Kaum Angst vor dem Kollegen Roboter

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Amerikaner und Deutsche haben mehr gemein, als Deutsche und Briten. Jedenfalls, wenn es um ihre Haltung zum Job und ihre Erwartungen an die Arbeitswelt der Zukunft geht. Das belegt die aktuelle „Future of Work“ Studie 2017, für die Adobe mehrere Tausend Wissensarbeiter in Deutschland, England und den USA befragt hat. So definieren sich 55 Prozent der Deutschen und 52 Prozent der Amerikaner in erster Linie über ihren Job – aber nur 44 Prozent der Briten. 76 Prozent der Deutschen und 74 Prozent der Amerikaner lieben ihren Job – aber nur 59 Prozent der Briten. Und auch in punkto Zuversicht liegen Wissensarbeiter in Deutschland und den USA gleichauf: Hier wie dort fühlt sich rund jeder Dritte heute schon sehr gut auf eine Arbeitswelt vorbereitet, in der Technik eine immer wichtigere Rolle spielen wird – in Großbritannien aber nicht einmal jeder Fünfte. Einig sind sich die drei Nationen allerdings darin, dass sich ihr Job-Profil binnen fünf Jahren wandeln wird – das glauben fast 90 Prozent aller Befragten und 40 Prozent rechnen sogar mit starken Veränderungen.

Umso wichtiger ist es, jetzt über Konsequenzen der Digitalisierung für die Arbeitswelt nachzudenken. Deshalb hat Adobe den THINK TANK Future of Work ins Leben gerufen. Nach zwei Stationen im Silicon Valley findet die internationale Debatte jetzt erstmals in Deutschland statt. Am 27. Juni 2017 treffen sich Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft in Berlin, um gemeinsam Perspektiven für eine wünschenswerte Zukunft der Arbeit zu entwickeln.

Dabei spielen auch die Ergebnisse der „Future of Work“ Studie 2017 eine Rolle. Zum Beispiel die Tatsache, dass sich trotz aller Diskussionen um mobiles Arbeiten und virtuelle Teams, 77 Prozent der Deutschen am wohlsten fühlen, wenn sie mit Kollegen persönlich zusammenarbeiten. Gleichzeitig ist Technologie hierzulande ein entscheidender Treiber für die persönliche Produktivität: 87 Prozent sagen, dass sie dank moderner Technik produktiver arbeiten. Und entgegen ihrem Ruf sind die Deutschen besonders offen für Neues. So wären 75 Prozent daran interessiert, einen intelligenten digitalen Assistenten am Arbeitsplatz zu nutzen (wie auch 72 Prozent der Amerikaner aber nur 66 Prozent der Briten).

Also doch keine Angst vor dem Kollegen Roboter? Derzeit eher nicht. In allen drei Ländern fürchtet nur etwa jeder Dritte, neue Technologien wie Künstliche Intelligenz könnten zur Bedrohung für den eigenen Job werden. Allerdings sind die Deutschen an dieser Stelle etwas pessimistischer als ihre britischen und amerikanischen Kollegen. Oder trauen sie der technologischen Entwicklung einfach mehr zu? Sicherlich auch eine interessante Frage für unsere Experten!

Am 27. Juni 2017 um 14 Uhr werden sie die Ergebnisse des Berliner Think Tank live diskutieren. Folgen Sie der spannenden Debatte um die Zukunft der Arbeit im Livestream auf bei Facebook oder Youtube und bringen sie sich mit ein unter dem Hashtag #AdobeTT.

Die vollständige Studie und die Infografik zum Download finden Sie hier: Adobe Newsroom


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Posted on 06-26-2017


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