Wie Asos den Online-Modemarkt mit Hilfe der Webanalyse aufmischt

Asos wurde im Juni 2000 gegrün­det und ist der größte unab­hängige Online-Fash­ion- und Beau­ty-Shop in Großbri­tan­nien. Mit über 60.000 Marken- und Own-Label-Pro­duk­te für Damen – inklu­sive Klei­dern, Schuhen, Schmuck, Lin­gerie und Beau­ty. Und Her­ren – inklu­sive Jeans, T-Shirts, Schuhen und Hem­den rollt der E-Com­merce-Anbi­eter den Mode­markt auf der Insel auf und set­zt jet­zt zum Sprung nach Deutsch­land an.

Nach­dem bere­its im ver­gan­genen Jahr ein Verkaufs­büro in der deutschen Haupt­stadt eröffnet wurde, soll Ende Juli ein eigenes Ver­sandzen­trum in Großbeeren bei Berlin seine Arbeit aufnehmen, das Same-Day-Deliv­ery anbi­eten kann. In Großbri­tan­nien hat das Unternehmen einen Anteil von sieben Prozent am Online-Mode­markt und set­zte im ersten Hal­b­jahr des Geschäft­s­jahres 2013/14 569 Mil­lio­nen Euro um. 61 Prozent der Verkäufe wur­den laut Unternehmensgeschäft­szahlen außer­halb des Heimat­mark­tes UK erzielt – in 234 Län­dern. In Deutsch­land liegt Asos nach eige­nen Angaben auf Platz vier der Online-Mod­e­händler – hin­ter Zalan­do, H&M und Bon­prix.

1000heads_Adobe_ASOS_TwitterAuf dem Adobe Sum­mit in Lon­don am 14./15. Mai wird David Williams von Asos zum The­ma „Dig­i­tal Ana­lyt­ics“ sprechen. Als Head of Cus­tomer Intel­li­gence ist er für die Ana­lyt­ics- und Data Sci­ence-Teams des glob­alen Online-Mod­e­händlers ver­ant­wortlich. Im Inter­view mit Dig­i­tal Europe ver­rät er seine Sicht auf die aktuellen Trends im Online-Mar­ket­ing:

Was sollte sich ändern?

E-Com­merce-Anbi­eter dür­fen ihre Kun­den nicht als “Cook­ies” ver­ste­hen, son­dern müssen sie als Indi­viduen ansprechen. Mit der zunehmenden Nutzung von mobilen Endgeräten und deren wach­sender Zahl geht eine Menge an Erken­nt­nis­sen ver­loren, wenn man die Cus­tomer Jour­ney nicht ganzheitlich betra­chtet. Die einzel­nen Teile zusam­men­zubrin­gen – das ist der Schlüs­sel­trend im Jahr 2014.

Was erwarten Sie vom Adobe Sum­mit in diesem Jahr?

Span­nende Diskus­sio­nen mit gle­ich­gesin­nten Per­sön­lichkeit­en und eine Vorschau auf das, was wir von Adobe in den näch­sten Monat­en erwarten dür­fen. Die Sneak Pre­views sind immer ein beson­der­er Höhep­unkt der Ver­anstal­tung. Aber auch die Rückschau auf neue Fea­tures in den Lösun­gen, die ich noch gar nicht mit­bekom­men habe.

Und über was wer­den Sie in Ihrer Präsen­ta­tion reden?

Es geht um die Weit­er­en­twick­lung der Ana­lyt­ics-Prax­is, unsere Lernkurve und wie man das Assess­ment-Tool von Adobe für das Bench­mark­ing des eige­nen Teams nutzen kann – wir geben dabei einige span­nende Insights und bericht­en über Erfahrun­gen mit diesem Prozess in unserem Unternehmen.

Was ist daran so span­nend, mit solchen Kun­den­dat­en zu arbeit­en?

Die Vielfalt und Band­bre­ite – sowohl bei den Dat­en als auch der Prob­leme, die wir damit lösen wollen. Wir haben keine Zeit zum Aus­ruhen, die Arbeit ist sehr unter­schiedlich und wir kön­nen mit unseren Erken­nt­nis­sen tat­säch­lich geschäftliche Entschei­dun­gen bee­in­flussen und zum Erfolg des Unternehmens beitra­gen.

Wer mehr über die Web­analyse-Erfahrun­gen bei Asos erfahren will, sollte am Vor­trag von David Williams zum The­ma „Best-in-class ana­lyt­ics: How to move your prac­tice up the matu­ri­ty curve” um 15.45 Uhr am 14. Mai 2014 auf dem Adobe Sum­mit in Lon­don teil­nehmen. Auf Twit­ter kann man die Diskus­sion auch ver­fol­gen. Der Hash­tag ist ‪#Adobe­Sum­mit.‬

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