzwerken. In London ist er live zu erleben.
  • Stefan Olander, VP Digital Sport, Nike: zeichnet verantwortlich für die globale Strategie, um Athleten mit neuen Technologien zu unterstützen, und hat die Kanäle zum Endkunden weiter entwickelt. Gemeinsam mit Ajaz Ahmed (AKQA) hat er den Bestseller Velocity verfasst, in dem die beiden Autoren 7 neue Regeln für eine zunehmend digitale Welt aufstellen.
  • Ajaz Ahmed, Gründer und CEO, AKQA: gründete AKQA mit 21 Jahren, um Unternehmen bei der digitalenRevolution zu unterstützen. AKQA hat einige der prägendsten digitalen Produkte, Dienste und Ideen entworfen.
  • Loïc Le Meur, Gründer, LeWeb: zählt laut Wall Street Journal zu den 25 führenden europäischen Persönlichkeiten im Bereich
    Technologie und laut Business Week zu den 25 einflussreichsten Persönlichkeiten im Web.
  • Alain Heureux, President und CEO, IAB Europe: ist President und CEO des Interactive Advertising Bureau Europe, dem Fachverband zur Förderung von interaktiven Werbemärkten. IABEurope vertritt die Interessen von über 4.500 Mitgliedern.
  • Brad Rencher, General Manager, Digital Marketing, Adobe: ist für Digital Marketing bei Adobe und damit für einen der weltweit größten SaaS-Geschäftsbereiche eines Unternehmens zuständig.
  • Rob Giglio, VP Worldwide Retail und E-Commerce, Adobe: ist für das Vertriebsgeschäft mit fast $ 1 Milliarde Umsatz zuständig, das den Verkauf von Adobe Produkten an Einzelpersonen über direkte und indirekte Kanäle umfasst.

Lead Management Summit: Mit Marketing-Automation und Content-Marketing zu neuen Kunden

Am Mittwoch ist nicht nur offizieller Frühlingsanfang (wenn man das auch beim Blick auf die Wettervorhersage kaum glauben mag), in München beginnt an diesem Tag auch der erste Lead Management Summit.  Am 20. und 21. März 2013 wollen sich dort im Hilton Hotel Marketing- und Vertriebsleiter sowie Kommunikationsspezialisten damit beschäftigen, wie man Kunden genau zum richtigen Zeitpunkt abholt und mit relevanten Informationen versorgt.

Marketing-Automation, Content-Marketing und Lead Management sind heute essentielle und zentrale Themen für B2B-Marketing-Verantwortliche. Beim Lead Management Summit  werden (Anwender-) Strategien vorgestellt, wie sich entsprechende Prozesse optimieren lassen und der Marketingerfolg messbar gesteigert werden kann. In den Workshops erarbeiten die Besucher und Referenten hilfreiche Methoden, wie man Kunden ohne Push-Kommunikation, sondern mittels Inbound- und Content-Marketing erreicht.

Data Driven Marketing ist mehr als ein Trend. Relevante Metriken sind kritische Erfolgsfaktoren für nachhaltigen Marketingerfolg“, sagt Andreas Helios, Sr. Group Manager Enterprise Marketing Central Europe bei Adobe Systems. In seinem Vortrag am Donnerstag, den 21. März 2013 um 13:30 Uhr verspricht er Einblicke in die Prozesse und Kennziffern.  Als Experte für Data Driven Marketing befasst Andreas Helios sich nicht nur mit verschiedenen, spezifischen Marketing- und Optimierungs-Ansätzen mit Hilfe der Lösungen aus der Adobe Marketing Cloud, sondern verfolgt auch das große Bild im Sinne des Big Data-Konzepts.

Predictive Marketing: Mit vorausschauender Planung zielgerichteter Handeln

Ist Predictive Marketing mehr als nur ein Schlagwort?“ will Christian Byza von Adobe Systems in Hamburg wissen und befasst sich in seinem Vortrag mit der “Multi-Channel-Media-Optimierung in Zeiten von Social Marketing“.

Der Adobe Media Optimizer (vormals AdLens) ermöglicht als Bestandteil der Adobe Marketing Cloud die Analyse großer Datenmengen in Bezug auf das Verhaltensmuster von Kunden. Diese Funktionen für das Predictive Marketing helfen dabei, schnell die relevantesten Details innerhalb der immer größer werdenden Masse an Informationen zu identifizieren und historische Daten zur Vorhersage künftiger Ergebnisse zu nutzen. So erhalten Verantwortliche im Bereich digitales Marketing bessere Möglichkeiten für zielgerichtete Analysen und eine vorausschauende Planung.

