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December 21, 2017 /Adobe Sign /

5 Gründe, warum die elektronische Signatur 2018 durchstartet

Die elektronische Signatur hat spürbar an Fahrt gewonnen. Enorme Fortschritte im technischen Bereich mit der Einführung der Fernsignatur, eine Erweiterung des rechtlichen Rahmens und neue Anwendungsfelder mit klar erkennbarem Mehrwert für Endanwender haben eine neue Dynamik entfacht.

Wie geht es im kommenden Jahr weiter? Fünf Gründe, warum 2018 ein weiteres Erfolgsjahr für die elektronische Signatur werden wird.

1. Steigende Bekanntheit dank prominenter Nutzer
Die elektronische Signatur erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Unternehmen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Neben Rechtssicherheit und eindeutiger Nachvollziehbarkeit können Unternehmen mit Hilfe der elektronischen Unterschrift Prozesse im Vertrieb, in der Personalarbeit, im Einkauf und in vielen weiteren Bereichen schlanker gestalten und beschleunigen.

Im Sommer diesen Jahres haben wir Deutschlands Digitalpioniere im Rahmen eines Wettbewerbs dazu aufgerufen, die elektronische Unterschrift mit Unterstützung von Adobe in ihre vertraglichen Abläufe zu integrieren. Zahlreiche Unternehmen sind unserem Aufruf gefolgt und die Wettbewerbsgewinner sind der TÜV Hessen, der Spezialist für Audioproduktion Native Instruments und der Musikverlag Buddemusic. Die positive Resonanz zeigt: Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile der elektronischen Signatur und integrieren sie in ihre Prozesse – eine Entwicklung, die sich 2018 beschleunigen wird.


2. Mehr Partner und Integrationsmöglichkeiten

Rund um die elektronische Signatur hat sich in den letzten Jahren ein lebendiges Partner-Ökosystem entwickelt, das neue Services und technische Voraussetzungen mit großer Dynamik entwickelt. Durch neue Möglichkeiten der technischen Integration entstehen neue Einsatzmöglichkeiten für die elektronische Signatur in den unterschiedlichsten Branchen und Anwendungsbereichen.

Allein im Cloud Signature Consortium, zu dessen Gründungsmitgliedern Adobe zählt, haben sich ein Dutzend Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel: Neue Applikationen für die elektronische Unterschrift und ganz besonders für die Fernsignatur durch bessere Integrationsmöglichkeiten auf Basis offener Standards fördern. In diesem Jahr wurden die ersten Lösungen für die Fernsignatur vorgestellt und 2018 wird sich der Rollout beschleunigen.


3. Steigende öffentliche Investitionen

2017 hat die die Bundesregierung das Vertrauensdienstegesetz auf Basis der eIDAS-Verordnung der Europäischen Union verabschiedet. Damit ist der rechtliche Rahmen für elektronische Vertrauensdienste eindeutig definiert und die elektronische Unterschrift der handschriftlichen Form rechtlich gleichgestellt. Der Digitalisierung in diesem Bereich steht aus rechtlicher Sicht nun nichts mehr im Wege.

Zusätzlichen Schub dürften Investitionen in übergreifende Digitalisierungsbemühungen schaffen, die in in der neuen Legislaturperiode mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der politischen Agenda stehen werden.Deutschland muss bei der Digitalisierung aufholen, titelte das Handelsblatt kürzlich. Im OECD-Vergleich hinken wir noch immer mit großem Abstand den USA, Skandinavien oder Ländern wie Südkorea und den Niederlanden hinterher. Neue Digitalisierungsprogramme werden 2018 und in den kommenden Jahren zur weiteren Verbreitung der elektronischen Signatur führen.


4. Datenschutz und Compliance im Rampenlicht

Die im kommenden Jahr anstehende Erneuerung der europäischen Datenschutzanforderungen stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die neue GDPR-Richtlinie tritt am 25. Mai 2018 in Kraft und löst die über 20 Jahre alte bisherige Richtlinie ab.

Während GDPR den Datenschutz auf vielen Ebenen erweitert, sieht Forrester-Analyst Craig Le Clair in der elektronischen Signatur einen wichtigen Baustein, um viele der neuen Anforderungen abzudecken. In einem aktuellen Bericht beschreibt Forrester, wie sich besonders die Fragen der eindeutigen Authentifizierung bei digitalen Transaktionen mit Hilfe der elektronischen Unterschrift lösen lassen. Dies sollte ebenfalls zur beschleunigten Verbreitung der elektronischen Signatur beitragen.


5. Kundenerlebnis als strategischer Fokus

Die Verbesserung des Kundenerlebnisses ist ein Ziel, mit dem sich schon lange nicht mehr nur Marketingabteilungen, sondern mittlerweile auch Vorstandsetagen beschäftigen. Für 75 Prozent der Unternehmen hatte bereits im vergangenen Jahr die Verbesserung der Customer Experience oberste Priorität.

Diese Priorität bleibt nicht nur bestehen, sie wird sogar noch höher eingestuft werden. In einer Studie der Finanzdienstleistungsbranche, die Adobe gemeinsam mit Econsultancy durchgeführt hat, sagten 91 Prozent der Firmenlenker, dass die Verbesserung der Customer Experience die mit Abstand größte strategische Bedeutung für den zukünftigen Unternehmenserfolg habe.

Die Digitalisierung aller Kundenschnittstellen entlang der Customer Journey gilt als Schlüssel zum Erfolg. In Branchen, die zahlreichen gesetzlichen Anforderungen und Regulierungen unterliegen, spielt die elektronische Signatur eine entscheidende Rolle. Sei es die bereits erwähnte Finanzdienstleistungsindustrie oder der Pharmabereich: Erst mit Hilfe der elektronischen Signatur lässt sich ein Kundenerlebnis ohne Medienbrüche umsetzen. Die Voraussetzungen sind besser als je zuvor, um diesem Ziel 2018 sehr nahe zu kommen.

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