Make it New Work! – Das dezentrale Team

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Einfach besser arbeiten – aber wie? In einer veränderten Geschäftswelt rücken Vernetzung und zugängliche, wegweisende Technologien zunehmend in den Vordergrund. Die Digitalisierung – eine große Chance! Papierstapel auf dem Schreibtisch, umständlicher Transfer von Dokumenten – das alles gehört nun der Vergangenheit an. Die neue Arbeitswelt bringt mehr Produktivität, Kreativität, Rentabilität. Und wir befinden uns mitten drin: Die Blogserie „Make it New Work!“ dreht sich rund um verbesserte Workflows in einem intelligenten, technologiegestützten Arbeitsumfeld.

Das „Papierlose Büro“, „Collaboration“ oder „Mobile Working“, wir gehen in den kommenden Wochen diesen und anderen Buzzwords der neuen Arbeitswelt nach, stellen konkrete Beispiele durch unsere Gastautoren vor und geben Tipps für den persönlichen Weg zum digitalen Dokumentenarbeiter.

Der zweite Gastbeitrag der „Make it New Work!“-Serie kommt von Anna Volquardsen, Gründerin des Online Magazins DEAR WORK. Sie gibt praxisnahe Einblicke, wie die Tools der neuen Arbeitswelt helfen, unsere Arbeit an unser Leben anzupassen.

Das dezentrale Team

Es fühlt sich richtig gut an, wieder in einem festen Team zu arbeiten: frische Ideen, steter Austausch, gegenseitige Reflexion, neue Kompetenzen und vor allem mehr Spaß. Nachdem ich DEAR WORK, das ist das Online Magazin rund ums Thema Arbeit und die Beratungstätigkeiten im Hintergrund, seit der Gründung 2015 überwiegend allein oder in Zusammenarbeit mit freien Mitarbeiter*innen verantwortet habe, sind wir seit neuestem zu dritt. Gemeinsam mit der Texterin und Konzepterin Lena Mardon und der Journalistin Franziska Klün arbeite ich aktuell am Relaunch. Im Winter wollen wir mit dem neuen Auftritt an den Start gehen.

Ganz am Anfang stand die Frage, wie wir unsere gemeinsame Zusammenarbeit organisieren wollen. Wir sind alle Mütter von mehr oder weniger winzigen Menschen. Daher passen Anwesenheitspflicht und feste Bürozeiten nicht in unsere aktuelle Lebensphase. Vielmehr wollen wir flexibel arbeiten, ohne zeitliche oder räumliche Schranken. Nur so können wir den Anforderungen unseres Alltags gerecht werden.

Es war schnell klar, dass nur ein Arbeitsmodell in Frage kommt, das hauptsächlich cloud-basiert und papierlos ist. Die Digitalisierung macht’s schließlich möglich. Heute Morgen haben wir uns bereits bei einem webbasierten Kommunikations-Tool für Teams im Chat getroffen und besprochen, welche To-dos für einen wichtigen Kundentermin bereits erledigt wurden und was hierzu noch ansteht. Aktuell sitze ich im Home Office an diesem Text, im Nebenzimmer schläft mein kleiner Sohn, während Lena in einem Co-Working Space nahe der Kita ihrer Tochter an dem Feinschliff eines Employer Branding Konzepts arbeitet, das wir gestern, gemeinsam mit Franziska, in unserem Büro in Kreuzberg entworfen haben. Daran anschließend wird jede von uns über die Adobe Document Cloud noch einmal final drüber schauen, um das Konzept dann in PDF-Form dem Kunden zu präsentieren.

Papier ist geduldig, heißt es im Volksmund. Ein digitales Dokument ist dies auch, nur im positivsten Sinne. Brav wartet es ab, bis alle Teammitglieder Zeit gefunden haben, eigene Gedanken zu entwickeln und zu formulieren.

Asynchrones Arbeiten ist einer der großen Trends der heutigen Zeit. Die Digitalisierung und die daraus entstandenen Services haben uns eine ganz neue Form der Kommunikation gelehrt, die immer selbstverständlicher auch im beruflichen Zusammenhang stattfindet. Wo man früher noch Anrufe “in Echtzeit” am Schreibtisch entgegennehmen musste, kann man heute die Chat-Nachricht beantworten, wenn man die Zeit oder den Kopf dafür hat.

Die zeitversetzten Dialoge und die Möglichkeit der virtuellen Dokumentenverwaltung über die Adobe Document Cloud – dort Präsentationen oder Konzepte zu bearbeiten, zu verbessern, mit Anmerkungen zu versehen, zu schützen und schließlich vom Kunden sogar unterschreiben zu lassen – geben uns dreien die Möglichkeit, unsere Arbeit an unsere Leben anzupassen – und nicht umgekehrt.

Brauchen wir da überhaupt noch ein Büro in Kreuzberg – wenn wir doch so zeit- und ortsunabhängig arbeiten können? Auf jeden Fall, finden wir. Nur sind die Gründe heute andere als früher. Die Bedeutung des Büros hat sich für uns verändert. Wir sind nicht mehr täglich zu bestimmten Uhrzeiten anwesend. Das Büro ist für uns ein Treffpunkt, ein Ort des Austauschs. Wir schätzen und brauchen die Gemeinschaft, den persönlichen Kontakt, die Energie, die daraus entsteht. Wir schätzen und brauchen auch das kreative Netzwerk, auf das wir dort stoßen. In unserem Büro arbeiten Menschen, die in unterschiedlichsten Disziplinen tätig sind. Das inspiriert, holt uns immer wieder aus den eigenen Denkmustern heraus und führt so zu besseren Ergebnissen. Und natürlich brauchen wir auch einen Ort, an dem wir unsere Kunden und Partner empfangen können.

Für uns bietet die Mischung aus räumlicher Nähe und virtueller Zusammenarbeit die Möglichkeit nach unseren Werten und Bedürfnissen zu leben. Sowohl unsere Familien als auch die selbstständige Arbeit haben für uns einen hohen Stellenwert. Ohne die Tools der neuen Arbeitswelt wäre unser Alltag ein anderer und wir und unsere Familien müssten auf vieles verzichten. Wie gut, dass wir ein Teil dieser spannenden Zeit sein dürfen.

 

Über die Autorin
Anna Volquardsen, geboren und aufgewachsen in Flensburg, arbeitete nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Hamburg und den USA, u.a. mehrere Jahre als HR Leitung eines Hamburger IT Unternehmens. Seit 2013 ist sie in Berlin als freie Beraterin tätig und gründete 2015 das Online Magazin DEAR WORK. Sie interessiert sich vor allem dafür, warum Menschen ihre Arbeit mögen und welche Wege sie wählen, sie zu gestalten. 

 

Erfahrt außerdem noch mehr zum Thema New Work! Wie ihr eurer Büro papierlos gestaltet, zeigt euch Carsten Knobloch von Caschys Blog. Außerdem haben wir dazu fünf passende Tipps parat. Mobile Working unter der Sonne Thailands? Die Reiseblogger Tobias Meyer und Marcel Gorgolewski von “Home is where your Bag is” nehmen euch mit in ihren Arbeitsalltag nach Kho Phangan. Außerdem warten weitere praktische Tipps auf euch. Wir verraten euch, wie ihr euer PDF noch cleverer nutzt und es obendrein auch noch für Suchmaschinen optimiert.


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Posted on 24-07-2018


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