Die zentrale Herausforderung dabei: Aus der ungeheueren Menge verfügbarer Daten müssen die wichtigsten Informationen in Echtzeit herausgefiltert und genutzt werden, solange sie noch aktuell sind. Nur so wird aus Big Data tatsächlich eine Chance für das eigene Geschäft.

Im Detail gibt es mehrere Möglichkeiten: Zentrale Kennzahlen lassen sich in verschiedenen fiktiven Szenarios durchspielen, um zu sehen, welchen Einfluss die Veränderungen auf Geschäftskennzahlen wie den Auftragseingang und den Umsatz haben. Es können Prognosen zu Kampagnen-Ergebnissen für Suchmaschinen-Marketing, Social Networks und Display-Werbung erstellt und der Media Mix optimiert werden, um einen besseren RoI bei Multi-Channel-Kampagnen zu erzielen.

Zudem lassen sich Einflussfaktoren für eventuelle Risiken oder Abweichungen ausfindig machen, um entsprechend die Marketing-Strategie anzupassen. Identifiziert werden können auch Interaktionen wie Kommentare oder Produktbewertungen, die die höchste Wahrscheinlichkeit zur Konversion bieten.

Christian Byza zeigt am Beispiel des Bid-Management, wie der Adobe Media Optimizer funktioniert. Werbetreibende können damit entweder mehr aus ihren gebuchten Keywords herausholen oder Kosten sparen. “Trotz dieser Technologie darf man als Marketingverantwortlicher aber nicht sein Gehirn abschalten”, warnt der Experte. Zum Abschluss geht Byza auf die in Deutschland seit letzter Woche neuen Google Product Listings Ads (PLAs) ein und stellt zwei Fallbeispiele vor. Dazu gibt es auch ein kostenloses Whitepaper von Adobe, in dem das Verfahren im Detail erläutert wird. Und hier ist die Präsentation von der Roadshow.

Wichtig ist nicht die Art des Marketings, sondern der ROI

Der nächste Referent Hartmut König kann mit seinem Vortrag direkt an seinen Vorredner anknüpfen. Unter dem Titel “Offline war gestern – Wie sie Ihre Zielgruppe heute erreichen” zeigt er u.a. Möglichkeiten für das Predictive Marketing. Dabei werden große Datenmengen (“Big Data“) auf bestimmte Verhaltensmuster von Kunden analysiert und die relevantesten Details zur Vorhersage künftiger Ergebnisse genutzt.

König, Head of Solution Consulting bei Adobe, stellt “Hartmut Digital Self” (sein digitales Abbild im Web) vor und zeigt am persönlichen Beispiel, welche Spuren er selbst im Social Web hinterlässt. Und er erklärt, wie Marketingverantwortliche mit der geschickten Nutzung dieser Informationen ihn als Kunden gewinnen können. Seine These: “Es gibt heute kein reines Offline-Geschäft mehr“. Verbraucher informieren sich – zumindest bei größeren Investitionen wie z.B. bei einem Rennrad – zuvor im Web, bevor sie im stationären Geschäft einkaufen. Produktkonfiguratoren sind dabei ein gutes Mittel, um Kunden zu gewinnen.

Drei Schritte sind laut König für ein erfolgreiches Digitales Marketing notwendig: Analytics, Optimierung mit Hilfe von Tests und die bessere Steuerung des Werbeaufwands. Wo soll man investieren? Display-Werbung? Suchmaschinen-Marketing? E-Mail? Social Media Marketing? Hartmut König: “Wichtig ist nicht die Art des Marketings, sondern der Return of Investment“.

Für alle Digital-Marketing-Kanäle bietet Adobe Werkzeuge an, mit denen die Ausgaben optimiert und die Conversions gesteigert werden können. Hartmut König stellt sie nun im Detail vor. Sein Fazit: “Digital Marketing ist heute meß- und belastbar und lässt sich besser optimieren“. Man muss es nur tun.

Diskussionsstoff auf der E-Commerce-Messe Internet World

Zum 16. Mal öffnet vom 27.-28. März die Internet World in München ihre Tore. Unter dem Motto „Die Zukunft des E-Commerce“ sollen die Besucher dort von den rund 200 Ausstellern in 2 Hallenpraxisrelevante Tipps für ihr Business von morgen” erhalten. Auch auf dem zweitägigen “Internet World Kongress“, der parallel stattfindet, gibt es jede Menge Erfolgsstories aus der Praxis.

