Wie man die 3 Top-Hindernisse im Omnichannel-Marketing überwindet

Digital Marketing

Ohne Zweifel leben wir heute bere­its in ein­er Omnichan­nel-Welt, in der die Ver­brauch­er per­ma­nent zwis­chen Kanälen, Endgeräten und Kon­tak­t­punk­ten hin- und her­sprin­gen. Aus der Sicht des Mar­ket­ings bedeutet dies zum einen, dass es mehr Chan­cen denn je für den Kon­takt zum Kun­den gibt. Aber zum anderen hat diese Auswahlmöglichkeit auch zur Folge, dass die Erwartun­gen der Kun­den steigen. Denn die wollen auf sie per­sön­lich zugeschnit­tene, rel­e­vante Erleb­nisse – und das ohne Brüche an allen ver­füg­baren Touch­points.

Um diesen hohen Anspruch zu erfüllen, benöti­gen Unternehmen einen inte­gri­erten Ansatz mit einem ganzheitlichen Blick auf den Kun­den. In unserem aktuellen Gemein­schaft­sre­port mit Econ­sul­tan­cy wird fest­gestellt, dass dies für viele Fir­men immer noch eine große Her­aus­forderung darstellt. Basierend auf ein­er Umfrage unter 2.000 Marketing‑, Dig­i­tal- und E‑Com­merce-Profis stellt die Studie – auch im Branchen- und Jahresver­gle­ich – fest, dass lediglich 12 Prozent der Befragten ihre Online- und Offline-Dat­en sin­nvoll miteinan­der verbinden kön­nen und nur ein Vier­tel über den angestrebten „Sin­gle Cus­tomer View“ ver­fügt – obwohl immer mehr Unternehmen einen inte­gri­erten Kam­pag­ne­nansatz fahren.

Der Report stellt zwar im Ver­gle­ich zum Vor­jahr gewisse Fortschritte bei der Inte­gra­tion fest, aber die Mehrzahl der Fir­men nutzt immer noch „Silo‑Lösungen“ mit nicht­in­te­gri­erten „Tech­nolo­giein­seln“. Über die Hälfte der Umfrageteil­nehmer hat getren­nte Tech­nolo­gien im Ein­satz, um die Dat­en kanalüber­greifend zu ver­wal­ten – was naturgemäß das größte Hin­der­nis auf dem Weg zu ein­er echt­en Inte­gra­tion darstellt.

Laut der Econ­sul­tan­cy-Studie wird zwar eben­falls eifrig an der Mobil-Front gear­beit­et. Doch die Teil­nehmer räu­men auch ein, dass es erhe­bliche Bar­ri­eren bei der exak­ten Mes­sung der mobile Cus­tomer Jour­ney gibt. Es man­gelt an geeigneten Sys­te­men (71 %), kor­rek­ten mobilen Dat­en (70 %) und der notwendi­gen Zeit bzw. den Ressourcen (66 %) dafür.

In unser­er Info­grafik ist der Inhalt des Reports sehr schön zusam­menge­fasst:

Omni Channel Econsultancy

Es ist offen­sichtlich, dass sich die Ver­ant­wortlichen in den Unternehmen zunehmend der Unzulänglichkeit­en und Defizite in ihren Omnichan­nel-Mar­ket­ing-Strate­gien bewusst wer­den. Denn immer­hin zeigen sich im Ver­gle­ich zum Vor­jahr erste Fortschritte. Zum Beispiel sehen nun 29 % mehr Entschei­der die Notwendigkeit eines inte­gri­erten Ansatzes für kanalüber­greifende Kam­pag­nen als noch vor einem Jahr.

Die Studie zeigt auch, dass der Appetit offen­sichtlich beim Essen kommt und wenn erst ein­mal der Kunde stärk­er im Mit­telpunkt ste­ht, wird auch die Notwendigkeit von Verän­derun­gen bess­er erkan­nt. In ver­schiede­nen Schlüs­sel­bere­ichen plant die Mehrheit der Befragten den Aus­bau ihrer Omnichannel‑Möglichkeiten oder hat sog­ar schon mit der Umset­zung entsprechen­der Lösun­gen begonnen. Das ist doch eine gute Nachricht für uns als Kun­den kurz vor Jahre­sende.

Der kosten­lose Down­load des kom­plet­ten Reports ist sofort möglich und Sie kön­nen auch gerne Ihre Mei­n­ung zum The­ma im Kom­men­tar­feld hin­ter­lassen.


Digital Marketing
Andreas Helios

Posted on 12-06-2016


Join the discussion