Adobe Mobile Benchmark Report: Warum Apple größere iPhones braucht

Mobile Marketing

Passend zur Webi­na­rrei­he Adobe Mobile Week, die seit gestern bis Fre­itag täglich um 11.00 Uhr jew­eils 45 Minuten lang fünf wesentliche Aspek­te von Mobil-Mar­ket­ing betra­chtet und zu der man sich noch anmelden kann, haben wir den “Mobile Bench­mark Report 2014″ (PDF-Down­load) vorgestellt. Er analysiert für den US-Markt die neuesten Mobil-Trends und stellt unter anderem das Ver­hält­nis der Nutzung von WLAN und Mobil­funk, den Zusam­men­hang zwis­chen Bild­schir­m­größe und Brows­er-Mark­tan­teilen, die Rolle sozialer Net­zw­erke auf Smart­phones und Tablets, geräteüber­greifend­es Con­tent-Shar­ing und vieles mehr in den Mit­telpunkt.

Seine Kern­ergeb­nisse zeigen, dass der Bild­schirm der näch­sten iPhone-Gen­er­a­tion tat­säch­lich größer sein muss, um Apples Ver­lust im mobilen Brows­er-Markt zu stop­pen, und dass Pin­ter­est zum mobil­sten sozialen Net­zw­erk avanciert ist. Weit­ere Ergeb­nisse bele­gen, dass die von Tum­blr weit­ergeleit­eten mobilen Vis­its den höch­sten Umsatz pro Vis­it erzie­len und die Nutzung von iBea­cons Stan­dard wird.

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Der Adobe Mobile Bench­mark Report bietet die branchen­weit umfassend­ste Analyse mobil­er Trends auf Basis aggregiert­er Dat­en der Adobe Mar­ket­ing Cloud und Adobe Dig­i­tal Pub­lish­ing Suite von 18 Mil­liar­den Vis­its auf über 10.000 Web­sites und mehr als 700 Mil­lio­nen mobilen App-Ses­sions. Die beglei­t­ende Mobile-Studie wurde in Form von Inter­views mit mehr als 3.000 Mobil­nutzern und über 100 Mar­ket­ing-Spezial­is­ten von großen US-Marken durchge­führt.

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Wichtig­ste Erken­nt­nis: 2015 wird ein Jahr sein, in dem die Karten neu gemis­cht wer­den. Die Mar­ket­ingver­ant­wortlichen müssen hoch­per­son­al­isierten Con­tent auf allen Geräten bieten. Hier noch einige weit­ere Details:

  • Mobile Brows­er: Der Mark­tan­teil von Chrome Mobile wächst um 5,7 Prozent auf 34,6 Prozent. Der Anteil von Safari Mobile sinkt hinge­gen um 2,6 Prozent auf 59,1 Prozent. Apple iPhone und iPad sind immer noch die Geräte mit den meis­ten mobilen Vis­its mit einem Mark­tan­teil von 54 beziehungsweise 80 Prozent. Sam­sung liegt auf Platz zwei beim mobilen Sur­fen auf Smart­phones (24 Prozent) und Tablets (sieben Prozent). Mit einem Anteil von fünf Prozent lan­det Ama­zon auf Platz drei beim mobilen Sur­fen auf dem Tablet.
  • Bild­schirm-Größe und mobiles Sur­fen: Ohne größeren Bild­schirm würde der mobile Brows­er-Mark­tan­teil von Apple voraus­sichtlich weit­er sinken. Für die Zunahme des mobilen Traf­fics sind mehr denn je Smart­phones mit größeren Bild­schir­men ver­ant­wortlich. Browsen auf 4‑Zoll oder größeren Geräten hat gegenüber dem Vor­jahreszeitraum um 132 Prozent zugenom­men, während Sur­fen auf kleineren Smart­phones um 11 Prozent abgenom­men hat. Mobiles Sur­fen auf dem Tablet zeigt hinge­gen nur ein min­i­males Wach­s­tum um 1,8 Prozent im Ver­gle­ich zu 2013.
  • Soziale Net­zw­erke auf allen Geräten: 36 Prozent der Vis­its, die von sozialen Net­zw­erken auf Retail-Sites weit­ergeleit­et wer­den, kom­men von Tablets und Smart­phones. Mit 64 Prozent der von einem mobilen Brows­er aus­ge­hen­den Vis­its ist Pin­ter­est das mobil­ste soziale Net­zw­erk. Die von Tum­blr aus­ge­hen­den Vis­its sor­gen für den höch­sten Umsatz pro Vis­it auf mobilen Geräten, 39 Prozent mehr als Face­book. Zudem sind Bounce-Rates von sozialen Net­zw­erken mit 61 Prozent auf Mobil­geräten höher als am Desk­top (53 Prozent).Mobile_ADI_Chart2
  • Zugang und Con­tent-Shar­ing über unter­schiedliche Bild­schirme: Immer mehr Kon­sumenten melden sich per WLAN im Netz an. Mehr als 50 Prozent der Smart­phone-Surfer und mehr als 93 Prozent der­jeni­gen mit Tablet nutzen einen Wi-Fi-Zugang, kein Mobil­funknetz. Zudem teilen Mobil­nutzer mehr dig­i­tale Mag­a­zin­in­halte über Textnachricht­en als bis­lang. Die Nutzung von Apple iMes­sage ist am stärk­sten, um 259 Prozent im Ver­gle­ich zum Vor­jahr angestiegen. Con­tent-Shar­ing über Face­book ist um 42,6 Prozent gesunken.
  • iBea­cons und Geo Tar­get­ing: In der beglei­t­en­den Mobil­studie zeigte sich, dass iBea­cons und Geo Tar­get­ing zum Stan­dard wer­den. 18 Prozent der mobilen Mar­keters nutzen bere­its iBea­cons, diese Zahl wird sich ver­mut­lich 2015 ver­dop­peln. Fast die Hälfte der Mar­ket­ing-Spezial­is­ten (49 Prozent) nutzt GPS-Posi­tion­ing, um Mobil­nutzer mit ihren Marken zu erre­ichen. 33 Prozent der Mobil­nutzer nutzen mobil unter­stütztes In-Store-Shop­ping.Mobile_ADI_Chart7

Die gesamte Studie gibt es hier kosten­los zum Down­load!


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Posted on 09-23-2014


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