Sucharita Mulpuru: "Facebook-Commerce funktioniert nicht"

Für Diskussionsstoff wird vermutlich Keynote-Speakerin Sucharita Mulpuru sorgen. Die Chefin des US-Marktforschers Forrester Research erhitzte schon im vergangenen Jahr die Gemüter der Branche, als sie postulierte, dass Shoppen auf Facebook nicht funktioniere. „Es ist, als wolle man Leuten, die in einer Bar mit Freunden herumhängen, Dinge verkaufen“, warnte sie. Inzwischen bestätigen etliche große Online-Händler diese frühe These – und machen die Schotten ihrer Facebook-Shops wieder dicht. Sucharita Mulpuru wird in diesem Jahr in ihrem Vortrag erläutern, welche Trends aktuell den amerikanischen E-Commerce beschäftigen, und lüftet so den Schleier darüber, womit sich Webhändlern in Deutschland in rund zwölf bis 18 Monaten auseinander setzen müssen.

Einen Blick in die Zukunft des Digital Marketing kann man auch am Stand von Efficient Frontier (B 039) bekommen. Seit Januar 2012 ist der weltweit tätige Anbieter für Performance-Marketing-Technologien und -Services für werbungtreibende Unternehmen und Agenturen ein Unternehmen von Adobe. Auf der Münchener E-Commerce-Messe ist zu sehen, wie seine Lösungen zur technischen und strategischen Optimierung großvolumiger Kampagnen in den digitalen Marketing-Kanälen Suchmaschinenmarketing, Display und Social Media künftig in die Digital Marketing Suite integriert werden. Deshalb sind neben den Efficient-Frontier-Experten auch noch weitere Digital-Marketing-Fachleute von Adobe in München dabei und freuen sich über Gespräche mit interessenten Fachbesuchern.

Adobe auf der Social Media Week: Aus Daten gute Geschäfte machen

Die weltweite “Social Media Week” letzte Woche war wieder ein voller Erfolg. Weltweit hatten sich mehr als 110.000 Menschen für die zahllosen Veranstaltungen registriert.  Zwölf internationale Metropolen in Europa, Nord- und Südamerika und Asien waren diesmal die Gastgeber. In Deutschland fand die “Social Media Week” erstmals in Hamburg statt. Auch hier ziehen die Veranstalter ein positives Fazit:  125 Sprecher und Referenten in 88 Veranstaltungen, 5.200 registrierte Besucher und mehr als 3.000 Teilnehmer an den Livestreams – das sind die Zahlen.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hieß im Rahmen eines Panels zum Thema “Wertewandel, Social Media und Politik” die Veranstaltung persönlich willkommen und warb für die Hansestadt: “Seit Jahrhunderten ist unser Hafen Umschlagplatz nicht nur für Waren, sondern auch für Informationen“. Die Keynote hielt am 14. Februar Ben Scott, Innovationsberater der US-Außenministerin Hillary Clinton. Auf seinen Vortrag zum Thema „Open Government and Technology in State Craft“ folgte eine Diskussion mit Dr. Thilo Weichert, dem Datenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein.

Der sorgte kürzlich bundesweit für Aufsehen, weil er Unternehmen, die Facebooks „Like-Button“ auf ihren Websites einbinden, vorwarf, dem Social Network damit das „automatische Abgreifen“ von Nutzerdaten zu ermöglichen. Auch zahlreiche Hamburger Firmen, darunter die Techniker Krankenkasse, XING, Facebook, Spiegel Online und myTaxi öffneten den Besuchern der “Social Media Week” ihre Türen, gaben exklusive Einblicke und standen für Diskussionen zur Verfügung. Einen kleinen Überblick gibt dieser gemeinsame Blogbeitrag.

In San Francisco beteiligte sich Adobe ebenfalls aktiv an dem Event und organisierte einen Tag zum Thema “Social data and Analytics”. Die vollgepackte Tagesordnung beschäftigte sich vor allem damit, wie die Social Media-Meßmethoden den nächsten Quantensprung schaffen. Nämlich den, wie aus den gesammelten Daten in den sozialen Netzwerken Rückschlüsse für die Geschäftsstrategie gezogen werden können.   Unter den Referenten waren Ann Lewnes, Senior Vice President Global Marketing bei Adobe, Jeremiah Owyang und Susan Etlinger von der Altimeter Group, John Yi von Facebook  und Social-Media-Praktiker von SAP, Cisco, eBay und Intel.

Alle Mitschnitte ihrer Beiträge gibt es hier.